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USA: Verbrannte Vögel fallen vom Himmel - US-Solarkraftwerk sorgt für Kritik

Die von Google mitfinanzierte Solarenergieanlage Ivanpah in der kalifornischen Wüste, südwestlich von Las Vegas gelegen, soll den Höhepunkt der amerikanischen Solaringenieurskunst bilden und wurde erst am vergangenen Donnerstag offiziell eröffnet.

Die Spiegel, die das Sonnenlicht auf die Türme reflektieren können eine Hitze von 550 Grad Celsius abstrahlen. An die örtliche Vogelwelt wurde bei der Entwicklung offenbar nicht ausreichend gedacht, wie sich nun zeigt.

Bereits dutzende tote Vögel wurden jetzt und bereits auch während erster Probeanläufe vor dem Start im Dezember mit angesengten und angebrannten Federn tot aufgefunden. Die Solaranlage Ivanpah ist eine weitere Anlage, welche den Umweltschutzbehörden in Sachen Vogel- und Umweltschutz Sorgen bereitet.


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WebReporter: deluxxe
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: USA, Tod, Kritik, Vogel, Himmel, Solarkraftwerk
Quelle: www.welt.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2014 14:38 Uhr von erw
 
+15 | -5
 
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Jeder auch nur halbintelligente Mensch, der sich auch nur ein wenig mit den Details zu dieser Art Kraftwerk und den Gegebenheiten vor Ort auskennt, konnte sich bereits ausmalen, dass Tiere darunter leiden werden. Die gebündelten Sonnenstrahlen sind eben sehr heiß. Wie soll man sonst diese hohe Megawattzahl nur durch Sonnenenergie erreichen können?

Ich denke mal, dass das Problem bei diesem Beispiel einfach die genutzte Fläche ist, was man nicht mehr mit den Vogelopfern in Turbinen oder Transformatorgelände vergleichen kann.

[ nachträglich editiert von erw ]
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17.02.2014 14:40 Uhr von Rychveldir
 
+55 | -8
 
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Wieviele Dutzend? Dutzende von wievielen, die dort Leben? Und gibts auch Vergleichswerte mit verendeten Fischen, wenn Kühlwasser Flustemperaturen erhöht? Oder Lachsbestände, wenn man Staumauern baut?

Verbrannte Vögel, die vom Himmel fallen sind halt wesentlich spektakulärer, als tote Fische, die heimlich davongetrieben werden... die Relationen wären interessant. Aber liest man davon? Nein.

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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17.02.2014 14:45 Uhr von Knutscher
 
+42 | -4
 
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Die Amis sind mal wieder völlig unpraktisch.

Die sollten direkt daneben einen Wienerwald aufmachen und dort die Vögel verkaufen :)
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17.02.2014 14:56 Uhr von hochbegabt
 
+1 | -28
 
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17.02.2014 15:16 Uhr von Lucianus
 
+14 | -2
 
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"Staats- und Bundesaufseher beobachten in einer zweijährigen Studie, welche Auswirkungen die Anlage auf die Vogelwelt hat."

2 Jahre ab jetzt? .. Ergebnis: ... "Das schlechte ist ... alle Vögel tot, das gute jedoch... wir können die Anlage jetzt bedenkenfrei weiterarbeiten lassen!"

[ nachträglich editiert von Lucianus ]
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17.02.2014 15:42 Uhr von bigpapa
 
+8 | -2
 
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Das ist eine Solaranlage. Da sollte sich kein Mensch befinden. Also dürfte es mit den üblichen Techniken kein sehr großes Problem sein die Vögel von der Anlage fern zu halten.

Immerhin ist es ja im Prinzip das selbe Problem was jeder Großflughafen hat. Und die meisten Flugzeuge landen nicht in Hudson River sondern da wo sie landen sollen.

Gruß

BIGPAPA
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17.02.2014 15:45 Uhr von moegojo
 
+7 | -11
 
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idiocracy.... nur noch ne frage der zeit bis die ihre felder mit energydrinks bewässern....
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17.02.2014 16:06 Uhr von georgygx
 
+4 | -0
 
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Außerdem gibts solche Anlagen auch in Europa, in Spanien ist glaube ich sogar die größte der Welt und von dort hört man keine Tierschützer weinen.
Man wird doch sicherlich irgendwie dafür sorgen können, dass die Vögel von dem Gebiet abgeschreckt werden, wie irgendwelche Störtöne...

Ich glaube das Problem ist auch, dass die Vögel die Anlage für einen See halten und dort rasten wollen, da in der Umgebung wohl eher nur Sand zu finden ist...
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17.02.2014 16:06 Uhr von Lornsen
 
+4 | -2
 
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und Windkraftanlagen schreddern Zugvögel.
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17.02.2014 16:38 Uhr von -canibal-
 
+2 | -0
 
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@georgygx....stimmt! In Spanien läuft so einen Anlage schon recht lange und mit Erfolg. Und beklagt sich dort jemand über gebratene Vögel, die vom Himmel fallen? - nein-- !
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17.02.2014 16:58 Uhr von StarTrekWarsGate
 
+2 | -4
 
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Was sind schon 8 Milliarden Menschen im Vergleich zu ein paar krossen Vögeln?

Man muss sich das Gesamtbild betrachten.
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17.02.2014 17:33 Uhr von Bleifuss88
 
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Hat die Erdöllobby mal schnell wieder Werbung im Wall Street Journal bekommen und die Zeit übernimmt es einfach? Hierzulande werden auch Vögel von Windrädern erschlagen und laum jemanden kümmerts. War aber klar dass Fossil-Giganten versuchen würden dagegen Front zu machen.
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17.02.2014 18:13 Uhr von NilsGH
 
+4 | -2
 
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@Bleifuss88: Hat die Erdöllobby mal schnell wieder Werbung im Wall Street Journal bekommen und die Zeit übernimmt es einfach? Hierzulande werden auch Vögel von Windrädern erschlagen und laum jemanden kümmerts. War aber klar dass Fossil-Giganten versuchen würden dagegen Front zu machen.


Ja genau das ist doch das Problem: Alle feiern die "grünen" Energien, welche klammheimlich (weil nur in kleinen Regionalen Zeitungen darüber berichtet wird) Fledermäuse, Vögel und andere Tiere töten oder beeinträchtigen. Die Folgen sind ja noch gar nicht absehbar. Auch die Gezeitenkraftwerke sind Tötungsmaschinen. Aber das will ja keiner hören. Macht sich eben nicht gut, dass die alternativen Energien massig unsere Wildtierbestände dezimieren.
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17.02.2014 18:19 Uhr von das kleine krokodil
 
+0 | -1
 
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@bigpapa
Naja die Meisten Vogelschläge treffen auch nicht beide Triebwerke und Zusammenstöße mit Vögeln gibt es genug. http://www.zeit.de/...
Zitat: "Etwa 200 Vogelschläge pro Jahr werden auf dem Flughafen Vancouver gemeldet. An deutschen Flughäfen ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Flugzeug mit einem Vogel zusammenstößt, im Durchschnitt nur ein Drittel so groß."

Flughäfen machen da ja durchaus einiges Falkner mit Greifvögeln um andere Vögel zu verteiben, Hunde, Laute Geräusche, mögliches alles zu betonieren (damit es keine Wiese für Beute tiere gibt), aber wie gut das alles bei dem Kraftwerk klappt weiss ich nicht, zumal ja auch die ganzen dinge Vogelschläge nicht verhindern.
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17.02.2014 19:06 Uhr von Blitzableiter666
 
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Fehlt ein Sonnenstudio und eine Hähnchenbude.
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17.02.2014 19:46 Uhr von Xanoskar
 
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Sorry aber, kack auf die paar Vögel wenn dadurch einige Kohle oder gar Atomkraftwerke weg sind. Bin zwar kein Freund von Ökostrom, aber unbestritten sind die 2. genannten doch deutlich besser. Und da auch Tiere lernen werden die sich da in ein paar Generationen von fernhalten
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17.02.2014 20:30 Uhr von Child_of_Sun_24
 
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Naja, früher hat man vom schlaraffenland geträumt wo einem gebratene Vögelchen direkt in den Mund fliegen. Wieder etwas das wahr geworden ist, dank moderner Technik :D

Nein im ernst, aus den USA hört man so etwas leider öfters, seien es Fischschwärme, Vögel, etc. pp. die durch irgendwelche Abfälle oder Techniken an sich zu hauf umgebracht werden. Die müssen wohl noch ein wenig an ihren Gesetzen in Sachen Umweltschutz arbeiten, damit so etwas bereit in der Planungsphase auffällt.
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18.02.2014 06:25 Uhr von a.j.kwak
 
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waere mal interessant zu wissen wieviele tiere pro MWh und Jahr sterben. dieser wert ist dann vergleichbar mit z.b. kohlestrom, da verenden auch genug tiere beim abbau der kohle und beim einleiten von warmen wasser in fluesse
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18.02.2014 06:27 Uhr von a.j.kwak
 
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...und nicht zu vergessen wieviele menschen und wahrscheinlich auch tiere durch uran-abbau sterben
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18.02.2014 08:12 Uhr von fromdusktilldawn
 
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arme vögelchen, sollten lieber drei akw`s da hinstellen

[ nachträglich editiert von fromdusktilldawn ]
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18.02.2014 09:26 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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" Verbrannte Vögel fallen vom Himmel - US-Solarkraftwerk sorgt für Kritik"
Merkwürdig, auf das Sterben von Delphinen, Walen, Fische, Vögel, Bienen reagiert sonst niemand, aber ausgerechnet bei einem Solarkraftwerk. Wenn man mal wieder auf der Straße über ein totes Wild gefahren wird, regt sich auch keiner mehr auf.
Da wird ganz klar Lobby-Politik betrieben. Die Radioaktivität von Fukushima verseucht den Pazifik schon soweit, daß China gegen Japan wegen wirtschaftlicher Schäden (ausbleibende Fischbeute) verklagen will, aber ein Solarkraftwerk ist ja was ganz Schlimmes.
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18.02.2014 09:39 Uhr von little_skunk
 
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Das Kraftwerk in Spanien ist ein Parabolrinnenkraftwerk. Dabei wird das Licht vom Spiegel direkt auf ein ~1m entferntes Rohr geleitet. Es ist sehr unwarscheinlich, dass zufällig ein Vogel zwischen Spiegel und Rohr durchfliegt. Selbst wenn, ist es noch fraglich ob dort die Temperatur in kurzer Zeit überhauot hoch genug ist.

Anders sieht es beim Solarturmkraftwerk aus. Dort bündeln viele Spiegel das Sonnenlicht auf einen Turm. Zwischen Tum und Spiegel ist mehr als genug Platz für Vogelflugverkehr. Nahe am Turm werden erheblich höhere Temperaturen als beim Parabolrinnenkraftwerk erzeugt. Dadurch ereicht das Solarturmkraftwerk einen höheren Wirkungsgrad.

Solarturm und Parabolrinnenkraftwerke sind beim aktuellen Strompreis wirtschaftlich. Das heißt der gewonnene Strom ist kostengünstig genug. Das sehe die Energieversorger anders. Das liegt vor allem an ihrem Zwang als Aktiengesellschaft jedes Jahr höhere Gewinne zu erwirtschaften damit der Aktionär glücklich ist.
Sollten sich Solarturmkraftwerke als Todesfalle rausstellen, können wir einfach auf Parabolrinnenkraftwerke setzen. Das ändert nichts an den restlichen Problemen (Wasserverbrauch, Hochspannungsleitungen usw)
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18.02.2014 09:44 Uhr von Kingstonx
 
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Lecker Hähnchen
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18.02.2014 11:54 Uhr von Knopperz
 
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Grillhähnchen direkt im Flug.. lecker ;-)

Das erinnert mich irgendwie an das Gebäude in England, wo eine Gebäudehälfte durch die verspiegelten Scheiben praktisch als Hohlspiegel wirkt, und Asphalt, Autos etc in der Umgebung einschmelzt ;)
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18.02.2014 12:47 Uhr von GroundHound
 
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Die Vögel werden schon lernen, dass man sich der Anlage nicht nähern sollte.

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