15.02.14 17:51 Uhr
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Berlin-Kreuzberg: Lösung für die Flüchtlinge vom Oranienplatz gesucht

Die Flüchtlinge, die am Oranienplatz in Berlin mit ihren Unterstützern ein Protestcamp errichtet hatten, konnten über die Wintermonate fest untergebracht worden. Seit letztem Jahr November leben etwa 80 von ihnen in einer Einrichtung der Caritas und weitere 40 kamen im Flüchtlingsheim Marienfelde unter.

Bisher bestreitet die Berliner Sozialverwaltung die Unterbringungskosten im Rahmen der sogenannten "Kältehilfe", die allerdings Ende März ausläuft. Nun tagt Anfang März erneut ein runder Tisch der kirchlichen Wohlfahrtsverbände, um eine dauerhafte Bleibelösung für die Flüchtlinge zu finden.

Man sei in bilateralen Gesprächen mit den zuständigen Stellen, so der Sprecher der Caritas Thomas Gleißner. Die meisten der etwa 120 Flüchtlinge haben kein Recht auf ein Asylverfahren in Deutschland, weil sie aus ihren Heimatländern über die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa eingereist sind.


WebReporter: sooma
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Flüchtling, Lösung, Kreuzberg, Oranienplatz
Quelle: www.neues-deutschland.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2014 17:57 Uhr von hochbegabt
 
+20 | -4
 
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Das ist schon schlimm, das die Asylbewerber in Deutschland mit den Sozialleistungen unzufrieden sind. Zum Glück zwingt sie niemand hier zu bleiben. Das beste wäre,, man schenkt jeden von ihnen ein Heimflugticket.
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15.02.2014 18:16 Uhr von RickJames
 
+2 | -16
 
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15.02.2014 19:04 Uhr von ein_fremder
 
+18 | -3
 
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"das sie auf Grund ihrer rechtlichen Lage keiner Arbeit nachgehen können"

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die arbeiten gehen würden, selbst wenn sie es dürften?
Da gab es mal einen Bericht, ist schon länger her, 2010, Auslandsjournal oder so, über ein Projekt in Afrika um den Leuten eine Existenzgrundlage zu schaffen. Denen wurden die Grundlagen der Landwirtschaft beigebracht, Sämereien und Gerät zur Verfügung gestellt. Ich habe keine genauen Zahlen mehr, aber letztendlich haben es gerade mal ca.15 von 100 Kandidaten geschafft, von ihrer Arbeit ein menschenwürdiges Leben auf die Beine zu stellen.
Bei weiteren 15 scheiterte das ganze an schlechter Ernte o.ä.. Die restlichen 70 haben ihr Saatgut für ´ne Handvoll Reis vertickt und waren anschliessend neidisch auf die 15 die es auf die Reihe gekriegt haben und genau solche Leute wie diese 70 stehen jetzt hier bei uns auf der Matte.

[ nachträglich editiert von ein_fremder ]
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15.02.2014 19:41 Uhr von ElChefo
 
+10 | -3
 
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Rick

Vielleicht liegt es daran, das Schlepper ihnen falsche Versprechungen gemacht haben (in diesem Fall, aus Tschetschenien):
http://www.abendblatt.de/...

...oder weil ihre eigenen Länder trotz oder wegen Jahrzehnten der Entwicklungshilfe so ziemlich nichts auf die Reihe bekommen haben:
http://www.faz.net/...

...oder weil aufgrund schwacher Regierungen "gewisse Gruppen" ihre Chance auf die Machtübernahme wittern und ganze Länder ins Chaos stürzen:
http://www.stern.de/...

Dagegen muss es bei "uns" speziell oder "im Westen" allgemein ziemlich rosig aussehen.

Das Tragische daran ist, das diese Art Flüchtlinge jenen den Platz nehmen, die tatsächlich den Flüchtlingsstatus und das Asylrecht benötigen, weil sie tatsächlich verfolgt werden. Gerade für jene ist die Überfrachtung der Bürokratie durch eigentlich aussichtslose, aber trotzdem durchzuführende Verfahren unmittelbar mit einer Verlänerung, Verkomplizierung und letztlich auch Chancenverringerung verbunden. Daran sollte man mal arbeiten.
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15.02.2014 23:16 Uhr von ElChefo
 
+13 | -2
 
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unique

....hoffentlich erwischt dich irgendwann mal Ohrtokrafieh.
Get a Life. Nur auf SN abhängen und alle anderen beleidigen stell ich mir jetzt nicht so erfüllend vor.
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16.02.2014 18:39 Uhr von Borgir
 
+2 | -1
 
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Wenn sie kein Recht haben Asyl zu beantragen, liegt der Fall eigentlich klar.....oder doch nicht.....

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