22.02.14 12:16 Uhr
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Darum ist der Computer-Mauszeiger 22,5 Grad nach links geneigt

Dass der Computer-Mauszeiger auf dem Bildschirm eine leichte Neigung nach links hat, fällt dem Nutzer wahrscheinlich nur bewusst auf, wenn er seinen PC das erste Mal in Betrieb nimmt.

Doch warum ist der Mauszeiger überhaupt schräg? Softwareentwickler Bart Gijssens hat jetzt auf diese Frage eine Antwort gegeben. Douglas Engelbart hatte damals die Maus und damit den Mauszeiger erfunden. Zunächst zeigte er da noch senkrecht nach oben.

Erst mit der Entwicklung im Xerox Palo Alto Research Center (Xerox PARC) bekam der Pfeil eine Neigung von 22,5 Grad. Ausschlaggebend für die Änderung waren die damals noch sehr pixeligen Bildschirme. Es war einfacher einen schrägen, als einen geraden Strich darzustellen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Computer, Maus, Mauszeiger
Quelle: www.gizmodo.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2014 13:07 Uhr von Babykeks
 
+9 | -2
 
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Ich denke, es ist wie benjaminx geschrieben hat (denn auch bei mir ist der linke Rand absolut gerade) - allerdings mit einem wichtigen Zusatzgrund:

Der Mauszeiger ist sicherlich nach links geneigt, weil wir von links nach rechts & oben nach unten schreiben (und normalerweise auch so markieren etc.) - das ergibt eine maximale Präzision im überwiegenden Großteil der Fälle.

Die 22,5 Grad hängen aber meines Erachtens vom Design des Mauszeigers ab - also davon ob die Seiten wirklich genau einen halben rechten Winkel bilden...

[ nachträglich editiert von Babykeks ]
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22.02.2014 13:09 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -6
 
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Interessante News.
Denn dabei fiel mir auf, dass in der gerade von mir verwendeten Audio-Anwendungen so gut wie nie ein Maus-Pfeil dargestellt wird - sondern gerade Striche (fürs schneiden), Doppelkreuze (fürs verschieben), waagerechte Doppelstriche, ein Zeiger, der wie eine römische Eins aussieht, und vieles mehr.
Das ist so automatisch in Fleisch und Blut, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt.
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22.02.2014 13:42 Uhr von Hallominator
 
+12 | -1
 
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"Darum ist der Computer-Mauszeiger 22,5 Grad nach links geneigt" Und sofort zeigt man ein Foto, bei dem der Mauszeiger MEHR als 22,5° nach links geneigt ist... Fail!
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22.02.2014 13:46 Uhr von Pumba1986
 
+9 | -1
 
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FALSCH!!! es ist einfacher Senkrechte und Waagerechte Linien dazustellen, da dort keine Treppchenbildung entstehen kann.

Bei der 22,5 Grad Neigung ist eine der beiden Linien eben Senkrecht, nicht schräg. Das Bild oben ist falsch..

Die News sagt das genaue Gegenteil der richtigen Erklärung aus.

MINUS
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22.02.2014 15:14 Uhr von HansBlafoo
 
+3 | -3
 
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An die ganzen Experten, die meinen dass senkrechte Linien besser darstellbar waren: Das stimmt nicht. Habt ihr euch mal einen Uraltbildschirm angeschaut? In der Lochmaske liegen die Punkte nicht senkrecht übereinander sondern sind schräg angeordet. Das sieht man zum Beispiel hier:

http://bs.cyty.com/...

Bei einer senkrechten Darstellung hätte man entweder keine richtige Linie oder man müsste jede zweite Zeile überspringen, was aber für die Darstellung auch nicht förderlich ist.
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22.02.2014 16:16 Uhr von BHuxol
 
+1 | -4
 
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@HansBlafoo

100% korrekte Antwort

Und für die anderen "Experten" zitiere ich doch mal einen Helden meiner Kindheit:
"Wenn man keine Ahnung hat, sollte man bescheiden das Maul halten!"
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22.02.2014 17:02 Uhr von Stummerzeuge
 
+0 | -1
 
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Wen interessiert das denn überhaupt?
Mal davon abgesehn dass es ja durchaus Möglich ist den normalen Mauszeiger durch einen andern zu ersetzen.
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22.02.2014 17:56 Uhr von keakzzz
 
+0 | -0
 
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"Dass der Computer-Mauszeiger auf dem Bildschirm eine leichte Neigung nach links hat, fällt dem Nutzer wahrscheinlich nur bewusst auf, wenn er seinen PC das erste Mal in Betrieb nimmt."

oder halt jedem anderen Menschen mit funktionierenden Augen.
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22.02.2014 18:12 Uhr von stoske
 
+2 | -0
 
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@Slicknews: Weil die meisten Menschen Rechtshänder sind.
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22.02.2014 19:13 Uhr von blade31
 
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Ich muss ehrlich sagen, bis ich das hier gelesen habe ist mir das überhaupt nicht aufgefallen...
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22.02.2014 20:15 Uhr von SteveM45
 
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leerpe, wie immer leeres gebrabbel
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22.02.2014 21:55 Uhr von Leeson
 
+0 | -0
 
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Eine Gerade benötigt zur Darstellung drei Koordinaten, wohingegen eine geneigte Linie vier benötigt.

Wären alle sieben Seiten geneigt, müsste man 140 Bits speichern.
In diesem Fall nur 120 Bits.


Aber "geschriebene Buchstaben" verdecken?
Mein Lesezeichen im Buch schiebe ich doch auch nicht über die ungelesenen Wörter.
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23.02.2014 00:10 Uhr von ms1889
 
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an den komentaren sieht man das ihr noch keine wirklich alten computer gesehen habt.
die begründung ist so logisch wie 1+1=2.

die meisten hier werden erst anfang der 80er mit atari/comodore computer in berührung gekommen sein, diese hatten schon eine gigantische auflösung von 320x240 bildpunkten. gegenüber den ersten wirklichen computern ein riesiges bild.
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23.02.2014 00:10 Uhr von Jolly.Roger
 
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@HansBlafoo:

"An die ganzen Experten, die meinen dass senkrechte Linien besser darstellbar waren: Das stimmt nicht."

Aber klar stimmt das. Senkrecht und Waagrecht ließen sich Linien ohne den Treppeneffekt darstellen.

"Habt ihr euch mal einen Uraltbildschirm angeschaut?"

Jahrelang...

"In der Lochmaske liegen die Punkte nicht senkrecht übereinander sondern sind schräg angeordet. "

Schön, aber das sind die Lochmasken für die drei Elektronenstrahlen für Rot, Grün und Blau. Alles drei zusammen ergeben ein Pixel, und die liegen waagrecht nebeneinander und senkrecht übereinander.
http://www.wisotop.de/...

Wenn alle Pixel einer senkrechten Linie also die gleiche Farbe haben, liegen sie auch direkt untereinander.


@BHuxol:
Nettes Zitat. Und so zutreffend... *hust*


Also, der Mauszeiger ist deshalb "schief", damit man wenigstens eine gerade Seite hat. Auch bei Röhrenmonitoren...
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23.02.2014 07:43 Uhr von mcdar
 
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Habe eine riesen-Sammlung von verschiedenen bis zu exzentrischen Mauszeigern, noch aus der XP Zeit, und es scheint sehr subjektiv zu sein wie man sich seinen Zeiger wünscht. Da wir von links nach rechts schreiben und sich auch so orientieren, ist es sinnvoll der linken Seite mehr Platz einzuräumen. Die diktierte, sture Vereinheitlichung der Cursors in neuen Win-Systemen ist einfach userfeindlich, aber man kann sich ja auch selber was basteln oder einen aus XP übernehmen, vorausgesetzt der Zeiger wird nicht immer wieder vom BS zurückgesetzt. Auch die Markierfunktion vom Text hat sich verändert, man muss anders peilen und bis zum erwünschten Ergebnis mehrmals klicken, durch die neue, sture Automation als Feature vermarktet...

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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23.02.2014 11:45 Uhr von Schäff
 
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Die Erklärung mit den Pixeln und den 22,5 Grad scheint mir nur die halbe Antwort zu sein, denn es gibt ja noch drei weitere Positionen mit denen sich dieser Effekt ebenfalls erreichen lässt. Neben links oben könnte der Mauszeiger ja auch ebenso gut nach rechts oben, rechts unten oder links unten zeigen.
Warum der Mauszeiger also nach links oben (und nicht nach rechts oben, rechts unten oder links unten) zeigt, könnte m.E. an der folgenden Ergonomie liegen:

Halte ich nämlich den rechten, ausgestreckten Finger in mein Gesichtsfeld, um nach vorne auf etwas zu zeigen, ergibt sich dort ein ähnlicher Winkel wie beim Mauszeiger, der Arm streckt sich dann nach links oben.

Dies könnte dann intuitiv auf den Mauszeiger übertragen worden sein.
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23.02.2014 16:01 Uhr von Coala
 
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Das Bild ist natürlich extrem dämlich ausgewählt.

Ein weiterer Grund ist übrigens, dass der Hotspot des Zeigers bei Schräglage ganz links oben liegt, was in Computersprache die Koordinaten 0,0 sind.
Oder anders gesagt, das Mauszeiger-Bild kann so ohne Umrechnung direkt an den Mauskoordinaten gezeichnet werden.

Auch einleuchtend ist die Erklärung, dass der Mauszeiger zumindest bei Rechtshändern von der physischen Maus zum Bildschirm zeigt.
Und nebenbei: ich als Linkshänder benutze die Maus ausschließlich mit der rechten Hand.

Der Winkel des "Schwänzchens" am unteren Ende beträgt übrigens 30°.

[ nachträglich editiert von Coala ]
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24.02.2014 07:52 Uhr von Radler1960
 
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Also mein Mauszeiger wechselt manchmal von links nach rechts!

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