22.02.14 13:22 Uhr
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Berlin: Verkehrsbetriebe haben Geldprobleme wegen zu vielen Schwarzfahrern

Ein Schaden von rund 20 Millionen Euro entsteht für den BVG jährlich. Der Grund: Die vielen Schwarzfahrer.

Fahrkartenkontrolleure haben im Jahr 2013 in Berlin knapp 500.000 Schwarzfahrer erwischt. Davon waren es genau 228.727 in Bahnen und Bussen, 325.600 in S-Bahnen - damit 24.000 mehr in S-Bahnen als 2012.

In Prozent sind es 4,5, die jährlich schwarz fahren. Für den BVG sind nun 120 Kontrolleure unterwegs, so Unternehmenssprecher Markus Falkner. Die Anzahl der Schwarzfahrer soll dieses Jahr aber nicht wirklich kleiner werden.


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WebReporter: NewsTimer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Anstieg, Schwarzfahrer, Finanzproblem
Quelle: www.n24.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2014 13:25 Uhr von heinzinger
 
+8 | -6
 
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Es werden 4,5% der Fahrgäste beim schwarzfahren erwischt, aber die Dunkelziffer wird höher sein.
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22.02.2014 13:34 Uhr von Niniel
 
+19 | -12
 
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So n Quark. Finanzielle Probleme wegen Schwarzfahrer?! Alle Nase lang gibt´s Gehalts Verhandlungen und ständig werden die Preise erhöht.
Es fahren einfach weniger Leute.
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22.02.2014 13:44 Uhr von quade34
 
+12 | -17
 
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Meist können sie die Strafgebühr garnicht eintreiben, weil die ertappten Leute sowieso kein Geld haben. Manche Schwarzfahrer machen aber richtig Gewinn, weil sie eben im Jahr, auch bei täglichen Fahrten, nur gerade höchsten 1x erwischt werden. Die Betriebe sollten die Strafe von 60 auf 600 € erhöhen und die Kontrolleure massiv aufstocken. Ich fahre zwar nicht täglich, bin aber in den letzten Jahren nie in eine Kontrolle geraten.
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22.02.2014 13:56 Uhr von Chiccio
 
+17 | -21
 
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Solche Berechnungen sind an den Haaren herbeigezogen mmn. , den die Bahnen fahren eh ob da dann noch ein Schwarzfahrer drinnsitzt oder nicht , ist absolut egal für die Kosten.
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22.02.2014 14:38 Uhr von Biblio
 
+2 | -10
 
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BastB hat mal ne gute Idee gehabt, wow. Respekt.
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22.02.2014 14:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
+11 | -3
 
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@Chiccio
Pass auf, dass dein Arbeitgeber nicht denkt, dass in seinem Betrieb so viele Angestellte sind, dass es egal ist ob der Chiccio dort auch arbeitet, oder nicht. Und sich dann einfach mal dein Gehalt spart.
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22.02.2014 14:47 Uhr von Pils28
 
+6 | -19
 
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22.02.2014 14:55 Uhr von blaupunkt123
 
+12 | -5
 
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@Pils28 Super Einstellung. Der der jeden Tag fleißig in die Arbeit geht soll also wieder mal zahlen.

Und die anderen mitschleifen.

Den Spruch kann ich echt bald nicht mehr hören, dass manche ja sowieso zuviel Geld haben und doch froh sein sollen, dass sie alles zahlen können.

Wer kein Geld hat, der braucht auch nicht S-Bahn fahren. So einfach ist das.
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22.02.2014 15:02 Uhr von Pils28
 
+9 | -10
 
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@blaupunkt: Wo ist der Unterschied zu Schulen, Polizei und Straßen? Machen wir Schulen Schuldgeldpflichtig und sagen, wer kein Geld hat, braucht nicht zur Schule zu gehen? Mobilität ist ein sehr wichtiger Aspekt des Lebens und sollte nicht vom Einkommen abhängig sein. Das ist der Grund, warum es öffentlichen Nahverkehr überhaupt gibt.
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22.02.2014 16:57 Uhr von Erikdwi
 
+9 | -2
 
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Wohne zwar nicht in Berlin, aber es ist kein Wunder, daß so viele ohne Ticket fahren. Bei uns hier im Saarland kostet eine Fahrkarte der Bahn für 4 Haltestellen 4,40€. Eine Schülermonatskarte für die gleiche Strecke 66€. Im Jahr 2004 hat die Karte noch 45€ gekostet. Das nenn ich Wucher.
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22.02.2014 17:22 Uhr von a.maier
 
+6 | -1
 
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Es war einmal...

"Bahnsteigsperre"

Die Fahrgäste der Deutschen Reichsbahn konnten in den dreißiger und vierziger Jahren die Bahnsteige nur über festgelegte Durchgänge - sogenannte Sperren - erreichen und verlassen. Hier wurden die Fahrkarten kontrolliert, geknipst oder beim Verlassen des Bahngeländes abgegeben. An Haltepunkten oblag diese Aufgabe dem dortigen einzigen Angestellten, dem Bahnhofsvorsteher. Auf größeren Bahnhöfen wie auf diesem in Zeulenroda, Thüringen, befand sich am Bahnsteigzu- und -abgang ein kleines Häuschen (ähnlich einem Schilderhäuschen), in dem sich der Fahrkartenkontrolleur postierte. Die Reisenden mussten grundsätzlich diese Kontrollstelle passieren.

http://einestages.spiegel.de/...
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22.02.2014 17:26 Uhr von Nico_
 
+6 | -2
 
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Die Geldprobleme haben bestimmt auch gar nichts mit den 150 Mio. Euro zu tun die die BVG bei nebulösen Finanzwetten verloren hat.
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22.02.2014 20:39 Uhr von Arne 67
 
+2 | -1
 
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Und deswegen müssen Sie Ihren ncht vorhandenen Service noch stärker einschränken und die Preise noch weiter nach oben treiben...

Würden Sie es aber anderst herum machen und etwas mehr Service und geringere Preise anbieten, dann würden die Schwarzfahrer sicherlich viel bereitwilliger zahlen.

Doch das st ja nicht im sinne des Gewinnes ! Service zu bieten. Solange man Abkassieren kann ohne Leistung zu erbringen oder?
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22.02.2014 23:46 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -4
 
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Tja - Schraube ohne Ende:

Schwarzfahrer = Kontrolleure = entgangenes Geld = höhere Preise = mehr Schwarzfahrer usw.

Mentalität des "das muss umsonst sein"
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23.02.2014 08:30 Uhr von Joeiiii
 
+1 | -3
 
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Man hat also durch 500.000 Schwarzfahrer einen Schaden von rund 20 Millionen Euro. Es verursacht also jeder erwischte Schwarzfahrer einen Schaden von 400 Euro.

Wie viele Schwarzfahrer es sind weiß man schließlich nicht und von irgendwelchen Dunkelziffern auszugehen läßt einen vermuten, daß man dort ähnlich rechnet wie bei den Filmproduzenten, die davon ausgehen, daß ihnen pro Download ein Schaden von x Dollar entstanden ist, weil die Annahme im Raum steht, daß ausnahmslos JEDER Downloader den Film im Kino angeschaut hätte bzw. die die DVD gekauft hätte.

Wenn man nur 500.000 Schwarzfahrer erwischt hat, dann sind es eben nicht mehr. Daß es viel mehr sein werden, ist anzunehmen, aber eine Schadenssumme zu nennen, die auf reinen Vermutungen beruht, ist auch nicht seriös.
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23.02.2014 08:46 Uhr von TeKILLA100101
 
+0 | -2
 
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und so schiebt der öpnv den schwarzen peter einfach an die pösen pösen schwarzfahrer, wo es jeder sicher nur aus krimineller energie heraus macht.

es ist einfach so eine unfassbarer unverschämtheit, dass der öpnv subventioniert wird bis zum geht nicht mehr, jedes jahr die preise massiv erhöht, zumindest hier in köln die bahnen bald auseinander fallen, parkplätze künstliche verringert werden damit man bahn fährt, und der michel is schuld...
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23.02.2014 17:06 Uhr von Biblio
 
+0 | -0
 
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"und für Sozialhilfeempfänger gibt es ein Sozialticket für 36 € im Monat und damit ist es für solche Personen im Prinzip kostenlos, da sie für das Sozialgeld schließlich auch nicht selbst arbeiten müssen. "

Leb Du erstmal eine Weile von Sozialgeld und dann erzähl nochmal, dass es Dich nichts kostet ...

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