17.02.14 16:14 Uhr
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Mahnwache vor Pflegeheim - Gericht verhängt für Patientin (89) Besuchsverbot

Eine 89-jährige Bewohnerin des Paul-Gerhardt-Pflegeheimes in Gersthofen darf gemäß der Verfügung des zuständigen Amtsgerichts nur von drei Personen besucht werden. Diese seien Menschen aus dem engsten Familienkreis. Dagegen haben sich nun 50 Leute in Form einer Mahnwache aufgelehnt.

Die protestierenden Menschen können diesen Ausschluss von Besuchen bei der an Alzheimer erkrankten ehemaligen Nachbarin, Freundin und Bekannten nicht verstehen. Vor allem sind frühere Nachbarn der beliebten Frau wütend über das verhängte Besuchsverbot.

Mit Plakaten stehen die Demonstranten vor dem Pflegeheim, auf dem der Satz der Seniorin geschrieben steht: "Was habe ich verbrochen, dass man mich so wegsperrt?" Eine Erklärung dazu vom Betreuungsgericht gebe es wegen des Schutzes der Persönlichkeitsrechte nicht, heißt es.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Gericht, Augsburg, Pflegeheim, Mahnwache
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2014 16:24 Uhr von sooma
 
+2 | -0
 
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Arme alte Frau. :(
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17.02.2014 16:25 Uhr von Knutscher
 
+4 | -0
 
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Dazu gab es auch schon TV-Berichte.

Die ganze Sache stinkt nach einem Fall wie bei Gustl Mollath.
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17.02.2014 16:25 Uhr von dragon08
 
+7 | -1
 
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"... Eine Erklärung dazu vom Betreuungsgericht gebe es wegen des Schutzes der Persönlichkeitsrechte nicht..."

Und Besuch zu empfangen ist wohl kein
Persönlichkeitsrecht ?

.
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17.02.2014 16:56 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -0
 
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Ich bin immer wieder überrascht wie gut sich Menschen ein Urteil bilden können, ohne die genauen Hintergründe zu kennen....
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17.02.2014 17:18 Uhr von LuckyBull
 
+2 | -0
 
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@Jolly.Roger, ich denke, du meinst das natürlich ironisch...
Dafür erhältst du ein Plus.
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17.02.2014 22:13 Uhr von AMB
 
+1 | -1
 
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Vermutlich will man sie schneller ermorden, weil ein Mensch ohne seine persöhnliche Kontakte wird einfach schneller sterben und ich sehe bei einem sochen Hintergedanken dann schon Mord.
Mag sein, daß es die Rechtsprechung anders aus legt aber jede Handlung, die darauf abziehlt einen Menschen schneller ableben zu lassen ist eigentlich eine Handlung, die man als Mord bezeichnen kann, sofern das Ableben dann wirklich schneller stattfindet
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17.02.2014 22:43 Uhr von Jolly.Roger
 
+0 | -0
 
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" jede Handlung, die darauf abziehlt einen Menschen schneller ableben zu lassen ist eigentlich eine Handlung, die man als Mord bezeichnen kann"

...also auch, wenn man jemanden eine Zigarette anbietet...

"...sofern das Ableben dann wirklich schneller stattfindet..."

Wie willst du das beweisen?

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