16.02.14 12:41 Uhr
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Crowdfunding-Plattform Kickstarter wurde gehackt

Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter gab bekannt, dass sie Opfer eines Hacker-Angriffs wurde. Dabei sind allen Anschein nach alle Kundendaten wie Namen, Postanschrift, Telefonnummern und Mailadressen abgegriffen worden. Lediglich die Kreditkartendaten seien nicht betroffen, versichert Kickstarter.

Die Plattform schließt auch nicht aus, dass ebenfalls die Passwörter der Nutzer ausgelesen wurden. Deswegen hat Kickstarter nun allen seinen Usern nahe gelegt, ihre Passwörter so schnell wie möglich zu ändern. Anders wie bei Adobe werden die Passwörter bei Kickstarter nun immer besser verschlüsselt.

Neue Kennwörter werden nun mit bcrypt gesichert. Am vergangenen Mittwoch hatte das Unternehmen von dem Hack erfahren. Daraufhin wurden die Sicherheitslücken umgehend geschlossen und die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Bisher waren nur zwei Nutzer von dem Missbrauch betroffen, so weit bekannt.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Hacker, Plattform, Passwort, Crowdfunding, Kickstarter, Hackangriff
Quelle: www.heise.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2014 13:19 Uhr von ar1234
 
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Wie ich schon mehrfach sagte, wird das immer häufiger und in immer größeren Dimensionen passieren.

Denn die immer neuen und größeren Betriebssysteme und Datenbankprogramme öffnen den Hackern Tür und Tor. Statt immer alles von neu an zu entwickeln und immer weiter aufzublähen, sollten die Softwareexperten langsam anfangen umzudenken und kleine übersichtliche Programme mit begrenzten Funktionen erstellen. Kompakte Programme bieten zwar wenig Extras und BlinkeBlinke, aber dafür auch nur wenig Möglichkeiten für Sicherheitslücken, die zudem schnell ausgehen.

Aber man möchte heute eben alles schön Blitzebunti haben und die Sicherheit juckt nicht. So wirds schon sehr bald noch viel größere Datenhacks geben. Alles nur eine Frage der Zeit.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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16.02.2014 19:01 Uhr von Hanna_1985
 
+1 | -0
 
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Das ist eh ein Problem des aktuellen Webs.
Sie müssen furzen? Registrieren Sie sich bitte erst hier x und y hier.

Ich freu mich schon drauf, wenn es dann irgendwann mal einen Single-Sign-On-Anbieter erwischt und mit einen Schlag Zugänge zu wasweissichwievielen Diensten kompromittiert sind.
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16.02.2014 21:39 Uhr von ar1234
 
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Richtig geil wirds doch erst, wenns einen Bezahldienst (wie Paypal) oder Kreditkartenunternehmen erwischt. Dann haben die Realname mit Adresse, E-Mail, Passwort, Kontoverbindung und auch noch den Account für sofortige Betrügereien. Der theretisch machbare wirtschaftliche Schaden könnte mit Hilfe einer bestimmten Taktik und richtig programmierten Botnets und ausreichend Helfer binnen Stunden in die Milliarden gehen. Zwar werden die kaum mit den Milliarden abhauen, aber der Schaden ermöglicht es den Verbrechern mit einigen Millionen in aller Seelenruhe abzuhauen, da sich diese Beute in einer Masse von Phantomaktionen gut verstecken ließe.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]

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