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USA/Arizona: Unternehmen können Homosexuelle nach Gesetzesänderung abweisen

Noch zögert sie mit ihrer Unterschrift, unter der vom Parlament in Arizona bereits verabschiedeten Verordnung "zum Schutz der Religionsfreiheit": Es geht um die republikanische Gouverneurin Jan Bremer und ein geplantes Gesetz, das Unternehmen ermöglicht, homosexuelle aus religiösen Gründen abzuweisen.

Befürworter plädieren für das Gesetz, um Bürger vor Handlungen zu schützen, die gegen ihre religiöse Einstellung oder ihren Glauben verstoßen. Als Beispiel wird ein Hochzeitsfotograf angeführt, der sich weigerte Fotos bei einer Homoehe aufzunehmen.

Nach Beschluss des Gesetzes müsste er nach seiner Absage und Begründung kein juristisches Nachspiel befürchten. Gegner kritisieren das Gesetz als intolerant und ungastfreundlich. In der kommenden Woche wird eine Entscheidung Bremers erwartet.


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WebReporter: deluxxe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Unternehmen, Homosexuelle, Arizona, Gesetzesänderung
Quelle: www.zeit.de

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22.02.2014 15:14 Uhr von Borgir
 
+2 | -6
 
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Na ja, wenn der Umgebung die Sexualität eines Einzelnen so aufgezwungen wird, wie in vielen Situationen der Fall, dann kann ich verstehen, dass ein Unternehmen sagt: "Nö, will ich nicht".

Nicht falsch verstehen: Mir ist egal, auf was wer steht. Aber dieses "ich definiere mich nur über mein schwul-sein" ist einfach unnötig und muss ich nicht haben.
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22.02.2014 15:14 Uhr von FrankCostello
 
+5 | -1
 
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Das geht gar nicht ...

Sie wäre mit Putin zu Vergleichen und da sollte Obama dringend ein Bundesgesetz erlassen was solche Gesetze gegen die Menschlichkeit untersagt.
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22.02.2014 15:45 Uhr von Karlchenfan
 
+3 | -0
 
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Ich denke auch,das man sich eher durch sein Können und seine Bereitwilligkeit zur Arbeit definieren sollte.
Wenn ein Bewerber mir als Chef nachweisen kann, das er etwas in die Firma einbringeb könnte,ist es mir doch schnurz egal,wie der sexuell ausgerichtet ist.Sich nur darüber als Nischen oder Quotenbewerber zu zeigen,bringt mich als Boss nicht weiter.Und meinen Laden auch nicht,für mich wäre nur das Können ausschlaggebend.
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22.02.2014 18:00 Uhr von Mephisto92
 
+0 | -3
 
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Ich bin schwul und so manchen schwulen Kolibri würde ich auch nicht einstellen. Was soll ich mit nem Typen der bei Kleinigkeiten anfängt zu hyperventilieren. Allerdings gilt selbiges auch für Frauen.
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22.02.2014 18:23 Uhr von wombie
 
+1 | -1
 
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Das das Gesetz verfassungswidrig waere... bleibt´s eh nicht lange in kraft.

Im Grunde ist _sollte_ es egal sein ob ein Angestellter schwul, lesbisch, trans* oder was auch immer ist. Wenn er/sie gute Arbeit leistet _sollte_ das wurscht sein.

Aber wenn ich mir die komplett verbloedeten Gesellschaftssysteme in DE oder USA anschaue... ansich kann man da nur verzweifeln.
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23.02.2014 12:30 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ .clematis.

Süß, wie du mit den Erwachsenen mitreden möchtest und dann Arizona für "die USA" hältst.

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