20.02.14 15:19 Uhr
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Für Besitzer älterer Gasautos drohen Tausende Euros Umrüstungskosten

Autos mit Erdgasantrieb erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, schließlich tanken sie günstig. Doch das könnte bald vorbei sein. Denn auf Besitzer älterer Erdgasfahrzeuge kommen schon bald hohe Kosten zu.

Konkret geht es um die Richtlinie ECE R 110 für Antriebssysteme mit kom­primiertem Erd­gas. Ältere Fahrzeuge hingegen wurden noch nach der Druckbehälterverordnung zugelassen.

Bei diesen Fahrzeugen läuft nach 15 Jahren die Betriebserlaubnis aus. Eine Verlängerung gibt es offiziell nicht, und damit drohen den Autobesitzern Umrüstungskosten von etlichen Tausend Euro.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Kosten, Schock, Gas, Besitzer
Quelle: www.autobild.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2014 15:28 Uhr von TieAss
 
+20 | -6
 
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Bei den meisten Autos, welche das 15. Jahr vollenden, kann man sowieso über eine Neuanschaffung nachdenken. Die Gasanlage wird ja in den seltensten Fällen in Autos eingebaut, welche wenig genutzt werden. Dürfte also nicht sonderlich viele treffen.
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20.02.2014 15:53 Uhr von T¡ppfehler
 
+14 | -5
 
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Mein Erdgasauto ist jetzt 5 Jahre alt. In weiteren 10 Jahren hat es ca. 400.000 km hinter sich. Wenn es dann noch fahrtüchtig ist, wird der Gastank zugedreht und auf Benzin weiter gefahren. Ein 55 l Benzintank ist ja auch noch vorhanden.
Für die bis dahin gesparten 20000 € an Kraftstoffkosten kann man sich dann einen Zweitwagen kaufen.
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20.02.2014 16:49 Uhr von jschling
 
+13 | -1
 
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@ T¡ppfehler
da gehe ich aber jede Wette mit dir ein, das genau das NICHT der Fall sein wird, zumindest nicht in Dland
Ganz persönlich kenne ich das von banalen Dingern wie Nebelscheinwerfern (vorne). Fährt man zum TÜV und denkt sich egal, das sind doch eh nur Goodies die nicht Pflicht sibd (links war das Glas gerissen, Waser im Gehäuse), aber dem ist absolut nicht so: was am Auto angebaut ist muss auch korrekt funktionieren. Als "Reparatur" war es natürlich völlig in Ordnung die Teile abzubauen.
Und gerade bei so Sachen wie Gastank, wird das bestimmt nix mit TÜV und deiner Erklärung ich dreh den Tank zu, auch bestimmt ganz ganz fest :)
aber Ausbauen wäre eine Alternative

[ nachträglich editiert von jschling ]
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20.02.2014 17:04 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -1
 
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"Wenn es dann noch fahrtüchtig ist, wird der Gastank zugedreht und auf Benzin weiter gefahren."

Das wird dir nichts helfen.
Wenn eine Gasanlage verbaut ist, muss sie auch funktionstüchtig und zugelassen sein, ob du sie benutzt oder nicht.

Ein nicht zugelassenes Bauteil bringt die komplette Betriebserlaubnis zum erlöschen, zumindest wenn es sich um so etwas wie die Gasanlage handelt.

Die Regel gilt für alles, was am oder im Auto eingebaut ist (und zulassungspflichtig ist).
Manchmal leider, meistens gottseidank.
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20.02.2014 17:05 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -1
 
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Betrifft das nur Erdgasfahrzeuge? Oder auch Fahrzeuge, welche mit LPG-Gassystemen fahren?

In der Quelle steht zwar auch nur Erdgas, bzw. CNG ,abner manche meinen ja, das wäre sowieso alles dasselbe...

[ nachträglich editiert von Jlaebbischer ]
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20.02.2014 17:20 Uhr von Slingshot
 
+2 | -3
 
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@ jschling
Sowas hatte ich auch. Mein 93er Ford hatte durch einen Wildunfall einen kaputten Nebelscheinwerfer. Meine Werkstatt hat für den TÜV dann einfach beide ausgebaut und es gab kein Problem.
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20.02.2014 17:50 Uhr von Ken Iso
 
+4 | -3
 
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Erdgas ist tot. Es lebe LPG :-D
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20.02.2014 18:40 Uhr von SteveM45
 
+2 | -2
 
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Sagt mal, gibt es hier nur einen "Reporter"? Mitezi, Leerpe und Bogier, und wie der immer heisst
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20.02.2014 20:31 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@jschling
Du kannst eine Gasanlage austragen lassen. Wie sie die dann "versiegeln" weiss ich nicht. Aber die ist das nicht zugelassen, wird nicht getestet und somit nicht beanstandet.
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20.02.2014 20:40 Uhr von bigpapa
 
+0 | -1
 
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@Dracultepes

Vermutlich wie bei stillgelegten Aufzügen. Mit einen Schweißgerät und einer Plombe.

Einfach an wichtigen Stellen die "heimliche" Inbetriebnahme verhindern, in den man z.b . den abgedrehten Gashahn festschweißt und versiegelt.

Dürfte vermutlich dann preiswerter sein, als die Anlage auszubauen.

Gruß

BIGPAPA
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20.02.2014 21:25 Uhr von ms1889
 
+4 | -3
 
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aha...autohersteller haben sich eingesetzt..das sie neue autos verkaufen. da sieht man das lobbyisten schwerverbrecher sind. zumal deutsche autos nichtmla mittlere qualität haben (vw,bmw,mercedes).
generell ist ein sehr starker qualitätsverlust festzustellen, so das man sagen kann, das die qualität gegenüber vor 30 jahren nur noch mit billig müll vergleichbar sind.
auch der einsatz von immer mehr elektronik führt zwangsläufig zu diesem qualitätsverlust, da elekronik nicht die wetterschwankunmgen, denen ein auto ausgesetzt ist, aushalten kann.
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21.02.2014 01:13 Uhr von StarTrekWarsGate
 
+8 | -4
 
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Mich wundert, dass man überhaupt mit Gas fahren darf, nicht das der Freidman darin noch fahrende Gaskammern sieht und Deutschland wieder Nazivorwürfe macht.
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21.02.2014 01:19 Uhr von learchos
 
+6 | -4
 
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So wie ich das hier verstehe, geht es nur um Erdgasautos und nicht um LPG Autos. Ich glaube soviele Erdgasautos gibt es nicht und die die sie haben sind selbst schuld.
Keine Panik, ich begründe es auch sofort :-)
Erdgasautos sind in der Anschaffung nicht billiger, eher teurer.
Die Spritzigkeit ist auch nicht mehr gegeben, es geht sogar soweit das bei diesen Autos beim Anfahren mehr Gas geben muss weil man sie sonst abwürgt.
LPG ist günstiger, fast die hälfte von Benzin und sogar fast 40% weniger als Erdgas.
Die LPG Autos sind natürlich auch nicht gerade die "Spritzigsten" aber bei den Kosten die man hat ist es zu verschmerzen.
Ich kann diese Vergleiche ziehen, weil wir in unserer Firma mehrere Einsatzfahrzeuge haben die mit Erdgas angetrieben werden und die nur probleme haben. Die paar LPG Autos verrichten ihren Dienst fast störungsfrei.
Bin gesapnnt wieviel Minuse ich bekomme, bestimmt von Erdgasautofahrern :-)

[ nachträglich editiert von learchos ]
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21.02.2014 09:53 Uhr von Fred_Flintstone
 
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Welches Gas ist völlig egal. Genau diese Vorschrift trifft auch Besitzer von Wohnmobilen mit fest verbautem Gastank (statt Gasflaschen) für Heizung und Kochen. Auch da muss nach 15 Jahren der Tank erneuert werden... Es geht um Gasdrucktanks, nicht um LPG etc.
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21.02.2014 12:39 Uhr von GroundHound
 
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es gab letztes Jahr jede Menge Getöse aus der Verkehrsministerium.
Offensichtlich wurde, angesichts der medienwirksamen neuen Gesetze (verschärfte Gesetze für "Fahrrad-Rambos", Mautüberlegungen, Umtrukturierung in Flensburg), das normale Handwerk vernachlässigt.
Kein gutes Zeugnis für Ex-Verkehrsminister Ramsauer und seine CSU.
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21.02.2014 12:50 Uhr von HendlerM
 
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@learchos
Ja, bei Dir scheint wirklich eher der "Glaube" vorzuherrschen.

1 kg Erdgas kostet ca. 1,10 € macht bei 14 kWh/kg 7,8 Cent/kWh
1 l LPG kostet ca. 0,75 € macht bei 7,2 kWh/l 10,4 Cent/kWh

LPG ist also rd. 33% teurer als Erdgas.

Die Erdgasautos mit Turbomotor würde ich nicht als unspritzig bezeichnen.

Vorbeugend: Umrüstungen sind Quatsch und werden so gut wie nicht mehr gemacht. Es gibt Serienmodelle. Skoda stellt demnächst auf dem Genfer Autosalon den Oktavia vor.
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21.02.2014 14:34 Uhr von Blaulichtfahrer
 
+1 | -0
 
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Ich gehe davon aus, dass diesmal nur Erdgas-Fahrzeuge gemeint sind...

...Erdgastanks sind Hochdrucktanks

...LPG-Tanks sind Niedrigdrucktanks

Zumindest wird bei meiner LPG-Anlage je TÜV nur eine Dichtheitsprüfung durchgeführt.

[ nachträglich editiert von Blaulichtfahrer ]
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22.02.2014 01:45 Uhr von Dracultepes
 
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@ms1889

An dir sieht man wieder, dass die Leute reden ohne sich überhaupt gedanken zu machen, geschweige denn Ahnung haben.

Wärst du auch nur so klug gewesen die Quelle zu lesen, dann hättest du gelesen, dass schon der erste Autohersteller dafür gesorgt hat, das seine Gasanlagen nach dem neues Gesetz eingetragen werden können.

Aber ja deine ganz bösen Lobbyisten, zumindest von denen hast du Ahnung, glaubst du.

Besonders weil ein neuer Erdgastank ja auch ein neues Auto bedeutet.

*facepalm*
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22.02.2014 07:42 Uhr von Joker01
 
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LPG-Gas FTW!

Besitzer von Erdgasfahrzeugen sind verschwindend gering aufgrund des begrenzten Tankstellennetzes.

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