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Eichenprozessionsspinner: Bundesregierung will gegen Schädling mit Drohnen vorgehen

Im letzten Jahr hat sich der Eichenprozessionsspinner, eine Schmetterlingsart, weit verbreitet. Unter den Raupen leiden vor allen Dingen Gebiete in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz.

Die Raupen beschädigen Eichen und sind durch ihre mit Nesselgift ausgestatteten Härchen auch für Menschen gefährlich. Der Kontakt mit den Tieren kann heftige allergische Reaktionen hervorrufen. 2013 hat es 35 Unfälle beim Kontakt mit den Tieren gegeben.

"Untersuchungen laufen derzeit zur Möglichkeit der Verwendung unbemannter Fluggeräte zur Einzelbaumbehandlung", so die Bundesregierung. So sollen die Tiere mit chemischen Mitteln bekämpft werden. Benutzt werden soll wohl das Mittel Dipel ES, das noch von der EU genehmigt werden muss.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Bundesregierung, Drohne, Schädling, Eichenprozessionsspinner, Schmetterlinge
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2014 13:58 Uhr von Babykeks
 
+5 | -1
 
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Wies wohl mit dem Wahrheitsgehalt folgender Aussage aussehen würde...

"Der Kontakt mit" Dipel ES "kann heftige allergische Reaktionen hervorrufen."
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24.02.2014 17:20 Uhr von Rychveldir
 
+1 | -0
 
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"Solange man die Tierchen in Ruhe lässt, tun sie einem auch nichts."

Stimmt so nicht ganz.

"Die Brennhaare der Raupe brechen leicht und werden bei günstiger Witterung durch Luftströmungen über weite Strecken getragen. Die alten Larvenhäute bleiben nach der Häutung in den „Nestern“, deshalb ist die Konzentration an Brennhaaren oft sehr hoch. Alte Gespinstnester, ob am Baum haftend oder am Boden liegend, sind eine anhaltende Gefahrenquelle. Die Raupenhaare sind lange haltbar und reichern sich über mehrere Jahre in der Umgebung an, besonders im Unterholz und im Bodenbewuchs (Gräser, Büsche, Sträucher).

Für den Menschen gefährlich sind die Haare (Setae) des dritten Larvenstadiums (Mai, Juni) des Eichen-Prozessionsspinners. Sie halten sich auch an den Kleidern und Schuhen und lösen bei Berührungen stets neue toxische Reaktionen aus. Die (fast unsichtbaren) Brennhaare dringen leicht in die Haut und Schleimhaut ein und setzen sich dort mit ihren Häkchen fest. Die Raupendermatitis kann sich in drei verschiedenen klinischen Erscheinungsbildern zeigen:

Kontakt-Urtikaria (Quaddeln)
toxische irritative (Reiz auslösende) Dermatitis (Hautentzündung)
anhaltende Papeln (Knötchen), die an Insektenstichreaktionen erinnern.

Die Hautreaktionen halten (unbehandelt) oft ein bis zwei Wochen an. Meist sind alle Hautbereiche betroffen, die nicht bedeckt waren. Die Haut- und Schleimhauterscheinungen können mit Kortisolpräparaten behandelt werden. Gegen den Juckreiz helfen Antihistaminika. Reizungen an Mund- und Nasenschleimhaut durch Einatmen der Haare können zu Bronchitis, schmerzhaftem Husten und Asthma führen. Hier wären Kortisonsprays und Sprays mit Bronchien-erweiternden Mitteln erforderlich. Selten ist eine stationäre Behandlung mit Kortison- oder Euphyllininfusion notwendig. Begleitend treten Allgemeinsymptome wie Schwindel, Fieber, Müdigkeit und Bindehautentzündung auf. In Einzelfällen neigen überempfindliche Personen zu allergischen Schockreaktionen." (wikipedia)

Ich bin sehr tierliebend, aber wenn ich meine Kinder im Garten spielen lasse, dann möchte ich so ein Nest nicht im Garten hängen haben. Beim Grillfest ist es siche auch nicht so toll. Und wenn die Schmetterlinge geschlüpft sind, ist der Spaß ja nicht vorbei (siehe oben).

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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24.02.2014 17:26 Uhr von Rychveldir
 
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Nachtrag:

Dipel ES scheint den Bacillus thuringiensis kurstaki zu beinhalten, der unter anderem das selbe Insektizid erzeugt, wie die Genmanipulierten Pflanzen von Monsanto. Man darf gespannt sein...
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24.02.2014 18:32 Uhr von Jaegg
 
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@Rychveldir:
Danke für die Recherche!

@Topic:
Super! Diese kleinen bissigen Raupenviecher sind auch auffällig tödlich. Wer ist noch nicht mit diesen Hundeverschlingenden Biestern in Kontakt gekommen? Da müssen harte Maßnahmen eingeführt werden! Und wenn man dann gleichsam noch über Patentgebühren humanitäre Einrichtungen, wie Monsanto, finanziell unterstützen kann, ist das doch eine Win-Win-Situation. Besser gehts nicht. Da wir ja bald sowieso mit MonsantoGift gefüttert werden, spielt die weitere Verbreitung in Form von Raupenbekämpfung doch auch keine Rolle mehr....
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28.02.2014 16:26 Uhr von gerndrin
 
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Zählen eigentlich Demonstranten auch zur Gattung der Raupen?

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