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Herford: Smiley-Markierung half nicht - Arzt operierte Jungen am falschen Knie

Im Herbst 2012 hatte Mechaniker-Azubi Manuel G. aus Bünde Schmerzen im linken Knie. Daher ließ sich der 18-Jährige im Herforder Krankenhaus untersuchen. Die Diagnose: Ein gelöstes Knorpelstück verursachte die Probleme und sollte bei einer Operation herausgenommen werden.

Zur Vorbereitung des Eingriffs enthaarte eine OP-Schwester das linke Bein und malte außerdem einen Smiley darauf. Doch der Chirurg nahm sich das rechte Knie vor - und damit das falsche.

10.000 Euro Schadenersatz fordert Manuel G. nun für den Fehler: "Ich war über vier Monate krank, habe immer noch Schmerzen."


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Arzt, Knie, Herford, Smiley, Markierung
Quelle: www.bild.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2014 14:51 Uhr von Biblio
 
+16 | -1
 
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direkt ne Million fordern! Man muss sich bei solchen Beträgen nur einmal fragen, wieviel die andere Seite im umgekehrten Fall verlangt hätte.

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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18.02.2014 15:06 Uhr von lopad
 
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Das kommt eben dabei raus, wenn man jeden pseudo Mediziner aus der hintersten Ecke der Welt hier praktizieren lässt.
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18.02.2014 16:24 Uhr von Oberhenne1980
 
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Sorry, aber ein lachendes Smiley würde ich auch eher so interpretieren, dass das gesunde Knie ist.
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18.02.2014 17:00 Uhr von StarTrekWarsGate
 
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Warum machen Ärzte solche Fehler und warum ist da keiner bei, der sowas überwacht und dem Arzt eins vor die Rübe kloppt.

Hat das rechte Knie mehr Geld eingebracht oder war der "Gott in weiß" gedanklich schon auf seinem Golfplatz oder im Puff.

Son Penner soll bei mir mal nen Fehler machen, dann blutet der aber und das mein ich wörtlich.

[ nachträglich editiert von StarTrekWarsGate ]
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18.02.2014 18:31 Uhr von Jlaebbischer
 
+5 | -0
 
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Spätestens, als er das nicht enthaarte Bein und die fehlende Desinfektion gesehen hat, hätte er stutzig werden müssen.

Als ich vor Jahren ne Arthroskopie hatte, bei der nur zwei minimale Schnitte gebraucht wurden, wurde vorher das gesamte Knie grossflächig mit Jod desinfiziert. Das hat man noch nach tagen gesehen, als ich zur Nachkontrolle war...
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18.02.2014 18:55 Uhr von Jaqulz
 
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Jetzt ohne leugnen zu wollen das das beschissen ist , was da passiert ist; Aber Ärtze müssen nicht selten mehr als 24 stunden schichten schieben. Stichwort Bereitschaft.
Da würden mir wahrscheinlich auch früher oder später Fehler passieren.
Erstrecht wenn ich dann 2 Knie vor mir seh; Eins mit fröhlichem Smiley, eins ohne.

[ nachträglich editiert von Jaqulz ]
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18.02.2014 19:16 Uhr von klapperschwamm
 
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Den Fehler, den ich übrigens nachvollziehen kann, war schon mal selbst am Knie operiert, hat bestimmt nicht der Arzt, sondern haben die Pfleger, die das Knie in der OP vorbereitet haben, begangen. Es gibt Krankenhäuser, die operieren wie am Fließband. Es gibt übrigens Fehler, die noch viel verheerender sind als diese Verwechslung sind, z.B. Entzündungen oder Nervenschädigungen durch falsche Handhabung der Manschette. Kommt relativ oft vor, lässt sich dem Krankenhaus nur selten als Verschuldung nachweisen.

[ nachträglich editiert von klapperschwamm ]
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18.02.2014 19:55 Uhr von mymomo
 
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ich werfe jetzt einfach mal in den raum, dass ein smiley oder was auch immer für eine makierung bei denen bekannt ist und eben kennzeichnet "DAS HIER"... nur weil IHR den smiley als "NICHT ANFASSEN" interprätiert, heißt das nicht, dass das dort genau so gehandhabt wird
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18.02.2014 20:32 Uhr von TeKILLA100101
 
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@ klapperschwamm

egal was die leute im op vorbereiten, der operierende arzt muss wohl wissen, welches bein er operieren muss oder nicht? und meiner meinung nach sollte ein solcher arzt auch in der lage sein unterscheiden zu können, ob er ein behaartes rechtes bein, oder ein kahlrasiertes linkes bein vor sich hat!
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18.02.2014 20:49 Uhr von klapperschwamm
 
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TeKILLA100101

Eine Knie OP ist für einen Arzt Routine, wie für einen Kundendienstsachbearbeiter eine Email. In einigen Kliniken werden schon mal 7 Knie OPs am Stück gemacht. Der berühmte Knie Spezialist Steadman war dafür bekannt, dass er 19 OPs am Tag durchführte. Kein Arzt schaut sich an, ob das Bein stimmt, außer es sind ernste Operationen, was eine Knorpel Verletzung mit Sicherheit nicht ist.

Jaqulz
24 Stunden Bereitschaftsdienste? Übermüdete Ärzte? Das sind alles Märchen und Mythen. Ich habe früher meinen Dienst in der Pflege gemacht. Es gibt in Notfallkrankenhäusern Bereitschaftsdienste, aber übermüdet läuft da keiner rum. In Großstädten wie München, Berlin oder Hamburg ist an manchen Tagen schon etwas mehr los, aber in der Regel freut sich der Arzt, wenn er wegen Verstauchung mal zum Patienten darf. Sonst herrscht tote Hose. Hier einige Fakten: http://www.dkgev.de/...
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18.02.2014 20:51 Uhr von bigpapa
 
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Wie wäre es wenn der Arzt einfach mal vorher ein Blick in die Krankenakte wirft.

Dann weiß er auch was er WO zu machen hat.

Davon mal abgesehen. Wer schon mal in einen OP war, der weiß das da keine Smilys sind, sondern von Hilfskräften die Stelle desinfiziert wird, und dann mit grünen Tüchern zugedeckt wird (bis auf das Ziel selbst).

Der Arzt schaut in die Akte, wäscht sich die Hände (Handschuhe dann an, und ab gehts).

Im Klartext das Team hat Mist gebaut.

Gruß

BIGPAPA
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18.02.2014 20:52 Uhr von bigpapa
 
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@TeKILLA100101

Nicht unbedingt. Je nach Lage der Stelle wo er rein muss, kann er durchaus denken, das er das richtige Knie hat, wenn das andere (wie in mein Kommentar oben beschrieben) gut mit grünen Tüchern zugedeckt ist.

Gruß

BIGPAPA
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18.02.2014 21:42 Uhr von TeKILLA100101
 
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@bigpapa

ok ich glaube mal, dass der arzt erst dazu kommt, wenn schon alles parat gemacht ist. aber er muss doch wissen was er dort zu tun hat oder nicht?! der kommt doch nicht rein und schnippelt irgendwas rum und hofft, dass es das richtige war, was er gemacht hat?!
er kommt rein und muss doch zumindest selber wissen, ok bei diesem patienten das linke knie!

und spätestens wenn er sich auf die linke seite des op tisches stellt um an das knie zu kommen und feststellt, dass das andere knie freigelegt ist, sollte er stutzig werden und nachhaken!

@klapperschwamm

wenn eine OP routine wird, sollte der arzt aufhören zu arbeiten! man sieht ja was dabei raus kommt...
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18.02.2014 22:47 Uhr von klapperschwamm
 
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TeKILLA100101

Du hast echt komische Vorstellungen über den Krankenhausalltag. Vielleicht weniger Arzt Serien schauen? Eine OP ist eine perfekt durchgeplante Angelegenheit. Es geht dort um viel Geld, jede Minute ist kostbar. Fließbandarbeit klingt vielleicht hart, wenn man über Operationen spricht, aber genau das ist der Fall. Das war früher auch nicht anders. Nur hat man nicht so häufig in den Medien darüber gesprochen, weil die OP lange Zeit etwas schicksalhaftes hatte und eine gelungene OP einem Wunder glich. Die Vorstellung vom Arzt-Beruf ist in der Bevölkerung stark verzerrt und hat rein gar nichts mit deinem Idealbild zu tun.
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19.02.2014 00:55 Uhr von StarTrekWarsGate
 
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"Es tut mir sehr leid, aber leider haben wir ihnen ihr gesundes Bein abgetrennt, wir haben aber wegen der Symetrie das andere Bein noch entfernt..."

Möcht ich euch mal sehen, wenn ihr falsch operiert wurdet...wollt ihr dann wirklich den Arzt einfach so davon kommen lassen, weil ihr ja Verständnis für den harten Job habt? In Amerika hätte der Patient Milliarden fordern können.
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19.02.2014 02:32 Uhr von mia_wurscht
 
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das knie ist bei der op in 90 grad beugung genau wie auf dem bild. wenn er jetzt also mehr über anatomie und physiologische bewegungsabläufe der gelenkpartner wüsste, dann hätte er an der stellung der kniescheibe erkennen können, dass er am falschen knie ist...übrigens auch an vielen anderen sachen erkennbar...zumindest als "fachmann", was ein orthopäde ja eigentlich sein sollte. spätestens wenn er drin ist und alles iwie umgekehrt aussieht, hätte ers merken müssen. vorrausgesetzt, er hat sich vorher überhaupt durchgelesen, was und welche seite er überhaupt operieren muss. außerdem hat ein arzt die pflicht, vor der op nochmal alles zu kontrollieren.

aber so is das nunmal, wenn man 1,5 jahre zeit hat, sich die gesamte menschliche anatomie in die rübe zu kloppen, nur um zu bestehen, jedoch ohne zu verstehen.

[ nachträglich editiert von mia_wurscht ]
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19.02.2014 20:22 Uhr von TeKILLA100101
 
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@klapperschwamm

wenn eine OP so gut durchgeplant ist, wie kommt dann so ein Fehler zustande?
Und das was du schreibst widerspricht dem, was du vorher geschrieben hast. Wie kann es Fließbandarbeit sein, aber dabei freut sich jeder Arzt, wenn er mal zu ner Verstauchung darf, weil sonst tote Hose ist?!

Werde dir mal klar darüber, welche Meinung du hier vertreten willst und versuch dich doch mal dran zu halten... Ich glaube eher du hast ein paar zu viele Brinkmann Serien gesehen...
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19.02.2014 21:57 Uhr von klapperschwamm
 
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TeKILLA100101

Fehler passieren, weil die Beteiligten Menschen sind. Eine gute Organisation kann Fehler minimieren, aber verhindern lässt sich ein Fehler nicht. Dennoch kommen Fehler (große und kleine) relativ häufig vor und enden nicht selten mit dem Tod.
Ich weiß nicht, wo du einen Widerspruch siehst. Ich sprach einmal von der OP (=Fließband) und einmal vom Bereitschaftsdienst (=Gähnende Langeweile).
Mir scheint es, du leidest ein wenig an einer Leseschwäche?

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