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Urteil: Schulverweis gegen Mobbing-Opfer gerechtfertigt

Im Jahr 2012 fand eine Prügelei zwischen zwei Schülern an einem Gymnasium in Berlin-Charlottenburg statt. Obwohl beide Schüler durch eine Klassenkonferenz bestraft wurden (Verweis & Meditationssitzung), klagte ein Elternpaar dagegen.

Sie gaben an, dass ihr Sohn gemobbt werde, und die Bestrafung daher ungerechtfertigt sei. Die Handgreiflichkeit wurde durch die Äußerung eines Schülers ausgelöst, der behauptete Läuse in den Haaren des Opfers gesehen zu haben. Beide Schüler trugen Prellungen davon.

Das Verwaltungsgericht entschied nun, dass die Bestrafung für beide Jugendlichen gerechtfertigt gewesen ist. Nach Ansicht des Gerichts hat der Schüler durch sein Verhalten die "ordnungsgemäße Unterrichts- oder Erziehungsarbeit beeinträchtigt".


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WebReporter: Iokaste
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Opfer, Mobbing
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2014 16:01 Uhr von Iokaste
 
+24 | -10
 
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Das Fazit mit "Mobbing schützt vor Strafe nicht..." finde ich sehr interessant. Sicher ist Gewalt keine Lösung, aber wie soll sich ein Mensch sonst gegen massives Mobbing wehren. Arbeitsrechtlich gibt es ja noch Möglichkeiten... in der Schule jedoch zieht man IMMER den Kürzeren, egal ob man bei den Lehrern oder Eltern "heulen" geht.
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25.02.2014 16:08 Uhr von Destkal
 
+23 | -0
 
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mediationssitzung, nicht meditationssitzung.
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25.02.2014 16:34 Uhr von Dracultepes
 
+25 | -4
 
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Und die Moral von der Geschichte, du musst dir alles gefallen lassen und darfst dich nicht wehren.
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25.02.2014 16:35 Uhr von Aggronaut
 
+18 | -4
 
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meditationssitzung muahahahhaa :D
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25.02.2014 17:14 Uhr von Djerun
 
+11 | -0
 
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"Ein Schüler muss nämlich die Konsequenzen tragen, wenn er sich mit Gewalt gegen eine Hänselei wehrt."

sowas lässt man natürlich weg, damit es besser wirkt
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25.02.2014 17:25 Uhr von muhkuh27
 
+5 | -1
 
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Da wird einem halt beigebracht, dass man sich lieber alles gefallen lassen sollte in der heutigen Zeit.

Man sollte lieber zum Lehrer gehen und als Zinker darstehen.

[ nachträglich editiert von muhkuh27 ]
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25.02.2014 19:08 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -0
 
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Natürlich ist Gewalt keine Lösung!
Provokationen und ständige Sticheleien aber genauso wenig!
Was mich immer sehr wundert ist, dass ständig neue Bestimmungen, Verbote und Vorschriften über alle möglichen Dinge gemacht werden, aber Provokationen und Sticheleien, Kränkungen und dergleichen aber noch mit "Wohlwollen!" übergangen und ignoriert werden!
Es kann also gemobbt werden, bis der Arzt kommt, oder was!?
Meist kommt der dann auch, wenn jemand ausgestreckt am Boden liegt, oder einer Amok gelaufen ist!!!
Unternehmen und Schulen unterliegen einer "Fürsorgepflicht", durch die solch Institutionen verpflichtet sind, Mobbing und dergleichen im Keim zu ersticken und zu unterbinden!
An genau dem Punkt kann exakt angesetzt werden, und richtig Druck ausgeübt werden!!!
Wer das schludern lässt, kann damit rechnen, dass im Falle eines Falles es Ihm richtig an den Kragen geht! Ganz legal!!!
Und was der Chef mit Absicht ignoriert, das sieht das Arbeitsgericht oder die Presse mit ganz anderen Augen!!!
Kenne da eine Geschichte mit einem Arbeitskollegen, wo die gesamte "Führungselite" jämmerlich versagt hat, was diese Sache betrifft! Es ging vors Arbeitsgericht, und der Ein und Andere fing schon mächtig an zu schwitzen! Wenn die Parteien sich nicht noch auf eine "Abfindung" geeinigt hätten, dann wäre das richtig rund gegangen! Da wären Köpfe gerollt!!! So hat man sich noch mal drum rum gemogelt! Jedenfalls dieses Mal noch!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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25.02.2014 19:28 Uhr von Revej
 
+2 | -1
 
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Zitat aus dem Artikel:
Zu den Zielen der Schule gehöre insbesondere, "zu lernen, Konflikte vernünftig und gewaltfrei zu lösen".


Der gemobbte scheint hier als erstes handgreiflich geworden zu sein, von daher nicht ganz abwägig, beide zu bestrafen, da sie letztendlich ja auch beide sich "geprügelt" haben.
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25.02.2014 19:30 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -0
 
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Zumindest zu meiner Schulzeit (bis 1996) war ein Verweis kein Problem. Problematisch wurde es erst, wenn man mehrere Verweise sammelte.
Ich kann mich gut erinnern, dass bei uns an einem Tag mal wegen Fehlverhaltens die halbe Klasse einen Verweis bekommen hat. Darauf hat der Rest der Klasse gesagt, dass sie daran auch beteiligt waren und sie dann auch einen Verweis wollen :D Ich glaube nicht, dass wir das gemacht hätten, wenn es ernsthafte Konsequenzen gehabt hätte.

Ich frage mich also: weshalb klagt man da denn bitte? Wäre es nicht viel sinnvoller, gemeinsam mit den Verantwortlichen an der Schule zu überlegen, welche Maßnahmen gegen das Mobbing ergriffen werden können?
Sorry, aber ich finde es nur menschlich, wenn sich die Bemühungen seitens der Schule nun, da sie verklagt wurde, sicher nicht vergrößern.
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25.02.2014 19:39 Uhr von dommen
 
+1 | -0
 
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Der Titel suggeriert mal wieder einen anderen Sachverhalt als die tatsächliche Begebenheit.
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25.02.2014 19:45 Uhr von ms1889
 
+5 | -4
 
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da sieht man wieder:
eine krähe hackt der anderen kein auge aus.

richter sind alles andere als objektiv, gesetzestreu oder gar unabhängig.

richter sind genauso asipack wie politiker.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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25.02.2014 21:04 Uhr von _genervt_
 
+2 | -0
 
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Gewalt ist kein Ausweg, klar! Nur zu meiner Zeit ( bis 1977) haben wir sowas selbst geregelt, dann hat es eben mal geklatscht, aber keinen Beifall. Dann war Ruhe. So einfach ist das manchmal, auch heute noch. Aber nein das geht ja nicht, alles rennt zum Rechtsverdreher und vor Gericht. Weil man ja keinen Ar..h in der Hose hat, woher auch.
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25.02.2014 23:21 Uhr von Leif-Erikson
 
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"Die Handgreiflichkeit wurde durch die Äußerung eines Schülers ausgelöst, der behauptete Läuse in den Haaren des Opfers gesehen zu haben." Also kann man davon ausgehen, dass das Mobbingopfer mit den Handgreiflichkeiten als Reaktion auf diese Aussage angefangen hat. Sehe hier einen Verweis beider Schüler als übertrieben, aber eine Bestrafung beider definitiv nicht.
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26.02.2014 07:20 Uhr von BRILLOCK2003
 
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@revej,,Der gemobbte scheint hier als erstes handgreiflich geworden zu sein, von daher nicht ganz abwägig, beide zu bestrafen, da sie letztendlich ja auch beide sich "geprügelt" haben.

NEIN er ist nicht als erstes angefangen,oder meinst du,das mobbing nicht so schlimm ist,oder das er das wollte?
Menschen die mobben,sind FEIGE Ratten,die nicht in der Lage sind,normal und vernünftig zu Denken.Sie gucken auf andere,LÜGEN,stellen alles Falsch hin,und ziehen andere noch mit rein.Es geht ihnen gut,wenn sie merken,das sie einen anderen Menschen weh getan haben.Mobber haben KEINEN Karakter.Mobber gucken nicht auf sich,sie gucken nur auf andere und suchen bis sie was gefunden haben (ob es stimmt,ist ihnen egal)um weiter machen zu können.Sie sind keine Glücklichen Menschen,wie den auch,wenn sie nur auf andere Gucken?? Das schlimmste ist,da wir ja ein Feiges Volk geworden sind,und da wird Natürlich auch Niemand seinen Mund aufmachen,und es einem sagen,was der oder die Erzählt haben,gegen einen,das mann sich wehren kann.Mobber sind Menschen die NICHT gelernt haben,da ihren Mund auf zu bekommen,wo es Wirklich angebracht ist.Sie sind zu klein.Also sind den Lügen und Intriegen,Tür und Tor geöffnet.
Und der Verblödete b r d Mensch macht mit vollem einsatz mit.Ist schnell Passiert so etwas,und mit einem mal,hast du kein Leben mehr,und weißt nicht mal warum.
Wie kann ich mir auch nur Ansatz weise,eine meinung bilden über jemanden,wenn ich es nicht mal schaffe,die andere seite der Medaillie zu sehen. Ich kann eine Sache so oder so wieder geben,der b r d Mensch,wird es nicht merken.Falls es dann mal knallen sollte,guckt der mobber aus seinen kleinen verkommenen Augen,und er versteht die Welt nicht mehr.

Das Verwaltungsgericht entschied nun, dass die Bestrafung für beide Jugendlichen gerechtfertigt gewesen ist.

Anstatt mal ein zeichen zu setzen,gegen diese Art von Unmensch,bekommst hier nur wieder beigebracht,du hast dich nicht zu wehren,also lass es über dich ergehen und halte deine Fresse.
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26.02.2014 08:48 Uhr von Suffkopp
 
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@KlickKlaus - bist Du nicht sonst immer so penibel?

Es geht in der News um "Auch Mobbing-Opfer dürfen im Konflikt keine körperliche Gewalt anwenden, so das Gericht."
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26.02.2014 09:35 Uhr von BRILLOCK2003
 
+0 | -0
 
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Ich Glaube das manche Menschen gar nicht erarnen können,was aus so etwas werden kann.Vielleicht Wohnen sie auch nur in der Falschen Ecke.Da wo es noch Vernünftige Menschen gibt.

[ nachträglich editiert von BRILLOCK2003 ]

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