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Windräder auf See - Bundesbehörde kann neue Anträge nicht alle genehmigen

Wie das Bundesamt für Schifffahrt und Hydrografie berichtet hat, wird es auf See in Sachen Windparks eng. Die Behörde kann schon nicht mehr alle Anträge genehmigen, neue Windparks auf See zu bauen.

Grund für die Einschränkungen im Bau ist das Erreichen der vorgegebenen Energiemengen. Bis 2020 will Sigmar Gabriel als Bundeswirtschaftsminister das Ziel von 6,5 Gigawatt Strom erreichen. Bis zum Jahr 2030 sollen es dann 15 Gigawatt sein.

Laut Berechnungen der Behörde sind aber schon elf Gigawatt Leistung erreicht, wenn die 33 genehmigten Windparks ans Netz gehen. Danach benötige man nur noch 500 bis 1.000 Windräder auf See, um die Vorgaben der Politik zu erreichen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Strom, See, Sigmar Gabriel, Windpark, Windrad
Quelle: www.shz.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2014 19:29 Uhr von Borgir
 
+5 | -5
 
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Was soll das denn? Was sind das denn für Vorgaben? Das ist eine Investitionsbremse, nicht mehr. Sollen die Unternehmen doch bauen wenn sie wollen. Wenn Energiewende dann richtig.
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17.02.2014 19:54 Uhr von Blitzableiter666
 
+7 | -2
 
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Klar, wer den Franzosen in Mali hilft, die Uran-Vorräte für die nächsten 200 Jahre einzukassieren, plant eine Energiewende.
In einigen Jahren sind die Windräder verrostet oder die Reparaturen überschreiten den Nutzen bei weiten.
Erst bezahlen wir für die Energiewende, dann für die Energiewende zurück zur Atomkraft.
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18.02.2014 02:49 Uhr von Karl-Paul-Otto
 
+5 | -0
 
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Ach was, Blitzableiter666, wenn es erst einmal soweit ist, das Deutschland seine Atomkraftwerke abgeschaltet und demontiert hat, dann freuen sich die Franzosen weil wir bei Ihnen den Atomstrom einkaufen.
Vielleicht bekommen wir ja auch bei Bedarf welchen aus Japan . . .
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18.02.2014 07:15 Uhr von NilsGH
 
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Ich sehe das auch irgendwie zwiegespalten: Einerseits ist die Energiegewinnung durch WIndkraft auf hoher See gar nicht mal so eine dumme Idee. Denn dort stören die Teile nicht und es werden (zumindest habe ich noch nichts dahingehend gehört) auch Flora und Faona nicht beeinträchtigt (abgesehen vom Bau eben).
Anderersetis habe auch ich bereits des öfteren gehört, dass diese Windrädchen völlig unsinnig und unrentabel sind, wei ldie Generatoren wartungsintensiv sind und die Lager der Räder extrem schnell kaputt gingen. Gerade auf See ist die Belastung ja noch größer, als an Land.

Singjais Anmerkung mit der EEG-Umlage ist natürlich ein weiterer Negativfaktor. Gerade da müsste man was tun. Denn die ist Betrug am Bürger. Und nun wollen sie damit auch noch denen an den Hals, die ihren Strom selbst erzeugen. Also wird man gleich doppelt beschissen.
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18.02.2014 11:41 Uhr von flipper242
 
+1 | -0
 
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komisch ist doch auch, das trotz leicht sinkendem Jahresstromverbrauch in Deutschland, der Kohleimport und die "Verstromung" von Kohle und damit einhergehende CO2 Außstoß gestiegen ist.

Hat wahrscheinlich damit zutun das wir zwar 35 Gigawatt an Winkraft installiert haben , diese aber nur eine gesicherte Leistung von ca. 1 Gigawatt haben und die erbrachte Durchschnittsleistung im Jahr von ca. 5 GW wegen des fehlens von Speichern (die es auchabsehbarer Zeit nicht geben wird >50 Jahre) zwar den Betreibern schön Vergütet wird uns aber nicht zur Verfügung stehen wenn wir sie brauchen. Und 1 GW ist ist nicht wirklich viel, wenn man bedenkt das z.B. Kraftwerk Moorburg (Hamburg) 1,6 GW leistet, Kraftwerk Staudinger Großkrotzenburg 2GW oder Kraftwerk Heilbronn 1,1 GW.

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