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Koalition karibischer Staaten fordert Reparationen in Milliardenhöhe

Über vier Billionen britische Pfund, das ist eine vier mit 18 Nullen, soll mit dem britischen Sklavenhandel seit Mitte des 18. Jahrhunderts in der Region der Karibik und Westafrika generiert worden sein. Die riesigen Profite sollen die Grundlage des modernen Königreichs gewesen sein.

Eine Koalition von 14 karibischen Staaten fordert jetzt die Zahlung von Reparationen in Milliardenhöhe von Großbritannien, Frankreich und Holland. Die renommierte Londoner Anwaltskanzlei Leigh Day übernimmt die Anklage.

Die Kanzlei hatte vorher bereits wegen britischer Folter während der Mau-Mau-Rebellion 20 Millionen Pfund für Kenia erstritten. Gegenstimmen fragen sich, warum sie für Ereignisse vorheriger Generationen verantwortlich gemacht werden sollen. Zudem sei der Sklavenhandel zu der Zeit legal gewesen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Koalition, Sklave, Reparation
Quelle: www.telegraph.co.uk

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2014 10:48 Uhr von AllesSchonWeg-.-
 
+7 | -0
 
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über vier trillionen? ernsthaft? wenn man keine ahnung hat, dann...

[ nachträglich editiert von AllesSchonWeg-.- ]
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17.02.2014 11:38 Uhr von FadingMoon
 
+10 | -0
 
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Die News ist falsch übersetzt, es sind nur vier Billionen, nicht vier Trillionen. Da wird die Zahl vielleicht etwas realistischer. Und deren Vorfahren haben vermutlich auch Leute versklavt. Ich frage mich, wem die wohl Reparationen zahlen müssten. Der, der ohne Sünde in seinem Stammbaum ist...
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17.02.2014 11:44 Uhr von Darkness2013
 
+8 | -0
 
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Gegenstimmen fragen sich, warum sie für Ereignisse vorheriger Generationen verantwortlich gemacht werden sollen.

Ich finde niemand sollte für die Sünden vergangener Genreationen verantwortlich gemacht, sonst nimmt ja das ganze niemals ein Ende.
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17.02.2014 11:45 Uhr von StarTrekWarsGate
 
+9 | -1
 
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Tja, warum musste Deutschland 90 Jahre für den 1. WK bezahlen und warum muss Deutschland vermutlich noch länger für den 2. WK bezahlen? Keiner von uns hatte was damit zu tun und dennoch müssen wir dafür bluten...wird ja auch alles von den Steuereinnahmen gestämmt.

Warum also für etwas zahlen, was von einer Generation begangen wurde, die längst zu Staub zerfallen ist.

Aber typisch für GB und F...selber nicht zahlen wollen, aber von anderen alles fordern. Die haben hier auch viel zerstört und bezahlt haben die nichts dafür.
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17.02.2014 14:20 Uhr von -Count-
 
+4 | -0
 
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Nur wir Deutschen werden uns auch in 100 Jahren noch dusselig und dämlich zahlen, und warum? Weil wir unfassbar blöd sind...

[ nachträglich editiert von -Count- ]
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17.02.2014 14:37 Uhr von El_Caron
 
+3 | -0
 
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@ ImmerNurIch
Da Du schon den Vergleich mit Deutschland ziehst und darauf Deine Position aufbaust mit dem Fazit "UNRECHT wie Völkermord verjährt nicht und da sollte es KEINE Ausnahmen geben.":
Du findest also in Ordnung, wenn Du für etwas aufkommen musst, was Leute getan haben, die in der Vergangenehit im gleichen Land gelebt haben? (Zumindest MEINE Großeltern waren erwiesenermaßen nichtmal NSDAP-Wähler.)

Selbstverständlich sollte Völkermord nicht verjähren. Aber wenn die Täter tot sind, sind sie nunmal tot.
Ansonsten können wir auch gleich versuchen, die Völkerwanderung rückgängig zu machen.
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17.02.2014 14:42 Uhr von erw
 
+1 | -0
 
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Legal ist, was man legal macht. Die Forderungen finde ich ein wenig verspätet, GB ist vergleichsweise zu damals einfach nicht mehr allzu relevant. Das Problem mit den Generationen haben wir ja in vielerlei Hinsicht. Ich hoffe mal, es wird in den nächsten Jahrzehnten zentral drüber diskutiert werden, wie man mit dem Vermächtnis seiner Vorfahren umzugehen hat...
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17.02.2014 20:55 Uhr von fraro
 
+3 | -0
 
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Na wenigstens wird mal nicht was von Deutschland gefordert...

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