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Deutschland: Arbeit macht wirklich krank - Burn-outs nehmen überhand

Experten des Arbeitsrechts warnen derzeit Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor der Volkskrankheit Burn-out. Diese beginnt sich in Deutschland stark auszubreiten. Wie die Techniker-Krankenkasse klären ließ, erklären 52 Prozent der Männer und 43 Prozent der Frauen ihren Job als dafür verantwortlich.

Immer mehr Menschen fühlen sich an ihren Arbeitsplätzen ausgebrannt, erschöpft und überarbeitet. Krankmachender Stress herrscht in allen Schichten. Ob Ärzte, Manager, Postboten oder Fließbandarbeiter, viele mitten im Beruf stehende Deutsche fehlen immer häufiger an ihrem Arbeitsplatz.

Bereits bei den Schülern beginnen die Auswüchse des täglichen Konkurrenzkampfes. Ähnlich geht es jungen Müttern und auch vielen Hausfrauen, die ebenso den Ansprüchen einer vortrefflich erwarteten Organisation nicht gerecht werden. Wegen Depressionen fehlen Arbeitnehmer im Schnitt 2,5 Tage pro Jahr.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Arbeit, Arzt, Burnout
Quelle: www.handelsblatt.com

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2014 18:59 Uhr von Der_Korrigierer
 
+17 | -4
 
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NUR 2,5 Tage/Jahr? Hätte mit mindestens 10 gerechnet. Dank dieses Artikels haben Arbeitgeber kein schlechtes Gewissen mehr, noch mehr Druck auszuüben, weil bei 2,5 Tagen noch viel Luft nach oben ist :)
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25.02.2014 19:01 Uhr von xHattix
 
+23 | -1
 
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der mensch ist halt zu einer resource geworden... eine resource muss im wirtschaftlichen sinne so hart ausgebeutet werden, wie nur möglich... wieso auch bei der resource auf nachhaltigkeit setzen, wenn sie im überfluss vorhanden ist...
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25.02.2014 19:04 Uhr von Borgir
 
+27 | -3
 
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Falsch. Nicht Arbeit macht krank, sondern arbeiten unter schlechten Umständen.
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25.02.2014 19:26 Uhr von timsel87
 
+17 | -4
 
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Da haben wir doch mal wieder unseren Aufschwung und das zweite "Deutsche Wirtschaftswunder".
Arbeiten bis zum Umkippen für Niedriglohn. Und Schüler sind auch schon betroffen. Gut so, nur weiter. Wird sich bald schon bitter rächen.
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25.02.2014 19:42 Uhr von Biblio
 
+20 | -4
 
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Die Informationsflut wiegt eine ganze Menge.
Es ist nicht einfach nur die Arbeit, die einen auffrisst,
es ist die laufende Beschallung aus allen Ecken.
Zählt doch mal die Funkempfangsmasten und -antennen an einer beliebigen Strasse auf den Häusern.
Dann rechnet zu jedem Menschen noch ein Smartphone hinzu, zu jedem Zimmer mehrfachen Wlan-Beschuss und dann noch TV und Radio. Natürlich dürfen die Werbebanner an allen Freiflächen und die unzähligen Magazine in allen Farben und Formen nicht fehlen. Burnout ist eine Folge von Überreizung.

Eure Hirne haben einfach keine Zeit, um aufzuräumen und Müll zu entsorgen. Der nächtliche Schlaf kommt auch viel zu kurz. Anstatt aufzustehen, wenn euer Hirn bereit dazu ist, steht ihr auf, wenn der Wecker euch sagt, dass ihr nun aufzuwachen habt. Und die Planwirtschaft, ebenfalls von euch geschaffen, sagt euch, dass ihr eure Wecker auf 0600 Uhr zu stellen habt. Dann wollt ihr noch einkaufen, spazieren, ins Kino und in die Disco und das Bier oder der Cocktail dürfen am Wochenende auch nicht fehlen, und dann noch Zeit mit der Familie und den Freunden verbringen, hier mal pokern und dort mal Billard spielen, dann ins Fitnessstudio und ins Schwimmbad gehen, gerne auch aufs Fussballfeld und ihr habt die Auswahl zwischen zwanzig Getränken, wo doch Wasser allein ausreichen würde. Viel zu viele Möglichkeiten, und ihr könnt nicht nein sagen.
Sagt Nein.

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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25.02.2014 20:03 Uhr von newschecker85
 
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Ich stand vor einen halben jahr (August2013) kurz vorm Burn-Out. Ich konnte einfach nicht mehr, war total fix und fertig. Obwohl ich ne Festanstellung bekommen hätte, hab ich gekündigt und habe die Firma gewechselt.

Glaubt mir Leute, mit Burn-Out ist nicht zu spaßen.

Seitdem hab ich mich stark zum postiven verändert, das sagen auch alle meine ehemaligen Arbeitskollegen mit denen ich noch guten Kontakt habe und meine Freunde.

Wohlbemerkt: Bei mir waren die Faktoren für die Ursache eines Burn-Outs Hauptsächlich die Arbeitszeiten und der berufliche Stress. Die Frühschichtwoche hatte generell 6 Tage und ging um 5 Uhr los. (es macht sich deutlich bemerkbar, ob man um 5 oder um 6 Uhr anfängt mit arbeiten, weiß ich aus erfahrung). Die Spätschicht war ich in der Verladung, in der Firma die schlimmste aller Abteilungen, für die ich mich bedauerlicherweise freiwillig gemeldet habe. Da war von 15 uhr bis 22 uhr Stress pur, da konnte man von Glück reden, wenn man mal kurz n Schluck Wasser trinken konnte, so wenig zeit war da.
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25.02.2014 20:20 Uhr von Biblio
 
+4 | -1
 
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Es reicht ja schon, tagsüber einmal pro voller Stunde 10 Minuten die Augen zu schliessen und in sich zu gehen, um einem Burnout vorzubeugen.

Mir hat neulich eine Nervspezialistin schön anschaulich beschrieben: Das Leben ist wie eine Autobahn. Ist man erstmal auf der Autobahn, fährt man mit 200 Sachen und versucht, alles mitzunehmen und Leute zu überholen, wie es nur geht. Man bekommt dann ein tolles Angebot vom Arbeitgeber, mehr Geld, muss aber gleichzeitig mehr von seiner Lebenszeit und -energie abgeben. Das Geld lockt. Man müsse mindestens einen Tag in der Woche nur und ausschliesslich für sich selbst nehmen, um Revue passieren zu lassen, in sich zu gehen und sich zu fragen: " was möchte ICH überhaupt?". Will ich Erfolg im Beruf? Will ich mich selbst verwirklichen? Will ich Karriere? Was muss ich dafür opfern? Bin ich bereit für ein solches Opfer? Ist es das Wert? Worauf kommt es mir in meinem Leben an? Ist es das wert? Einen Burnout hat man schnell, erst kündigt es sich unmerklich an durch Schwächephasen, und dann, wenn man es bemerkt, ist es schon fast zu spät und es überrollt einen anstandslos. Man darf sich eben nicht übernehmen.
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25.02.2014 20:47 Uhr von georgygx
 
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25.02.2014 20:55 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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@georgygx

"Wenn ich euch so höre, dann müssten die Zahlen aus China Japan usw sogar annähernd 100% BurnOut sein." (georgygx)
Wenn chinesische Austausch-Studenten vom Festland nach Taiwan sind völlig überrascht, wie entspannt es in Taiwan zugeht und wollen nicht mehr zurück.
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25.02.2014 21:56 Uhr von firefighter1968
 
+4 | -14
 
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25.02.2014 21:59 Uhr von Rechargeable
 
+4 | -13
 
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Vor 15-20 Jahre wurde härter gearbeitet und mehr, da gab es das Englische Wort Burnout gar nicht.

So ein Dreck.

Diese angeblichen Burnout Bremsen belasten die Wirtschaft, und belegen wichtige Plätze bei den Therapeuten, die Leute gebrauchen könnten, die schlimmes erlebt haben
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25.02.2014 22:52 Uhr von Kati_Lysator
 
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@ Biblio
hahaha 6 uhr aufstehen hahaha das ist bei mir arbeitsbeginn, im schlimmsten fall. also heißt das für mich 4:30 uhr aufstehen. und das ist nicht meine zeit, nicht mal annähert.

sollte ich mir sorgen machen, wenn ich mich auf mein burn out freue, damit die scheiße endlich ein ende hat? noch kann ich lachen, auch weil ich im letzten halben jahr 10 kilo abgenommen habe. mein wunschgewicht welches ich nicht mal mit training erreicht habe, habe ich schon unterschritten. und wer sich jetzt fragt ob ich ein an der laterne habe, hm, muss ich dann wohl.
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26.02.2014 02:27 Uhr von Seppus22
 
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Früher.... blablabla.
Vergleicht mal die Marktwirtschaft und Produktion von Waren etc. Heutzutage und von vor 50 Jahren.

Was früher auf die Knochen ging, geht heute auf die Psyche. Die Welt rennt.
Und ja auch früher haben sich leute Kaputt gearbeitet, es wurde nur nicht an die große Glocke gehangen... vermutlich aus Scham.

[ nachträglich editiert von Seppus22 ]
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26.02.2014 07:30 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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blaupunkt,
kennst du die Parkinsonschen Gesetze?

"Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“

„Die auf einen Tagesordnungspunkt verwendete Zeit ist umgekehrt proportional zu den jeweiligen Kosten.“

„Ausgaben steigen stets bis an die Grenzen des Einkommens.“

„Tätigkeit expandiert stets so weit, wie durch menschliches Versagen entstandener Leerlauf vorhanden ist, den es zu füllen gilt.“

http://de.wikipedia.org/...

Ich dachte früher: toll, Fortschritt, irgendwann wirds besser, aber...immer, wenn sich an einer Stelle was bessert, gibts woanders wieder was schlechtes dazu.
Lamgsam komme ich mir verarscht vor.

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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26.02.2014 07:44 Uhr von saber_
 
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nicht die arbeit ist das problem - die politik ist es!


frueher hatte man ein projekt und dieses hat man fein abgearbeitet... heute kriegt man das selbe projekt, muss aber zusaetzlich 5 tonnen buerokratischen kram ausfuellen damit etwas voran geht, 6 tage mit SAP kaempfen damit man eine schraube bekommt, taeglich in 5 strukturteamsitzungen sitzen und anhoeren was die anderen sagen, lueckenlose dokumentation erstellen und dann am ende des tages darf man sich auch noch um das eigentliche projekt kuemmern....


das alles natuerlich in der haelfte der zeit wie damals;)


nicht die arbeit ist also das problem, sondern die verbuerokratisierung der gesellschaft... alles muss 100 mal von allen seiten abgesichert werden....



angenommen die firma braucht ein produkt X... das marketing macht daraus XY, die rechtsabteilung XYZ, das controlling macht daraus Y, die fertigung macht daraus A, weils billiger ist... und du musst dann versuchen das A wie ein X aussehen zu lassen



leider wird die welt immer komplexer...und einem steht immer weniger zeit zur verfuegung...


wenn ich mir anschau in was fuer taktraten unsere leute am band die sachen zusammenbauen muessen... das ist ja unmenschlich pervers!


[ nachträglich editiert von saber_ ]
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26.02.2014 09:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Klar - was man 1965 in einer 48-Stunden-Woche in 6 Tagen entspannt erledigt hat, wird jetzt in die 37-Stunden-Woche gequetscht. Wenn dann auch noch beide Partner arbeiten, kommt keiner nach der Arbeit in den gemachten Haushalt, wo der Partner schon mal das Essen gekocht hat.
Ich vermute auch, dass Smartphone und Mails, durch die dauerhafte Sucht erreichbar zu sein, ein Stress-Faktor sind.
1965 hatten viele gar kein Telefon, und die Wirtschaft hat trotzdem funktioniert.

Heute muss aber jeder Vorgang schnell-schnell in einem Ticketsystem und online bearbeitet werden - wo man früher gemütlich einen Brief an der Schreibmaschine tippte. Dieses schnell-schnell erzeugt einen wahnsinnigen Stress.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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26.02.2014 11:20 Uhr von Maedy
 
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Ein Kunde verlangt seit Monaten Änderungen in einem Projekt,das ursprünglich vertraglich in einer bestimmten Form zu einem annehmbaren Preis festgehalten wurde. Die Firma ist gezwungen diese Änderungen vorzunehmen. Laufend irgendwelche Meetings,in denen die Firma immer die selben Themen dem Kunden gegenüber durchkauen muss,der die Argumentation,sei sie noch so schlüssig ,nicht akzeptieren möchte und immer und immer wieder das Projekt so verändern möchte. Zum Schluss ist dann alles wieder auf Anfang und das Projekt in seiner ursprünglichen Form beendet und bezahlt,aber die Arbeit bis dahin lässt sich durch den Arbeisaufwand mit dem ursprünglich Preis letztendlich nicht vereinbaren.Hat man parallel mehrere Kunden ,die so ticken,dann ist man irgendwann körperlich und mental fertig. Das betrifft dann alle die an den Projekten beteiligt sind . Einige stecken das irgendwie mehr schlecht als recht weg,andere brechen zusammen...Am besten sind dann die Kunden,die dann nach Fertigstellung des Projektes die Zahlung verweigern,weil ihnen dann das zu hoch erscheint,obwohl vorab alles geklärt war...
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26.02.2014 16:45 Uhr von keineahnung13
 
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mich hatte mein Arzt schon 2 mal auf Verdacht auf Bournout krankgeschrieben...

hatte Kopfschmerzen und es war nix mehr los mit mir. Bin auch nicht der der in der Prallen Sonne pennen kann, das hatte ich geschafft.

Momentan fühle ich mich auch eher zum erschießen , bzw könnte am liebsten nur wegrennen.

Ka ob das jetzt wirklich Bournout sein soll, aber ich kanns verstehen wenn die Leute durchdrehen.... und das hat wirklich nix mit Faul sein zu tun. Die einfach Blau machen, den gehts gut. Weil ich selber schleif mich erst zum Arzt immer wenn nix mehr geht, weil ich so lieber auf Arbeit oder so gehe als zum Arzt
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26.02.2014 19:09 Uhr von _genervt_
 
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Tja, lasst euch nur von euren Jobs stressen, oder auch im privaten Bereich immer das neuste und beste haben wollen, sonst wäre man ja nicht angesehen im Bekanntenkreis.
Auch ich dachte so und wurde Krank.
Jetzt habe ich das hinter mir und mache nur das was mir gefällt und was ich auch will, ist ganz einfach und was soll ich sagen , mir geht es gut, ohne Statussymbole und einen Job der nur nervt
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26.02.2014 23:17 Uhr von skipjack
 
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Wen wunderts???

1 soll die Arbeit von 3 erledigen und wenn`s ihm nicht passt, kann er nach Hause gehen...

#Die Typen, die uns das eingebrockt haben, haben selbstverständlich Dienstwagen mit Fahrer, Sekretärin und Haushälterin und können das ehrlich nicht verstehen.

##Eben diese Typen haben sich gerade eine "Gehaltserhöhung" von 10 % gegönnt...
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27.02.2014 08:30 Uhr von xlibellexx
 
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ARBEIT ........

Arbeit ist doch schon für viele nur noch Qual und Seelische Grausamkeit .....wie arbeiten wir den alle nur 10 Prozent arbeiten in Ihren Lieblings berufen (geschätzt 10 % ) der Rest Leidet , muss sich Erniedrigungen gefallen lassen , immer den Druck im Nacken das er jederzeit keine Arbeit mehr hat , eine regelrechte Versklavung haben wir . Wenn wir alle gerne arbeiten gehen würden , sehe es in Europa ganz anders aus
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27.02.2014 08:34 Uhr von b00nsai
 
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Ich komme jetzt von 7 Jahren ALG2 in eine Beschäftigung. Mal gespannt ob ich mich da so leicht umstellen kann. Und wenn nicht, tja egal, dann gibts eben weniger Geld aber dafür hab ich dann wieder meine Ruhe. ;)
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27.02.2014 13:53 Uhr von Kostello
 
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Wir leben in einer schlechten Gesellschaft. Es ist schon üblich, dass man seine Kollegen nicht vorankommen lässt und in die Pfanne haut. Und es lohnt sich paradoxer Weise für die auch noch. Wenn man die bloßstellt, dann wird man selbst noch zum Übeltäter erklärt.

Das vegetative Nervensystem besteht aus dem Symphatikus und den Parasymphatikus. Unter Stress ist der Symphatikus aktiv und stellt dem Körper Energie zur Vefügung, die aber bei Cumputerjobs nicht verbraucht wird. Folgen sind Diabetis, Athrose, Xanthelasma, Inkontinenz, um einige zu nennen. Lichtmangel führt dazu, dass die Vitamine A und D nicht gebildet werden. Eine Folge ist Rachitis. Bei Bewegungsmangel arbeitet die Lymphe nicht richtig. Wenn man dick wird, produziert der Körper nicht mehr ausreichend Insulin, wodurch der Zucker im Blut nicht verbraucht werden kann. Aber auch das L-Tyrosin wird nicht zu Serotonin verarbeitet.

Für jede 10km, die man von seinem Arbeitsplatz weg wohnt, kann man mit 100€ Kosten für die Fahrt mit dem Auto dorthin rechnen. Nach der Arbeit ist man geschlaucht. Dann hat man privat auch noch seine Sachen zu erledigen, wozu man gar nicht mehr kommt und dies dann zu einer Belastung wird.

Da wird hierzulande soviel über die Schrecken des Nazionalsozialismusses gesagt und völlig unnötig werden dann Leute verheitzt, wobei es die Unschuldigen härter trifft. Und schließlich werden diese Leute dann wie die Pest von Arbeitgeber gemieden und alle anderen wollen noch Geld haben und man wird von denen beschimpft und kriminalisiert.
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09.03.2014 02:30 Uhr von mcdar
 
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Früher hatten die Leute noch den Antrieb, dass sie es für die Kinder tun, mit der Zuversicht, dass es ihnen mal besser geht. Das war aber alles Verarsche. Die Kinder stehen verwirrt vor keiner Zukunft wo sich nur ein Einzelner bereichern darf. Arbeit versklavt die Menschen immer mehr mit Aussichten auf Ungewissheit und bunte rhetorische Versprechungen.
Außerdem, hat Deutschland denn keine Gastarbeiter angefordert, weil es damals so ein Überangebot gab?
Früher konnte man auch noch von einer einfachen Arbeit/Tätigkeit leben und nicht wie heute nur das Dasein absitzen.
Das ständige Diktieren des Lebensstils durch Medien und Konzerne macht das übrige.


[ nachträglich editiert von mcdar ]
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09.03.2014 16:40 Uhr von mcdar
 
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@ ChaosZs

Auch wenn so eine Tätigkeit stressfrei wäre,1200€, wie soll man sich denn damit ein Leben aufbauen, vor allem wenn auch noch Schulden abzubauen sind? Zum sterben zu viel, zum leben zu wenig. Das ist der Gesellschaft kurze Leine.
Respekt dem, wer sowas heil übersteht.

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