25.02.14 13:53 Uhr
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300 Millionen Dollar weg: Bitcoin-Börse crasht

Die größte Börse Mt. Gox ist in den letzten Tagen bereits wegen Problemen im Handelsgeschäft mit Bitcoins aufgefallen (ShortNews berichtete). Nun crashte die Börse final und verschwand über Nacht.

Man schätzt, dass über 300 Millionen Dollar der Anleger, die in Bitcoin-Währung investierten, verloren sind. Der Wert eines Bitcoins fiel weltweit direkt auf die Hälfte.

Bitcoins wurden von vielen Anlegern bereits für eine zukunftsträchtige Währung gehalten, die anderen Einheiten überlegen schien. Dies dürfte ein herber Rückschlag gewesen sein.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Börse, Währung, Mt.Gox
Quelle: www.sueddeutsche.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2014 13:57 Uhr von NoPq
 
+8 | -9
 
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MTGOX: "Somewhere else and it´s not your money anymore!"
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25.02.2014 14:03 Uhr von Flugrost
 
+24 | -6
 
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Bitcoin=Geldscheine=Scheingeld, also das Versprechen, etwas Substanzielles dafür einzutauschen.
Wer glaubt, daß Versprechen selbst die Substanz sind, wird bald in eine rauhe Wirklichkeit erwachen.
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25.02.2014 14:26 Uhr von Daffney
 
+18 | -4
 
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Annnnnnnnnnnnnnnd it´s gone. It´s all gone.
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25.02.2014 14:41 Uhr von Gribbel
 
+20 | -0
 
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Tja das wäre nicht passiert hätten die Anleger ihre coins auf der festplatte/USB liegen gehabt. Aufjedenfall die gelegenheit einzusteigen.
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25.02.2014 14:50 Uhr von asorax
 
+8 | -13
 
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was für ein blödsinn.

der crasdh ist längst vorbei, wird schon wieder längst über vortagskurs gehandelt, konnte bei bitstamt für 405$ einsteigen, läuft alles perfekt.

immer diese propaganda und panikmache, haben wohl einiger banker angst das ihnen die kunden wegrennen.

[ nachträglich editiert von asorax ]
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25.02.2014 14:57 Uhr von opheltes
 
+20 | -3
 
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Es spielt keine Rolle ob es Scheingeld ist oder war. Wir nennen unser Geld auch nur, weil wir darin vertrauen haben, ansonsten waere es auch nichts wert.

Bitcoin hat kein Vertrauen gewonnen - darum geht es unter.

Wenn ich es schaffe, euch (alle ~ 83 Millionen Einwohner) zu ueberreden, dass Bitcoin gut ist und ihr kauft es, ist der Euro Scheingeld.

Geld ist eine Sache des Vertrauens, mehr nicht.
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25.02.2014 14:57 Uhr von heinzinger
 
+14 | -3
 
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Irgendwer ist jetzt 300 Millionen Dollar reicher.

Das Geld ist nicht weg, es hat jetzt nur ein Anderer.

[ nachträglich editiert von heinzinger ]
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25.02.2014 15:11 Uhr von Peter323
 
+11 | -2
 
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versteh nicht, was das konkret jetzt mit Bitcoin zu tun hat.

Da gibt es eine Firma, die Geld von einer in eine andere Währung tauscht, also eine Bank, die hat zu gemacht und Geld eingesackt.

Es passiert praktisch jeden Tag zigfach beim Euro, dass irgend eine Firma pleite macht und das Geld einsackt und man ohne am Ende dasteht.

In Zypern haben die Banken pleite gemacht und den Großteil des Geldes in Euro vom Volk und ausländischen Anleger einbehalten, trotzdem spricht man net vom Euro, sondern von diesem Staat, den Banken, etc. die das forciert haben.

Die ganzen News sind einfach nur bitcoin gebashe. Eine der wenigen nicht staatlichen Währungen, allein das schafft schon Vertrauen...
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25.02.2014 15:13 Uhr von asorax
 
+4 | -1
 
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@nicht das vertrauen in den bitcoin ist weg, sondern das vertrauen in mtgox. der bitcoin fumktioniert einwandfrei, mtgox hat massiv betrogen und mehrere hundert millionen dollar unterschlagen.

das amcht dem bitcoin nichts aus, denn die geklauten btc werden normal an den restlichen börsen gehandelt, und kommen so wieder ins system, nur das einer halt sich dumm und dämmlich verdient. ich habe vollstes vertrauen in den bitcoin, bei gox war ich nie, deshalb bin ich auch absolut beruhigt.
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25.02.2014 15:14 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -8
 
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Alleine der Punkt, dass es nur 21 Mio Bitcoins weltweit geben kann, macht es als Zahlungsmittel unbrauchbar.
Alleine Europa hat 800 Mio Bürger. Da bleiben für jeden Bürger gerade mal 0,025 BTC übrig.
Laut Wikipedia halten derzeit rund 1000 Menschen die Hälfte aller BTC. Das System ist als nicht besser als die jetzige Währung.
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25.02.2014 15:27 Uhr von Peter323
 
+10 | -1
 
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@ThomasHambrecht

iss beim Euro aber auch nicht viel anders, wenn man das ins Verhältnis setzt. Bitcoin nutzen halt viel weniger als den Euro.

0,1% der deutschen Bevölkerung besitzen 25% der gesamten Geldmenge in Deutschland.

Das iss ein grundsätzliches Problem beim Kapitalismus und ist nicht an eine spezifische Währung gebunden.

Und ob es nur 21 mio Bitcoins gibt oder nicht spielt keine Rolle, weil man es ja sehr tief splitten kann:
0,00000001 (ein Satoshi) Das ist mehr als genug Geld für alle.
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25.02.2014 15:33 Uhr von svizzy
 
+2 | -2
 
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die banken werden eh den großteil an bitcoins schon am start gekauft haben. sollte der bitcoin großen zuspruch finden, dann werfen die einfach ihre bitcoins auf den markt und bitcoin fällt is bodenlose.
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25.02.2014 15:36 Uhr von asorax
 
+3 | -0
 
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bitcoins kann allerdings jeder kriegend er mined, es gibt keine inflation da die menge vorher genau festgelegt ist, dass macht sie so einmalig und interresant. der preis wird allein durch angebot und nachfrage an den börsen bestimmt.
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25.02.2014 15:44 Uhr von OO88
 
+4 | -7
 
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früher gab es kettenbriefe , heute war es bitcoins .
ein paar blöde stehen jeden tag auf
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25.02.2014 15:50 Uhr von opheltes
 
+2 | -0
 
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Asorax, deine Theorie geht nicht auf. Weil Zinsen die Produktionsanzahl aufhebt. Darum gibt es praktisch mehr Geld im Umlauf als es gibt.

[ nachträglich editiert von opheltes ]
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25.02.2014 16:01 Uhr von xenonatal
 
+3 | -0
 
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@ThomasHambrecht

Du hast das System nicht verstanden. Und 1 Bitcoin ist auch nicht die kleinste Einheit !
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25.02.2014 16:10 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -7
 
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@xenonatal
Wenn aber ein Bitcoin momentan knapp 500 Euro ist, dann stehen jedem EU-Bürger bei 0,025 BTC nur 12,50 Euro zur Verfügung.
Wöllten alle EU-Bürger ihr Gehalt in Bitcoins, gäbe es nicht genügend Bitcoins. Nicht einmal ein Prozent der Bürger könnten bezahlt werden. Mit Euros geht das deshalb, weil Euros ein Schuldversprechen sind.
Eine Währung ohne Schuldversprechen stagniert etwa auf die Bevölkerungszahl und Wirtschaft von 1900.
Du musst für jeden Menschen aber garantieren, dass sein Gehalt virtuell (Konto) oder in Scheinen ausgezahlt werden kann.
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25.02.2014 16:17 Uhr von Peter323
 
+4 | -3
 
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@ThomasHambrecht

das kann man so nicht berechnen, weil sich dann ja auch sämtliche Preise anpassen.
genau wie damals bei dm und euro :)

Es ist mehr als genug Bitcoins verfügbar um alle glücklich zu stellen.

Ich mach mir mehr Sorgen um den Euro und die Zentralbanken, was derzeit an Geld rausgehauen wird, ist alles andere als lustig. Ich glaub keiner von der neuen Generation wird was von seiner euro Lebensversicherung oder Rente haben.
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25.02.2014 16:41 Uhr von xenonatal
 
+7 | -0
 
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@ThomasHambrecht
"Wenn aber ein Bitcoin momentan knapp 500 Euro ist..."
Genau - MOMENTAN
Es kann also durchaus sein, das wenn irgendwann ALLE Bitcoins im Umlauf sind, 1 BC den Gegenwert von 10000 jetzigen Euro wert ist oder mehr. Natürlich KANN es auch sein das das System garnicht solange "hält".
1 Euro war auch mal 1000g Brot wert. Jetzt sind 1000g Brot schon fast 2 Euro wert.
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25.02.2014 17:30 Uhr von asorax
 
+4 | -1
 
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@ophelts:

nicht ganz: die ezb kann geld drucken wenn sie es für richtig hällt, die bitcoin menge ist einmalig festgelegt, sprich es gibt weder inflation noch deflation.
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25.02.2014 18:30 Uhr von perMagna
 
+3 | -0
 
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@ ThomasHambrecht

21 Millionen Bitcoins * 100.000.000 (kleinste Einheit soweit ich weiss).
Es stehen also 2,1 Billiarden Währungseinheiten zur Vefügung (wenn ich mich nicht verrechnet habe).
Das sind mehr als es Euros gibt. Wie auch immer, man kann sich die Nullen vor dem Komma ja wegdenken.
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25.02.2014 22:29 Uhr von Bastelpeter
 
+0 | -0
 
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http://de.wikipedia.org/...
stimmt mich irgendwie nachdenklich.
Mein Mitgefühl gegenüber einem Kollegen, der in die Hardware investiert hat und diese noch nicht erhalten hat (wie erwartet) hält sich in Grenzen. Er hätte die Unsicherheit eigentlich sehen müssen (so wie er mit seinem Fachwissen prahlt). Nun ja...
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25.02.2014 23:32 Uhr von MK-Ultra
 
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25.02.2014 23:45 Uhr von Gribbel
 
+1 | -0
 
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@Thomas Hambrecht:

Können Bitcoins nicht beliebig gestückelt werden? 0,0001 etc.?
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26.02.2014 00:07 Uhr von fuxxa
 
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Hat sich angedeutet. Habe letztes Jahr mal 6 Wochen gewartet, bis ich von Gox meine Knete aufm Konto hatte. Einige haben damals schon Monate gewartet. Bin danach auch sofort zu BTC-E gewechselt und seitdem zufrieden. Die BTCs, mit denen man nicht zockt, sollte man auch immer in seiner eigenen Wallet haben.

Bitcoins sind übrigens nicht dafür gedacht den Euro oder Dollar abzulösen. Der Bitcoin soll ein Zahlungsmittel sein, mit dem man sich Waren und Dienstleistungen kaufen kann, welche man sich mit Fiatwährungen nicht beschaffen kann. Er dient sozusagen dem freien Markt. DPR, der Gründer von Silkroad war einer der ersten Visionäre, die das erkannt und erfolgreich umgesetzt haben. Das Zocken und Knete scheffeln ist nur nen positiver Nebeneffekt.

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