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Europaweite Analyse: Mehr Patienten sterben, wenn deren Pfleger unter Stress stehen

In Krankenhäusern werden hauptsächlich nur Chefarzt, Oberarzt, Stationsärzte und Assistenzärzte respektiert. Die Verlierer sind meistens andere Angestellte wie Krankenpfleger. Diese fühlen sich meist nicht wertgeschätzt.

Eine europaweite Analyse hat nun ergeben, dass, wenn es weniger Patienten in Krankenhäusern gibt, auch prozentual weniger Menschen sterben. Dies kann daran liegen, dass sich die Krankenschwestern besser um die Patienten kümmern können, wenn die Anzahl dieser überschaubar bleibt.

Deswegen wird gefordert, dass mehr Druck auf die Krankenhäuser ausgeübt werden soll. Denn auch in Deutschland werden viele Pflegestellen gestrichen, obwohl diese dringend notwendig sind.


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WebReporter: linushsv
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tod, Krankenhaus, Patient, Stress, Pfleger
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2014 18:35 Uhr von einerwirdswissen
 
+2 | -0
 
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Na dann viel Glück newsleser54.
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26.02.2014 18:39 Uhr von FrankCostello
 
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Das ist sehr traurig zu hören ganz im ernst...

Grade die Pfleger haben alle einen Orden verdient für die Arbeit die sie leisten.
Ich lag grade 14 Tage in Krankenhaus und wollte wirklich jede Schwester umarmen ich tat es nicht weil ich sie nicht wieder losgelassen hätte die hätte ich behalten und wäre mit ihr zum Alltag gelaufen .

Diese Menschen die dort arbeiten in dieser Position haben alles verdient was glücklich macht von einem Partner der Liebt und Respektiert bis Glück im Leben in allen Situationen .
Ich habe mächtigen Respekt vor ihnen und bewundere ihre mentale Stärke und das sie immer mit einem Lächeln am nächsten Tag auf der matte stehen.

Ich habe mindestens ihre Arbeit wertgeschätzt mit schokolieren und einem Danke glaubt mir das ist für diese Menschen alles wert alleine nur das Danke .
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26.02.2014 20:47 Uhr von perMagna
 
+1 | -1
 
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"sich die Krankenschwestern besser um die Patienten kümmern können, wenn die Anzahl dieser überschaubar bleibt."

Nee, sach bloß. Hatte mal das Vergnügen eine Sonntagsschicht auf einer 30-Betten-Station mit einer Examinierten zu schieben wegen Personalmangel. Da hat man nicht mal Zeit für das Nötigste.

"Diese fühlen sich meist nicht wertgeschätzt."

Kann ich so persönlich nicht nachvollziehen. Wir haben im Team eigentlich immer sehr viel positives Feedback von den Patienten bekommen.
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26.02.2014 21:38 Uhr von Pils28
 
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Meinen Respekt haben Pfleger. Hab den Job 3 Monate gemacht und weiß nicht, wie manche das ein Leben lang zu den aktuellen Löhnen nervlich durchhalten.
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26.02.2014 21:40 Uhr von LucasXXL
 
+3 | -0
 
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Meine Tochter war gerade im Krankenhaus. Dieses Krankenhaus hatte nicht den besten Ruf. Scheinbar gab es ein Chefwechsel, denn als meine Tochter aufgenommen wurden kamen wir uns wie in einem 5-Sternehotel vor. Es wurde sehr darauf wert gelegt das wir auch alles verstanden haben und alles zu unsere Zufriedenheit war. Meine Frau konnte sich dann am Abend gegen 22 Uhr noch was zum Essen aufs Zimmer bstellen. Regelmässig kam ein Roomservice vorbei und hat gefragt ob wir noch was brauchen. Auf dem Bett lag eine kleine Shokolade hebst Bademantel und Hantüchern und Hausschuhe wie im Hotel. Selbst Schampoo Seife usw wurde in einem kleinen Täschen bereit gestellt. Das Bad war mit Marmor ausgestattet, alles nur von Feinsten.

Die Schwestern waren wirklich sehr bemüht sich bei den Behandlungen nach uns zu richten. Meine Tochter bekam am ersten Abend noch eine Puppe geschenkt. Hab mich dann nach den zweit Tagen bedankt und gesagt: Hier war es teilweise besser als in einem Hotel.
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27.02.2014 08:34 Uhr von xlibellexx
 
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Pflegeberufe und der jetzige Stand in unserem Gesundheitssystem birgt ein Risiko , das wir nicht so leicht hinnehmen sollten wenn wir nicht uns wehren , haben wir eine Versorgungslücke die für uns alle sehr gefährlich werden wird .
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27.02.2014 14:00 Uhr von Prentiss2014
 
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Tja, Heime, Krankenhäuser usw. müssen heutzutage ja alle wirtschaftlich arbeiten. Was kostet am meisten Geld? Genau, das Personal. Also streicht man da zuerst.
Der Personalschlüssel wird immer dünner, die Arbeitsbelastung wächst und wächst. Körperliche und geistige Gesundheit werden zerstört. Der Klient/Patient/Bewohner wird nichtmehr adequat versorgt. Fehler passieren, die kommen zwar immer vor, aber das Ausmaß nimmt zwangsläufig zu.

Aus dem Gesundheitswesen musste ja unbedingt ein Markt geschaffen werden und wie toll der sich selbst reguliert sehen wir ja. Es kommen immer neue Skandale ans Licht über unzumutbare Arbeitsbedingungen, schelcht versorgte Menschen. Die immer größeren Personal-Lücken werden mit billigen unqualifizierten Hilfsarbeiter gestopft und eine Besserung ist nicht in Sicht.

Wir wollen nicht mehr Anerkennung, die bekommen wir.
Dass wir in diesem Beruf nicht reich werden, war uns vorher schon klar.
Genügend Kollegen jedoch, die uns menschenwürdiges Pflegen ermöglichen, das Verschwinden von dämlichen Zeiteinheiten die man nie einhalten kann - DAS wäre wünschenswert.

MfG, ein Altenpfleger
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28.02.2014 23:53 Uhr von Reizhirn
 
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Hmmm, als ich anfang der 90er mit Pflege angefangen habe, war der Schlüssel ca. 9 Patienten auf eine/n exam. Pfleger/in und es gab zusätzlich KPH + Studenten + Schüler + Praktikanten ... Dann kam sowas, was alle sehr nervös gemacht hat, da man damal wohl nicht den psychosozialen Wert der pflegerischen Arbeit messen konnte. Es wurde die Pflege in Minuten gemessen und mit Pauschalen gewürdigt. Als ich durch war, war der Schlüssel 1 zu 20, ohne KPH und oft wurden Schüler ganz angerechnet, sofern ein KP anwesend war, um in der Pflege zu arbeiten. In einer Uni-Chirurgie - Gefährliche Pflege.
Die Mitarbeiter werden verheizt oder sind stumpf, fern ab des gelernten kämpfen sich diese Menschen durch die Arbeit.

Oder Altenpflege - im Heim wird dir das Recht auf eine adäquate Palliativversorgung genommen und in ein Hospitz kannst du auch nicht. Du musst erst nach Hause, weil im Gesetz steht, dass ein Heim auch die Hospitzarbeit leisten muss. Es gibt dort aber oft nur eine Pflegefachkraft auf 25 Bewohner und Nachts oft nur eine auf 90 + Assistenz, und Mediziner scheinen diese Hütten meiden zu müssen (es gibt nicht genug Geld für den Aufwand) wie sollen die das leisten.

Die Privatisierung hat das übrige geleistet. Wenn man Gesundheit einfach so kaufen könnte, Medizin als Profitgeschäft ... umdenken, umlenken!
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04.03.2014 15:20 Uhr von opheltes
 
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schoen hier einige Loebe zu lesen aber gilt das auch fuer nicht Privatversicherte? ;)

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