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Bekenntnis zu Ausländern - "Ohne dich..."-Aktion in der Schweiz kommt gut an

Nachdem die Schweizer vor gut zwei Wochen per Volksentscheid die Zuwanderung in ihrem Land mehrheitlich abgelehnt haben und die Einwanderung von Ausländern damit weiter begrenzt wird (ShortNews berichtete), rief nun ein Schweizer die Aktion "Ohne dich ..." ins Leben.

Nachdem Initiator Berni Stiller den Volksentscheid "ziemlich desillusioniert" aufgenommen hat, möchte er dem nun etwas entgegensetzen. Auf der Webseite können Schweizer sich zu einem Ausländer ihrer Wahl bekennen, ganz egal ob Arbeitskollegen, Freunde oder Lebenspartner.

Nach kurzer Prüfung des Webseiten-Teams werden die Beiträge samt Fotos freigeschaltet. Bis zum Freitagabend waren es schon 300, stündlich kommen weitere hinzu.


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WebReporter: deluxxe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Aktion, Webseite, Bekenntnis, Ohne Dich
Quelle: www.sueddeutsche.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2014 19:49 Uhr von Real18Life
 
+17 | -5
 
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Darauf melden sich dann wohl ganz viele Minderjährige wo Anna (13) ihrer Freundin Ayshe (14) erklärt wie liebe sie sie doch hat.
Extrem infantiler Beigeschmack.
Vielleicht veröffentlicht ja jemand zu Ende der Aktion das Durchschnittsalter der Beteiligten.
Wäre mal interessant.
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22.02.2014 20:57 Uhr von Knutscher
 
+6 | -15
 
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Die Schweizer Coast Guard hat jüngst wieder Deutsche Boatpeople auf dem Bodensee bei Nacht aufgebracht. Gott sei dank konnten Hubschrauber der Schweizer Special Forces mit 20 mm Bordkanonen die illegale Einwanderung verhindern.

Mittlerweile ist das Auffanglager auf der Insel Mainau heillos überlaufen und eine humanitäre Katastrophe bahnt sich an.

Christoph Blocher wolle eine Überfremdung von Menschen, die auch weiterhin auf BILD, RTL, Sauerkraut sowie weisen Sportsocken mit Sandalen bestehen, nicht mehr hinnehmen,

"Wer in der Schweiz lebt und arbeitet, muss sich auch kulturell integrieren. Wir dulden keine Parallelgesellschaft."
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22.02.2014 21:18 Uhr von Fuchss
 
+3 | -8
 
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Also liebe Deutsche Ausländer dort in der Schweiz...alle raus !
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22.02.2014 21:42 Uhr von Nox-Mortis
 
+17 | -1
 
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Auf der Webseite können Schweizer sich zu einem Ausländer ihrer Wahl bekennen.

Genau, jeder sollte seinen eigenen Ausländer haben.

Ich habe so viele in meiner Nachbarschaft. Aber ich weiß immer noch nicht, welchen ich mir aussuchen soll....

[ nachträglich editiert von Nox-Mortis ]
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22.02.2014 23:04 Uhr von MBGucky
 
+5 | -1
 
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Die Schweiz habt aber auch einen mehr als doppelt so hohen Ausländeranteil wie Deutschland
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22.02.2014 23:17 Uhr von Patreo
 
+4 | -9
 
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Zuckerstange, das verhindert aber nicht die ablehnende Tendenz auch gegen Deutsche.
Auch sie sind Ausländer.
Und nicht jeder Ausländer, der nicht einen deutschen Migrationshintergrund hat, ist automatisch Sozialschmarotzer.
Die Regelung unterscheidet weniger zwischen Ausländer nach Qualität sondern Quantität

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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22.02.2014 23:58 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -9
 
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@ hirngerichtet
"Die USA begrenzen den Zuzug von Ausländern schon sehr lange. Warum regt sich darüber keiner auf?"
Ein paar mögliche Antworten:
- eben weil es schon sehr lange ist: man kennt es nicht anders (deswegen regt sich dort z.B. niemand über die Existenz von Studiengebühren auf, sondern nur deren Höhe - was passiert ist, als man das in D einführen wollte, hat man ja gesehen)
- weil sie damit nicht gegen Verträge mit Bündnispartnern verstoßen.

@ holzhacker joe
"Bei wem kommt das denn gut an? Bei der breiten Masse sicher nicht."
Bei mir beispielsweise. Es ist ein schönes Gegengewicht zu der vielfach betriebenen Stimmungsmache.
Ich würde aber nun (im Gegensatz zu dir) nicht von mir auf die ´breite Masse´ schließen wollen.

@ Real18Life
Wow, Respekt. So subtil redet es sonst keiner schlecht.

@ Zuckerstange
""Also liebe Deutsche Ausländer dort in der Schweiz...alle raus ! - Warum?"
Weil sich die Initiative allgemein gegen Zuwanderung richtet. Insbesondere haben die Schweizer auch Angst vor Konkurrenz um Arbeitsplätze eben durch Deutsche, Italiener oder Franzosen.

"Ich gehe mal stark davon aus, dass Deutsche in der Schweiz arbeiten und nicht die Sozialkassen, wie Sozialschmarotzer, leeren."
Das dürfte generell auf die meisten Zuwanderer zutreffen. Wer arbeitssuchend kommt, bekommt dort nämlich generell nichts.
http://www.focus.de/...

"Und ich gehe ferner davon aus, dass Deutsche wesentlich weniger Probleme machen als die, die sich den Ruf von "Facharbeitern" erwerben."
Aus http://www.sueddeutsche.de/... :
"36 Prozent der Befragten empfinden die Zahl der Deutschen, die in der Eidgenossenschaft leben und arbeiten, als zu hoch und würden daher die weitere Zuwanderung begrenzen wollen."
Und das war 2012. Kurz vor der Abstimmung ging man bei der Initiative gegen Masseneinwanderung ja auch noch davon aus, dass sie klar abgelehnt werden würde.
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23.02.2014 01:06 Uhr von caligula74
 
+1 | -1
 
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@ Mister-L

Also ich würde da den einen von den 3 Türken nennen die meinen Onkel zusammengeschlagen und ausgeraubt haben.

Hm ,nur welchen von denen .....


Ich würd Ali nehmen !!!
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23.02.2014 01:35 Uhr von -Count-
 
+10 | -1
 
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Die Schweizer möchten eben nur noch Zuwanderer, die ihrem Land nützen, das ist eine sehr gesunde Einstellung, die auch wir Deutschen schleunigst übernehmen sollten.
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23.02.2014 08:53 Uhr von TeKILLA100101
 
+6 | -1
 
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@-Count-

wenn wir das machen, kommt aber die eu wieder angewatschelt und droht mit prozessen und bla... wir in deutschland haben GEFÄLLIGST den abschaum der menschheit aufzunehmen, ihn als facharbeiter zu deklarieren und gefälligst die klappe zu halten...
wenn das alles nichts nützt, kommt eben wieder die nazikeule...
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23.02.2014 10:51 Uhr von Scorp999
 
+3 | -2
 
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Wir hatten zu Weihnachten einen Ausländer bei uns.
Nächste Jahr nehmen wir aber wieder einen Truthahn.
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23.02.2014 10:56 Uhr von Zerberus1
 
+0 | -6
 
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Wie wäre es, wenn wir zur Sommer-Urlaubszeit mal sagen würden "OHNE EUCH"
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23.02.2014 11:21 Uhr von ein_fremder
 
+3 | -1
 
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@ Zerberus

Schwachsinn, Urlauber fahren wieder nach Hause wenn der Urlaub beendet ist und belasten nicht die Sozialkassen der bereisten Länder.
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23.02.2014 11:42 Uhr von TeKILLA100101
 
+2 | -2
 
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@Zerberus1

gute idee, mal sehen wie spanien, griechenland und italien damit klar kommen, wenn die urlauber ausbleiben... ist sicherlich nicht sooo groß der tourismuszweig!
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23.02.2014 13:18 Uhr von bigdaddy2
 
+2 | -2
 
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in anderen Ländern muss man einige tausende Euros mitnehmen und zeigen das man unabhängig ist.
ich habe nichts gegen Ausländer aber das eigene Volk am Rande des Existenzminimum leben lassen Geld in die Länder stopfen und dann noch denen ihre Arbeitslosen aufnehmen??
warum?
dienen doch diese Ausländer nur dazu um sie als Druckmittel gegen das eigene Volk zu benutzen.


solange ich ordentlich und in ruhe leben kann, habe ich kein Problem mit Ausländern,
Aber das Sprichwort "leben und leben lassen "gibt´s heute scheinbar nicht mehr.

ausgenommen Familienzusammenführung und Kriegsflüchtlinge auf Befristung
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23.02.2014 16:21 Uhr von El-Diablo
 
+3 | -2
 
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@ popostange

Die Schweizer mögen auch keine Ausländer die aus Deutschland kommen und dort arbeiten, ich weiß schon worauf dein Kleinhirn hier bei dieser Diskussion ablenken möchte.
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23.02.2014 16:51 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -3
 
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@ Iswestia

Fortsetzung deiner Liste:

Türken: Ohne Dich gibts auch keinen Döner mehr, weniger Steuereinnahmen, niemand mehr, der bei uns die Drecksarbeit macht

Extremisten (links/rechts/religiös) und Sympathisanten: Ohne Dich wäre das Leben so viel lebenswerter - weniger Angst, mehr Freiheit, weniger Vorurteile und Diskriminierung.
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24.02.2014 08:50 Uhr von deraufdersucheist
 
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Zum Thema: Die Website zielt klar am Ziel vorbei. Die Initiative will die ZUWANDERUNG (in der Zukunft) beschränken - alle die jetzt schon in der Schweiz sind betrifft dies NICHT, die können bleiben.

Ist das sooo schwierig zu verstehen?
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24.02.2014 09:57 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ deraufdersucheist

Lies dir mal den vorgeschlagenen Gesetzestext der Initiative durch.
http://de.wikipedia.org/...

Die Absätze 2 und 3 von §121a richten sich auch gegen die Verlängerung von Genehmigungen für Ausländer, die sich bereits im Land befinden.
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24.02.2014 10:10 Uhr von deraufdersucheist
 
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@TheRoadrunner
Wenn man Ausweis B hat ist die Frist von 5 Jahren für den Ausweis C (Niederlassungsbewilligung) beim Inkrafttreten der Initiative in den meisten Fällen bereits erreicht. Damit kann man bleiben - egal was in Zukunft die Kontingente sagen.

https://www.bfm.admin.ch/...

Darum ist die Website eine reine Stimmungsmache. Die Schweizer sind nicht grundsätzlich gegen Ausländer - aber bei einem Ausländernanteil von 28% + 15% Eingebürgerte (=43% Personen mit ausländischem Hintergrund) reicht es einfach, das muss man doch verstehen!
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24.02.2014 17:40 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ deraufdersucheist
"Wenn man Ausweis B hat ist die Frist von 5 Jahren für den Ausweis C (Niederlassungsbewilligung) beim Inkrafttreten der Initiative in den meisten Fällen bereits erreicht. Damit kann man bleiben - egal was in Zukunft die Kontingente sagen."
Tja, die meisten. Und die anderen haben halt Pech gehabt? So oder so: es sind Leute betroffen, die schon dort sind.

"Darum ist die Website eine reine Stimmungsmache."
Stimmungsmache ist diese Initiative, die jetzt umgesetzt werden muss, weil knapp über 30% der Schweizer (knapp über 50% bei 60% Wahlbeteiligung) dafür gestimmt haben.

"aber bei einem Ausländernanteil von 28% + 15% Eingebürgerte (=43% Personen mit ausländischem Hintergrund) reicht es einfach, das muss man doch verstehen!"
In München ist es nicht wesentlich anders, und ich fühle mich wohl dort.
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25.02.2014 08:06 Uhr von deraufdersucheist
 
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1. sind es in München "nur" 37.7%
http://www.abendzeitung-muenchen.de/...

2. ist München nur eine Stadt und nicht ein ganzes Land. Wenn dir München nicht passt kannst du an einen anderen Ort umziehen ohne gleich das Land verlassen zu müssen!
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25.02.2014 09:35 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ deraufdersucheist

1. Du willst jetzt nicht ernsthaft behaupten, dass du auf den ersten Blick unterscheiden könntest, ob der Ausländeranteil in einer Stadt / einem Land 37,7% oder 43% ist?

2. Lässt sich zunächst nicht bestreiten.
Allerdings wird es einem "echten" Münchner (nur 33,5% der Münchner sind wenigstens in München geboren, der Rest sind "Zuagroaste") ebenso schwer fallen, München zu verlassen wie es einem "echten" Schweizer fallen wird, die Schweiz zu verlassen.
Wenn du dir die Grafik in deinem Link ansiehst, siehst du zudem, dass die Ausländer in München sehr ungleichmäßig verteilt sind. Es würde mich wundern, wenn es in der Schweiz anders wäre.

Es ist schwer zu sagen, ob das bei dir nun schon Xenophobie ist. Falls ja, so ist es behandelbar:
http://xenophobie.net/...
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25.02.2014 09:41 Uhr von deraufdersucheist
 
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Mit deinem letzten Kommentar hast du dich selbst disqualifiziert - wie immer bei den Linksgesinnten. Die Erfahrung zeigt ja: Kommen sie mit Argumenten nicht weiter wird irgendeine Keule ausgepackt. Einfach nur armselig und erbärmlich.
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25.02.2014 16:03 Uhr von TheRoadrunner
 
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- Ich sehe mich in der politischen Mitte. Ein starkes Indiz dafür ist, dass mir in Diskussionen von Linken regelmäßig vorgeworfen wird, dass ich rechts wäre - und von Rechten ebenso regelmäßig, dass ich links wäre.
- Du meinst, dass mir die Argumente ausgehen. Es bist aber du, der auf meine Frage und die Argumente im letzten Beitrag, ebenso wie teilweise auch vorher schon, nicht eingeht. Und Aussagen wie "reicht es einfach, das muss man doch verstehen!" zählen für mich nun auch nicht wirklich als ´Argumente´.
- Bei der Erwähnung einer möglichen Xenophobie geht es mir nicht darum, dich zu verurteilen oder eine Keule zu schwingen. Schließlich können Betroffene einer Phobie nichts dafür, egal vor was sie nun Angst haben und welche Ursachen das hat.
Anders sähe es nun aus, wenn jemand aufgrund seiner Phobie andere beleidigen oder gar tätlich angreifen würde. Du machst mir aber nun nicht den Eindruck, dass du so etwas tun würdest.

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