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Reportage über Dumpinglöhne: Daimler verklagt Fernsehsender SWR

Der Südwestrundfunk (SWR) wird wegen einer Reportage zum Thema Dumpinglöhne von der Automobilfirma Daimler verklagt.

"Der Film suggeriert unrechtmäßiges Handeln auf unserer Seite und dies war nicht der Fall", erklärt eine Daimler-Sprecherin.

Daimler möchte per Unterlassungsklage erwirken, dass die Reportage "Hungerlohn am Fließband: Wie Tarife ausgehebelt werden" nicht mehr gezeigt werden darf.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Daimler, Fernsehsender, Reportage, SWR, Unterlassung
Quelle: www.sueddeutsche.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2014 16:01 Uhr von ParaMAX
 
+18 | -2
 
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...und somit wird es noch bekannter - daß die Leute das auch nicht lernen...!!!
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17.02.2014 16:21 Uhr von Rechargeable
 
+20 | -7
 
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Boykottiert Daimler, so wie es alle von Amazon verlangt haben.
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17.02.2014 19:41 Uhr von syndikatM
 
+3 | -5
 
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wie der swr mit der wahrheit umgeht sieht man z.b. an jörg kachelmann oder berichte über killerspiele, usw.

so wie es eben den radikalen emanzen in der redeaktion in den kram passt.
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17.02.2014 19:45 Uhr von ar1234
 
+2 | -0
 
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Löhne, von denen man leben kann, werden zukünftig immer seltener. Und der Staat intererssiert sich immer noch nicht dafür, dass er durch Aufstockendes Hartz IV einen Teil der den Arbeiter zustehenden Löhne zahlt, so dass sich die Arbeitgeber noch mehr Geld in die eigenen Taschen stopfen können. Und das auf Kosten des Steuerzahlers.
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18.02.2014 00:12 Uhr von Borgir
 
+8 | -1
 
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Unrechtmäßig vielleicht nicht, aber höchstgradig unmoralisch.
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18.02.2014 00:26 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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@Drachenmagier

wie recht du hast. Wahrheit ist das Letzte, was in Deutschland erbeten ist.
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18.02.2014 02:09 Uhr von majorpain
 
+4 | -0
 
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Deutschland schaft sich selber ab.

Sorry was unsere Väter und Mütter aufgebaut haben machen wir heute wieder kapput.

Mit den Zeitarbeitsfirmen 8,50€ wie möchte man überhaupt das erhalten was unsere Väter aufgebaut haben. Soll man ins Geschäft fahren ja Flexibel sollte man sein Autos kaufen etc.

Eigentlich bringt man zur Arbeit noch Geld mit bei diesen Firmen und die wo was verdienen da wird nur noch abgezockt das die anderen Leben können.

Hallo ist es zu viel verlangt?

Das jeder von seinem Lohn was er verdient auch Leben kann?

Aber den neuen Einwohner Rumänen, Bulgaren willkommensgeld bezahlen etc.

Das ist nur dafür da das man die Löhne nochmehr drücken kann.
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18.02.2014 07:15 Uhr von langweiler48
 
+4 | -1
 
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Ich habe mir den Film des undercover arbeitenden Journalisten angeschaut und kann als ehemaliger DaimlerBenz Mitarbeiter (habe dort von 1965 - 1991 als Materialdisponent, spaeter im RZ gearbeitet. Danach habe ich durch die Uebernahme der Tochterfirma DEBIS durch Telekom dort bis zu meinem Vorruhestand als Datenbankadministrator und Systemdesigner gearbeitet.) nur noch den Kopf schuetteln, was die Herren Zetsche und Co. mit den Leuten machen, bzw nicht machen, ohne die sie auch nur arme Wuerste waeren. Die Vorstandsmitglieder sind noch nicht einmal das Anspucken wert.

Als ich damals in die Lehre ging hat man noch davon gesprochen, dass ein Job bei Daimler genauso sicher ist wie der eines Beamten. Heute betrachtet, kann man sagen, dass diese sicheren Stuehle, ab einer gewissen hicharischen Stellung gegen Schleudersiitze ausgetauscht wurden.

Schade, schade und nochmals schade.
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18.02.2014 08:43 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -0
 
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Ist doch immer das gleiche mit diesen "Undercover-Reportagen"

Beleuchtet man sie von der richtigen Seite fällt auf dass vieles so gar nicht passiert.

Ist doch wie bei Amazon wo die heulende unterdrückte Mitarbeiterin die für nen Hungerlohn arbeiten musste und in einer Baracke leben musste, gar nicht bei Amazon arbeitet und Interviews zusammengeschnitten werden damit sie die Meinung wiederspiegeln

Aber hauptsache man glaubt den Scheiss
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18.02.2014 09:37 Uhr von langweiler48
 
+1 | -1
 
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@PeterLustig2009 .....
es wird sich ja im Prozess beweisen lassen, ob dieser Journalist einen scheiss zusammengeschnitten hat, oder ob da ein Funken, oder gar ein Grossbrand an Wahrheit dahinter steckt.

Ich tippe eher auf Wahrheit, da ich bis 2006 die Personalpolitik der Daimler Chrysler AG ganz nahe mitverfolgen konnte.
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18.02.2014 09:37 Uhr von langweiler48
 
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@PeterLustig2009 .....
es wird sich ja im Prozess beweisen lassen, ob dieser Journalist einen scheiss zusammengeschnitten hat, oder ob da ein Funken, oder gar ein Grossbrand an Wahrheit dahinter steckt.

Ich tippe eher auf Wahrheit, da ich bis 2006 die Personalpolitik der Daimler Chrysler AG ganz nahe mitverfolgen konnte.
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18.02.2014 10:58 Uhr von trakser
 
+2 | -0
 
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Der Film suggeriert kein unrechtmäßiges Handeln. Der Film suggeriert unmoralisches Handeln.
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21.02.2014 12:38 Uhr von gali_leo
 
+0 | -0
 
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@ Blubberal:

RICHTIG! Und ALLE die in der Zeit schon lebten sind Nazi´s...

Oh man ey, WIE kann man erwarten/hoffen, dass andere Länder uns (endlich) nicht mehr nur auf unsere Vergangenheit reduzieren, wenn Wir selber es net mal hinbekommen?!?

Will sicherlich kein Fürsprecher solcher Konzerne sein/werden, aber oft liegt der Knackpunkt bei den Firmen, wo die Arbeiter ursprünglich angestellt sind!

Habe lange Jahre bei ´nen (sogenannten) Verleiher als Disponent gearbeitet und weiß was die Firmen zahlen und was (letztendlich) bei den Arbeitern angekommen ist... :-(

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