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Schleswig-Holstein: Windows XP noch auf 5.000 Rechnern der Steuerbehörde

Nutzer des Betriebssystems Windows XP aus dem Hause Microsoft müssen ab April dieses Jahres mit Sicherheitslücken rechnen. Grund dafür ist, dass der Support für das System eingestellt wird, ShortNews hatte berichtet.

Diesem Problem müssen sich auch die Finanzämter in Schleswig Holstein stellen. In der Steuerverwaltung des Landes sind noch etwa 5.000 Windows-XP-betriebene Rechner im Gebrauch. Dies teilte die Landesregierung auf eine Anfrage der Piratenpartei mit.

Die Piraten befürchten, dass ab dem 09. April dieses Jahres "freie Hand für Hacker" herrschen würde. "Wir haben die Rechner unter besonderer Beobachtung", so Regierungssprecher Carsten Maltzan. Zugriff auf Steuerdaten hätten diese Rechner nicht.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Windows, XP, Schleswig-Holstein, Windows XP, Schleswig
Quelle: www.shz.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2014 09:15 Uhr von httpkiller
 
+5 | -1
 
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"Nutzer des Betriebssystems Windows XP aus dem Hause Microsoft müssen ab April dieses Jahres mit Sicherheitslücken rechnen."

Was für ein bescheuerter Satz.
Die müssen auch jetzt schon mit Sicherheitslücken rechnen, es wird nur dann keine Patches mehr geben. Aber auch bei jedem anderen System muss man mit Sicherheitslücken rechnen.
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19.02.2014 09:38 Uhr von Maestro79
 
+2 | -1
 
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Das ist auch nicht ganz richtig, denn man kann einen kostenpflichtigen Custom Support bei Microsoft kaufen, welcher auch Sicherheitspatche beinhaltet. Dadurch gewinnt man etwas Zeit um die dringende Umstellung durchzuführen.
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19.02.2014 09:40 Uhr von Major_Sepp
 
+3 | -0
 
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Behörden sind allgemein schlecht ausgestattet.

Vor 2 Jahren hat in meiner Kleinstadt die Polizei ein neues Gebäude bezogen. Zu diesem Zeitpunkt wurden erst etliche Röhrenbildschirme in den Ruhestand geschickt...

Kaum besser sieht es beim hiesigen Finanzamt aus. Antiquierte Technik und schlechte Software soweit das Auge reicht.

Ich glaube nicht wirklich, dass es im Rest der Bundesrepublik viel anders aussieht.

Hier entstehen in absehbarer Zeit immense Kosten und ich kann das Geschrei von wegen "Verschwendung von Steuergeldern" schon hören...
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19.02.2014 09:44 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -6
 
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Noch bescheuerter das sich die Piraten mal wieder in den Vordergrund drängen möchten.
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19.02.2014 10:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -0
 
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Die Behörde kann damit bis zum St. Nimmerleinstag mit XP arbeiten. Bis neue Programme oder Hardware nicht mehr mit XP laufen.
Ich gehe davon aus, dass die PCs über einen Server ins Internet gehen und dadurch ein zentrales Sicherheitspaket auf dem Server installiert ist, so dass die XP-Clients gar nichts einschleppen können.

Irgendwann kaufen sie neue PCs und setzen auf ein aktuelles OS.
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19.02.2014 10:07 Uhr von NiGakki
 
+2 | -2
 
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"Noch bescheuerter das sich die Piraten mal wieder in den Vordergrund drängen möchten."

Achja? Nur weil niemand anderes den Ernst der Lage erkennt und sich traut den Mund auf zu machen? Mal wieder nen Grund gefunden die Piraten zu bashen? Trink dir einen Kaffee, denn du bist nicht du Selbst wenn du noch keinen getrunken hast.

Sicherheitslücken gibt es bei jedem System, wie oft hört man, das Firma XYZ gehackt wurde und x-Millionen Kundendaten inc. Kreditkartennummern sich nun in den falschen Händen befinden.

Und da ist es schon ein Unterschied, ob man zur Absicherung wenigstens eine Türschloss einbaut, oder die Türe gleich direkt aus dem Rahmen hebt und ein Schild mit "Tag der offenen Türe" aushängt.

[ nachträglich editiert von NiGakki ]
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19.02.2014 10:28 Uhr von Hallominator
 
+0 | -0
 
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Vor knapp 2 Wochen oder so gabs hier die Meldung, dass im Bundestag auch noch XP benutzt wird. Jezt die Steuerbehörde in S-H. Bin gespannt, ob die anderen Bundesländer auch noch kommen.
Eigentlich ist das aber gar kein so großes Problem, denn zum einen sind tatsächlich nicht alle Rechner mit dem Internet verbunden und zum anderen können, wie ThomasHambrecht geschrieben hat, einfach sichere Server zwischengeschaltet werden, was viel billiger ist, als hunderte oder tausende von PCs neu anzuschaffen und auszustatten.
Allerdings sollte man realistisch sein, bald werden die Rechner definitiv gewechselt, allein schon wegen der sich langsam aber sicher fortschreitenden Nutzung von USB 3.0 und so, worüber die alten Rechner noch nicht verfügen. Die PCs und deren Technik veralten tatsächlich, ob man dann bei einem Wechsel weiterhin auf XP setzen sollte, ist eine ganz andere Frage.
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19.02.2014 11:06 Uhr von little_skunk
 
+1 | -0
 
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Das Problem ist nicht die Hardware. Eine größere Anzahl von neuen Büro PC kosten pro Stück keine 300€. Teilweise sind auch neue PCs mit altem Windows XP unterwegs.

Das Problem ist die Software. Ein Umstieg auf Windows 7 oder 8 wäre möglich aber mit dem Risiko, dass die komplette Arbeit still steht weil wichtige Programme, Dienste oder Server nicht kompatibel sind. Das muss vorher alles geprüft werden.
Gegebenfalls muss neue Software bzw eine neue Version der vorhandenen Software beschaft werden. Das ist je nach Software ein sehr teures Vergnügen. Eine 5 stellige Summe pro Lizenz ist keine Seltenheit.

Dazu kommt noch das Risiko auf ein schlechtes Betriebssystem wie Windows Vista umzusteigen. Was im privaten Umfeld nur wenige ärgerliche Abstürtze hat, ist für eine Firma eine Katastrophe. Daher gilt erstmal auf die nächsten Versionen warten und dann vergleichen.
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19.02.2014 12:18 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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@NiGakki - Dein Einwand "Trink dir einen Kaffee, denn du bist nicht du Selbst wenn du noch keinen getrunken hast." ist derart oberflächlich das es sich für mich nichtmal lohnen würde die Zeit für das Klicken des Minus zu verschwenden.

Noch bescheuerter ist die "Hetzerei" der Piraten. XP läuft seit Jahren und soll ab 9.April plötzlich lauter Sicherheitslücken haben? Wohl eher könnte es passieren das irgendwelche Sicherheitslücken die nach dem 9. April entdeckt werden (z.B. am 31.12.2020) nicht mehr durch Microsoft "gestopft" werden. Auch das Szenario (Handwerker installiert da etwas und vom Parkplatz) dient wohl nur dieser "Hetzerei".
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19.02.2014 20:33 Uhr von fraro
 
+2 | -0
 
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Ist doch logisch: den Umstieg auf Win7 haben die nicht gemacht, da XP noch ziemlich gut lief und jetzt warten sie halt auf Win9...
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01.03.2014 17:03 Uhr von Justus5
 
+0 | -0
 
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Kaspersky unterstützt Windows XP jedenfalls noch bis 2016:
http://www.speicherguide.de/...
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05.03.2014 12:23 Uhr von Maverick Zero
 
+1 | -0
 
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ThomasHambrecht hat das richtig erfasst.
Es gibt noch unglaublich viele Rechner mit Windows XP an verschiedensten Stellen. Und das ist auch erst einmal kein Problem, wenn die Verantwortlichen wissen, was sie mit den Geräten anstellen.
Ein Rechner, der nicht mit dem Internet verbunden wird, der keine aktuelle Software installieren soll, der einfach nur eine bestimmte Aufgabe in kontrollierter Umgebung erledigen soll, der braucht weder Updates noch Sicherheitspakete.

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