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YouTube: GEMA-Sperrtafeln sind rechtswidrig

Das Landgericht München urteilte heute, dass die sogenannten GEMA-Sperrtafeln rechtswidrig seien. Laut des Gerichtes seien die Einblendungen Anschwärzungen sowie Herabwürdigungen.

Jeder hat schon mal diesen Text gesehen, sofern man bei YouTube auf der Suche nach Musik ist: "Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden. Das tut uns leid."

Das könnte bald schon der Vergangenheit angehören. Denn im dem Urteil heißt es, dass so eine verzerrte Darstellung in der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen der GEMA und YouTube entstünde, die zu Lasten der GEMA gehe.


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WebReporter: MrBass80
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: YouTube, GEMA, rechtswidrig
Quelle: www.dance-charts.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2014 15:58 Uhr von Frankone
 
+21 | -0
 
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Ja was sollen die denn sonst schreiben?

"Sie dürfen diesen Inhalt nicht sehen, weil wir an die GEMA keine horrenden Abgaben leisten?"

Kulturvernichter sind diese GEMA Schergen....
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25.02.2014 16:04 Uhr von x5c0d3
 
+3 | -2
 
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@Frankone ganz einfach "Du kummst hia net rei!"
Wahlweise: "Geh weg, Du bist hässlich!"
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25.02.2014 16:07 Uhr von MrBass80
 
+2 | -25
 
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25.02.2014 16:21 Uhr von oeds
 
+19 | -2
 
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@MrBass:
Weil man einfach nicht pro-Gema sein kann.
- Die Gema verlangt Gebühren von Kindergärten, wenn die Kinder Lieder singen
- Die Gema lässt sperren, obwohl Künstler gar kein Gema-Mitglied ist.
- Die Gema lässt sperren, wenn beim Heimvideo im Hintergrund Radio läuft.

Für Quellen bist du sicherlich der Google-Suche mächtig.

Youtube sperrt diese Videos, weil sie sich vor einer Klageflut durch die Gema schützen müssen, da die Gema wg. Jedem Furz, der einer Gema-geschützten Melodie gleichen könnte Kohle haben will und einklagt.

Würden die Wirklichen Musikvideos gesperrt, könnte ich es noch verstehen. Aber so nicht....
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25.02.2014 16:43 Uhr von Xerces
 
+8 | -1
 
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@MrBass:
"YouTube verdient viel Geld (durch Werbung) mit der Musik von Künstlern."

Ja, ist doch okay.

"Diese Künstler bekommen nichts davon ab."

Nein, ein Künstler oder wer auch immer kann sich bei YT registrieren und dann durch Abonnenten und Klicks Geld damit verdienen. Es gibt jede Menge Leute, die davon leben.

Die GEMA allerdings leistet sich einen intransparenten Verteilungsschlüssel, der Künstler bevorzugt, die mal erfolgreich waren. YT soll also Geld an die GEMA abführen, die dann wiederum das Geld nicht direkt an den Künstler weitergeben.

Dann gibt es noch die sogenannte GEMA-Vermutung nach der einfach davon ausgegangen wird, dass ein Künstler der GEMA angehöre. Ein Nachweis ist nicht notwendig. Wenn du also eine halböffentliche Party veranstaltest und da deine eigene von dir kreierte Musik abspielst, kann die GEMA vorbeikommen und Geld von dir verlangen. Coole Sache, oder?
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25.02.2014 16:48 Uhr von the_reaper
 
+2 | -1
 
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@MrBass80:
weil das nur auf eine minderheit von songschreibern zutrifft, die nicht gleichzeitig auch ausführender künstler sind (also zum beispiel, wenn jemand ne coverversion hochlädt). bei original-content vom künstler selbst kann dieser sich an den werbeeinnahmen beteiligen lassen oder eben das video selbst sperren lassen.

[ nachträglich editiert von the_reaper ]
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25.02.2014 16:58 Uhr von azru-ino
 
+2 | -1
 
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Nicht zu vergessen dass youtube eine kostenlose werbemöglichkeit bietet. Psy und Justin Bieber wären zum Beispiel viel unbekannter wenn sie nicht auf youtube ihre videoshoch geladen hätten.
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25.02.2014 17:15 Uhr von Djerun
 
+3 | -1
 
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und was kümmert es youtube bzw google was das landgericht münchen entscheidet?
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25.02.2014 17:31 Uhr von muhkuh27
 
+7 | -0
 
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Ich frage mich, warum die GEMA eigentlich IMMER recht kriegt vor Gericht? Wenn nicht im ersten, dann aber im zweiten Anlauf?

Liegen die Top Anwälte von Google immer komplett falsch? Kann ich irgendwie nicht glauben.
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25.02.2014 17:40 Uhr von Jlaebbischer
 
+6 | -1
 
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Und wieso ist Google in der Lage, sich weltweit mit den Rechtevetretern zu einigen nur in Deutschland nicht?

An wem wird das wohl liegen, MrBass80?
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25.02.2014 18:15 Uhr von PraklarushTaonas
 
+6 | -1
 
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Auch wenn es Wunschdenken bleibt, aber ein Gericht sollte die ganze GEMA als rechtswidrig einstufen.
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25.02.2014 21:55 Uhr von Mauzen
 
+1 | -1
 
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"Das könnte bald schon der Vergangenheit angehören"

Jup, dann steht da nämlich nur noch, dass das Video nicht verfügbar ist. Es soll ja niemand auf die Idee kommen, dass die GEMA etwas damit zu tun hätte. Die fordern ansonsten nunmal nur ihre Milliarden von Youtube, wenn die die Videos nicht sperren würden.
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25.02.2014 23:36 Uhr von Stummerzeuge
 
+0 | -1
 
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Ja das mit den Liedern in den Schulen find ich auch total absurd. Zumal die GEMA da ja wohl kaum noch die Interessen von Künstlern wahrt. Denn viele dieser Lieder sind so alt dass die Künstler schon gar nicht mehr am Leben sind.
Abgesehen davon kann ich mir kaum vorstellen dass irgendein Künstler Geld verlangen würde weil Kinder seine Lieder mit- oder nachsingen. Diese Lieder in den Schulen zu singen war Jahrzehnte lang einfach ein Teil der Kultur verdammt nochmal, was bilden die sich eigentlich ein!!!
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26.02.2014 07:01 Uhr von langweiler48
 
+2 | -0
 
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Gema und GEZ gehoeren zu den groessten Verbrechersyndikaten Deutschlands
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26.02.2014 10:19 Uhr von Macinally
 
+0 | -0
 
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Die Urteilsbegründung spricht von herabwürdigen der Gema.
Die sind doch in jeglicher Aussendarstellung vollkommen und ganz unten angekommen. Weiter herab geht es gar nicht.

Sehr Interessant sind bei solchen Verfahren die immer wiederkehrenden Gerichtsstandorte Hamburg und München.
Die Gema ist in Berlin.

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