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Witzenhausen: Wegen Lebensmitteldiebstahls aus Mülltonnen droht Studenten Haft

Weil Studenten in Witzenhausen aus den Müllcontainern eines Lebensmittelmarktes weggeworfene Lebensmittel entnahmen, droht ihnen jetzt ordentlich Ärger.

Der Lebensmittelmarkt hat die Studenten angezeigt. Diese müssen sich nun wegen schweren Diebstahls vor einem Gericht verantworten.

Bei einer Verurteilung drohen nun bis zu drei Monate Gefängnis. Auch eine Geldstrafe von 4.500 Euro wäre möglich.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Diebstahl, Lebensmittel
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2014 11:37 Uhr von Dillenger
 
+35 | -6
 
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Das ist so paradox und ich werde das nie verstehen (will ich auch nicht)! Weggeworfen, Müll und doch eine Straftat. Es gibt eben Dinge, die muss man nicht kapieren.
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16.02.2014 11:39 Uhr von OO88
 
+8 | -40
 
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16.02.2014 11:50 Uhr von ar1234
 
+16 | -0
 
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Tag für Tag werden Tonnen von Lebensmitteln weggeworfen, bloß damit die Profite stimmen. Wenn man sie günstiger abgäbe oder gar an Bedürftige verschenken würde, würde ja die Kasse nicht so schön klingeln. Dabei würde es bei richtiger Handhabung der Lebensmittel spürbar weniger Hunger auf der Welt geben und die Preise für Lebensmittel währen als Nebeneffekt auch noch spürbar günstiger, während die Bauern trotzdem ebenso hohe Einnahmen haben könnten.

Aber man möchte lieber, dass Spekulanten und Supermarktketten den großen Reibach mit den Lebensmitteln machen und die Preise zusammen mit dem Hunger weiter steigen.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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16.02.2014 11:52 Uhr von IM45iHew
 
+14 | -1
 
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Steng genommen ist es natürlich Diebstahl. Allerdings sollte man auch daran denken das Leute die Lebensmittel aus Mülleimer "klauen" vermutlich ansonsten nicht zu essen haben... Es gibt nämlich nicht nur reiche Studenten die den ganzen Tag nur saufen sondern tatsächlich auch noch welche die aus armen Verhältnissen stammen und ihr Studium auf Pump finanzieren müssen. Mal davon abgesehen dass es immer nur viele Hungerde auf der Welt gibt und in der westlichen Welt tausende von Tonnen genießbare Lebensmittel weggeschmissen werden. Das ist eine Sauerei!
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16.02.2014 12:00 Uhr von Dillenger
 
+5 | -2
 
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Mülltrennung :-))))) Na wer´s glaubt!
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16.02.2014 12:00 Uhr von Darkness2013
 
+4 | -0
 
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Einige Supermärkte spenden ihre abgelaufenen Lebensmittel auch der Tafel.
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16.02.2014 12:38 Uhr von Samsara
 
+5 | -9
 
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Finde diese Strafen gut. Egal, dass das Müll ist. Wäre dieser Diebstahl straffrei, würden bestimmt mehr Leute sich das Essen abends aus den Containern fischen statt es im Laden zu bezahlen. Geiz ist geil-Mentalität halt.

@IM45iHew
#Es gibt nämlich nicht nur reiche Studenten die den ganzen Tag nur saufen sondern tatsächlich auch noch welche die aus armen Verhältnissen stammen und ihr Studium auf Pump finanzieren müssen.#

Ich meine, dass der aktuelle volle Bafög-Satz bei knapp 700€ liegt. Wenn du aus "armen" Verhältnissen kommt, bekommst du die komplette Summe. Wer es nicht schafft, mit 700€ auszukommen, ohne es zu versaufen, der kann einfach nicht mit Geld umgehen.
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16.02.2014 13:01 Uhr von raterZ
 
+10 | -2
 
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Nein, es ist nicht egal, dass es Müll ist. Es ist nämlich gar KEIN Müll. Da landen jede Menge Lebensmittel auf den Müll, die völlig genießbar sind.

Es sollte unter Strafe gestellt werden diese Mengen an Essen zu verschwenden!
Das ganze ist auch ein politisches Statement gegen unseren hirnlosen enormen Ressourcen Verbrauch.

Gesetze hin oder her, es gilt auch immernoch der Menschenverstand - selbst vor Gericht.

[ nachträglich editiert von raterZ ]
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16.02.2014 13:04 Uhr von Rekommandeur
 
+3 | -2
 
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Dieser Wahnsinn mit weggeworfenen Lebensmitteln beginnt bei jedem, der einkaufen geht.
Ich kenne das bei uns aus der Bäckerei.
Die Kunden wollen auch 5 Minuten vor Ladenschluss noch das volle Sortiment um auswählen zu können.
Ergo wird mehr produziert, um dem Kundenwunsch gerecht zu werden.
Das man dann eine Menge an Lebensmitteln wegwerfen muss ist ja auch logisch.

Im übrigen wäre mein Chef froh, es würden mehr Leute von den Tafeln kommen, und die "guten" Überbleibsel verteilen.
Denn für die Entsorgung muss er dann auch nochmal ordentlich bezahlen.
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16.02.2014 13:19 Uhr von jschling
 
+2 | -0
 
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mein Gott, reisserischer Titel - es ist halt das grundsätzliche Strafmass für das Stehlen als solches, keiner hat behauptet, dass sie so bestraft werden

grundsätzlich ist das schon richtig so, also das es Eigentum des Supermarktes ist bis es vom Entsorger abgeholt wurde - denn solange ist der Besitzer auch verantwortlich für den Müll.
Mag sich doof anhören, aber wenn durch solche Durchsuchungsaktionen der übrig gebliebene Müll sich auf der Strasse verteilt, dann muss natürlich einer dafür haftbar sein (z.B. auch, wenn man 40 Pakete Rasierklingen wegschmeisst > diese von "Müllsuchern" auf der Strasse verteilt werden > 4 Autos nacher Voll-Platten auf allen Rädern haben - usw, was halt so alles passieren könnte mit dem Müll und welchen Schaden er noch anrichten kann).

Find ich vom Supermarkt natürlich nicht so pralle, Freunde macht man sich damit sicherlich nicht, da gibts verkaufsfördernde Massnahmen. Allerdings, wenn die Studenten bei ihrer Arbeit den ganzen Dreck verteilen, ist das natürlich 100%ig korrekt und verständlich, dan würde ich das auch machen
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16.02.2014 13:22 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -0
 
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Einfach nur krank.

Genauso krank ist es, dass Supermärke Tonnenweise Lebensmittel wegwerfen, die noch 1-2 Tage haltbar wären.

Nichtmal zur Tafel bringen sie dieses.

Wieso verkauft man diese Lebensmittel nicht für einen Bruchteil des Geldes, oder stellt es vor dem Supermarkt auf.

Joghurts könnte man sogar in Altenheime bringen, da diese ja täglich verzehrt werden. So könnte man auf lange sicht gesehen vielleicht auch noch die explodierenden Kosten der Altenheime senken-
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16.02.2014 13:24 Uhr von Mi-Ka
 
+3 | -0
 
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Eine Supermarkt-Sprecherin sagte aus, dass die Lebensmittel für die lokale Tafel bestimmt waren. Sie betonte, dass die Anzeige durch die Polizei und nicht durch den Supermarkt erfolgt sei.

Den Satz aus der Nachricht hätte man ruhig auch anführen dürfen. Nein! Müssen.
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16.02.2014 14:21 Uhr von Mecando
 
+3 | -1
 
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"aber mit sicherheit nicht auf joghurts oder anderweitig verpackte artikel , diese landen einfach nur in dem grossen loch auf der jeweiligen müllkippe."

Unsinn. Heut zu Tage landet nichts von der Mülltonne direkt auf der Müllkippe. Diese Art der Entsorgung wurde vor eingen Jahren abgeschafft. Es geht mindestens noch zu Verbrennungsanlage. Meist durchläuft unser Müll aber noch mehr Stadien...

@Darkness2013
"Einige Supermärkte spenden ihre abgelaufenen Lebensmittel auch der Tafel. "

Nein, das macht kein Supermarkt. So etwas ist gegen das Gesetz.
Märkte spenden höchstens Waren die kurz vor dem Ablaufen sind, aber sicher nicht bereits Abgelaufenes. Die Zahlungen möchte sich keine Kette aufbrummen. ;)

Zum Thema:

Befindet sich der Müll auf dem Grundstück der Supermarktkette, so ist es nach wie vor deren Eigentum. Ein Entwenden wäre somit Diebstahl.

Befindet sich die Mülltönne nicht mehr auf dem Grundstück des Marktes, so ist der Müll innerhalb der Tonne vertragsgemäß Eigentum des Entsorgungsunternehmens. Ein Entwenden ist somit auch Diebstahl.
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16.02.2014 14:39 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -0
 
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Mal wieder typisch für SN: keiner liest den eigentlich wichtigen Satz aus der Quelle:

"Sie hatten Lebensmittel aus den gesicherten Müllcontainern eines Supermarktes entwendet. "

Da hätten sie auch gleich in den Supermarkt einbrechen können - der ist auch gesichert.

Ob sie bestraft werden hängt jetzt wohl von etlichen Faktoren ab.
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16.02.2014 14:52 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -0
 
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Ein paar Ergänzungen aus der Quelle:
"Ihnen wird vorgeworfen in einen mit Gittern gesicherten Bereich eines Supermarktes eingedrungen zu sein"
Das ist schon etwas anderes, als etwas mitzunehmen, was nur so herumliegt.

"Eine Supermarkt-Sprecherin sagte aus, dass die Lebensmittel für die lokale Tafel bestimmt waren."
Falls sie genug Geld haben, sich Nahrungsmittel zu kaufen, dann haben sie diese also Bedürftigen weggenommen. Falls sie selbst kein Geld haben, dann sollten sie sich in die Schlange an der Tafel stellen, wie die anderen auch.

@ steffi78
"hinterziehst du steuern im grossen stil kannst du dich auf keine strafe gefast machen wenn du es schlau anstellst."
Wenn du nicht erwischt wirst, kommst du mit allem davon. Die einzige Möglichkeit, bei Steuerhinterziehung im großen Stil straffrei auszugehen, ist, eine Selbstanzeige mit umfangreichen Nach- und Straf(!)zahlungen.

"müll (denn was anderes sind weggeworfene lebensmittel ja nicht für den jeweiligen betrieb) "
Es war kein Müll, denn die Nahrungsmittel sollten an die Tafel gehen.

"teilweise höher bestraft wird wie [...] leute ins koma prügeln oder ähnliches? "
Wenn jemandem so etwas zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, wird er nicht mit 3 Monaten wegkommen.
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16.02.2014 15:07 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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Geil da klauen die Studenten den wirklich armen von der Tafel das essen und fühlen sich jetzt auch noch zu ungerecht behandelt.

Sie sollten einfahren, als Warnschuss an alle anderen.

Sich dafür einsetzen, das Lebensmittel wegwerfen die noch genießbar sind, dass dies illegal wird. Das ist eine Sache. Das "Gesetz" in die eigene Hand nehmen eine andere.
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16.02.2014 15:32 Uhr von DrZord
 
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da kommen hier doch tatsächlich welche daher und reden von Eigentum, Recht und Ordnungs, Strafe muss sein blabla, wenn jemand Essen aus der Mülltonne rausholt - Das ist soooo deutsch :D
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16.02.2014 15:35 Uhr von Dracultepes
 
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@DrZord

Das ist so Deutsch wenn jemand seinen Umsatz steigern möchte und wenn anderen möchten, das Leute die den Bedürftigen Sachen klauen bestraft werden?

Wow, wir sind ne coole Nation wenn andere nicht so sind.
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16.02.2014 16:55 Uhr von PeterLustig2009
 
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Schon interessant wie hier wichtige Details verschwiegen bzw verdreht werden.

1. Der Container stand in einem gesicherten Bereich
Die Studenten haben sich widerrechtlich Zugang verschafft!

2. Steht keine Haftstrafe an, sondern eine Geldstrafe. Die 3 Monate sind Ersatzhaft wenn sie sich weigern das Geld zu bezahlen.

3. Die Lebensmittel waren fur soziale Einrichtungen gedacht


und so wird aus total tollem Containern ein Einbruchdiebstahl
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16.02.2014 17:22 Uhr von no_trespassing
 
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Als nächstes zeigen Zeitungsverlage Leute an, wenn sie Zeitungen im Zug für andere liegen lassen.

Es geht nämlich darum, dass Leute nicht gratis an Lebensmittel herankommen sollen. Die sollen kaufen.

Wenn jede Überproduktion angemessen verwertet würde, hätten deutlich mehr Leute genug zu essen.
Gerade die Unterprivilegierten sollten das Recht haben, günstig oder gratis an nicht mehr zum Verkauf vorgesehene Lebensmittel zu gelangen.
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16.02.2014 17:56 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -1
 
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No_trepassing

werden die Lebensmittel deswegen wie in diesem Fall an die Tafel gespendet?

Übrigens wird wegen Einbruchdiebstahls geklagt und nicht wegen des Containerns an sich.

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