24.02.14 15:09 Uhr
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Von Granatäpfeln inspirierte Batterien

Bislang war die Verwendung von Silizium für die Herstellung von Batterieelektroden nicht möglich, da sich das Material beim Aufladen bis auf das Dreifache ausdehnt, sich später wieder zusammenzieht und schnell brüchig wird.

Dem Team rund um Yi Cui vom Stanford Institute for Materials and Energy Sciences ist es nun gelungen, dieses Problem abzuschaffen, indem sie die umhüllte Nanopartikel nach dem Vorbild eines Granatapfels anordnen. Lithium-Ionen-Akkus können dank Silizium bis zu zehn Mal mehr Energie speichern.

Selbst nach 1.000 Ladezyklen arbeiten diese Batterien noch mit 97 Prozent der Kapazität. Für Smartphones, Tablets etc. wäre diese Neuerung nutzbar. Bis zur Marktreife dauert es allerdings noch. Um den Materialpreis zu senken, könnten Hüllschalen von Reiskörnern zur Verwendung kommen, welche Siliziumdioxid enthalten.


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WebReporter: PraklarushTaonas
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Entwicklung, Batterie, Silizium, Stanford Institute
Quelle: www.weltderphysik.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2014 16:15 Uhr von Rechtschreiber
 
+2 | -1
 
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Ist schon wieder der 1te?
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24.02.2014 17:13 Uhr von Rychveldir
 
+2 | -0
 
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Falls es klappt: Super.

Falls nicht, ist es die hundertausendste News zu einer Batterierevolution, die dann doch nie passiert.
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24.02.2014 18:35 Uhr von Jaegg
 
+2 | -0
 
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Hauptsache es gibt Wissenschaftler, die sich mit dem Thema auseinandersetzen und neue Ideen umsetzen! Egal ob es dieses mal funktioniert oder nicht.
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24.02.2014 19:29 Uhr von SteveM45
 
+1 | -0
 
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Warum kein Bild eines, sehr gut schmeckenden, Granat-Apfels?
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25.02.2014 21:28 Uhr von Finalfreak
 
+0 | -0
 
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"Bis zur Marktreife dauert es allerdings noch. "
Das war mir sofort klar, dass dieser Satz kommen musste!
Soviele Wunderakkus, die x-fache Kapazität als Li-Ion-Akkus haben ... Aber keiner davon ist marktreif und wird es wahrscheinlich nicht werden.

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