26.02.14 11:19 Uhr
 530
 

Griechenland: Gemeinde fordert Entschädigung für Zwangsarbeit in der NS-Zeit

Vor der Besetzung durch die Deutschen lebten in der jüdischen Gemeinde Thessalonikis mehr als 50.000 Menschen - heute sind es nur noch 1.500 Mitglieder. Davon waren etwa 10.000 Männer, die von den Nazis zur Arbeit an Straßen und Bahnstrecken zwangsverpflichtet wurden.

Wegen der hohen Sterberate bei den Zwangsarbeitern beschloss die Gemeinde 1943 ein Lösegeld an die Nazis zu zahlen. Die damals gezahlten 2,5 Millionen Drachmen (ca. 45 Millionen EUR), fordert die jüdische Gemeinde von Thessaloniki nun von der Bundesrepublik zurück.

Sie hat dazu eine Klage beim Menschenrechtshof eingelegt, nachdem sich die griechische Justiz für diesen Fall nicht verantwortlich fühlte. Griechenland hatte bereits früher Reparationen gefordert, die jedoch immer wieder abgelehnt wurde, weil diese durch int. Abkommen von 1945 geregelt worden sind.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Iokaste
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Zeit, Entschädigung, Gemeinde, NS, Zwangsarbeit, NS-Zeit
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Frankreich: Front National fordert, Einwandererkinder sollen für Schule zahlen
Donald Trump lässt sich von Leonardo DiCaprio den Klimawandel erklären

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.02.2014 11:21 Uhr von knuggels
 
+12 | -1
 
ANZEIGEN
Das fällt denen ja früh ein. Seit den 2+2 Verträgen werden solche Forderungen sowieso nicht mehr anerkannt.
Kommentar ansehen
26.02.2014 11:46 Uhr von Maedy
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
Irgendwie eine Story,die alle Vierteljahr aus Richtung Griechenland kommt...
Kommentar ansehen
26.02.2014 11:47 Uhr von gali_leo
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
Naja, wenn die Ihre Wirtschaft halt net anders auf die reihe bekommen, dann wird eben wieder (mal), die gute alte Nazikeule ausgepackt!

Es kotzt mich einfach nur noch an, dass es ok ist, "unsere" Kohle zu kassieren, um im nachhinein umso mehr drauf zu hauen!!!

WENN die dann etwas stolz hätten, würden die ja im Vorfeld schon auf das Geld von den bösen Nazi´s verzichten!
Kommentar ansehen
26.02.2014 12:13 Uhr von Dennis112
 
+9 | -3
 
ANZEIGEN
Wir sollten Italien verklagen wegen der Besetzung Europas durch Cäsar.
Kommentar ansehen
26.02.2014 13:13 Uhr von Xerces
 
+1 | -7
 
ANZEIGEN
@Wolfsburger:
"Jaja, von Deutschland Geld fordern kann der Jude immer gut, und sich dann wundern dass sich das (Vor?)urteil vom Geizkragen hält."

Der Judddde? Schlag lieber mal nach, was Geizkragen bedeutet. Das ist derjenige, der nichts hergibt. Also in diesem Fall der Teutsche. Da braucht sich der Teutsche auch nicht wundern, dass er immer noch das Image hat, sich an Opfern zu bereichern (siehe auch mal unter Raubkunst).
Kommentar ansehen
26.02.2014 13:20 Uhr von Maverick Zero
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Gnarf... hat das auch irgendwann mal ein Ende?
Ich sehe es noch kommen, dass im Jahr 2174 irgendwo noch einer angekrochen kommt und Entschädigungen für die erlittenen Grausamkeiten aus dem zweiten Weltkrieg haben will... bah...

Ja, das war grausam damals. Aber irgendwann muss auch mal Schluss sein.
Kommentar ansehen
26.02.2014 14:18 Uhr von Patreo
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Dann empfehle ich dir einen historischen Exkurs im Bezug von Taoismus bzw. auch Daoismus und Sklaverei.
Wenn du es nur auf die religiöse Schiene runterbrichst.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?