15.02.14 09:45 Uhr
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Genanalyse von Clovis-Jungen belegt Verwandtschaft aller amerikanischer Ureinwohner

Im Jahr 1968 wurden die bis heute einzigen Überreste eines Menschen der Clovis-Kultur gefunden. Es war das Grab eines einjährigen Jungen in Montana. Das Alter des Jungen wurde auf 12.600 Jahre datiert. Vor Kurzem wurden diese Knochen einer Gen-Analyse unterzogen.

Zum einen sollte der Verwandtschaftsgrad der Clovis-Menschen mit den heute lebenden Ureinwohnern verglichen werden und zum anderen die Abstammung beziehungsweise Besiedlungstheorien von Amerika überprüft werden. Die sensationellen Ergebnisse belegen die enge Verwandtschaft aller Ureinwohner Amerikas.

80 Prozent aller amerikanischer Ureinwohner stammen von den Clovis-Menschen ab. Die restlichen 20 Prozent sind enger mit dem Clovis-Mensch verwandt als mit dem Rest der Welt. Außerdem zeigen die Ergebnisse, dass die Clovis-Kultur definitiv über die Beringstraße nach Amerika eingewandert ist.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Ureinwohner, Verwandtschaft, Genanalyse
Quelle: archaeologynewsnetwork.blogspot.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2014 09:45 Uhr von blonx
 
+4 | -1
 
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In dem Artikel sind noch weitere Informationen, die leider nicht alle in diese News hier passten.

Aufgrund der Brisanz wurde die Veröffentlichung in einer Telefonkonferenz besprochen.

Gerade in Hinblick auf die verschiedenen Besiedlungstheorien (z.B. durch die europäische Solutréen-Kultur) ist diese Nachricht eine absolute Sensation, da diese mehr oder weniger hinfällig werden.
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15.02.2014 11:33 Uhr von Kostello
 
+3 | -2
 
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Die Indianer (ist das rassistisch?) haben die Y-DNA Haplogruppe Q. Die kommt auch zu einem kleinen Teil in Zentralsibirien vor. Hauptsächlich haben die Sibirier aber die Y-DNA Haplogruppe N. Diese ist mit den Ostasiaten, Y-DNA Haplogruppe O (Chinesen), verwandet. Getrennt wurden die durch die Mongolen, Y-Haplogruppe C, deren wahrscheinliche Herkunft Australien ist. Es gibt einen Anteil Mongolen im Nord-Westen Amerikas, welche über die Beringstraße eingewandert sind. Die Y-DNA Haplogruppe Q ist dagegen verwandt mit der Y-DNA Haplogruppe R. Beide stammen von der Y-Haplogruppe P ab. Zu der Y-Haplogruppe R gehören Franken, Basken, Iren, Langobarden, Slaven. Diese sind wahrscheinlich über Grönland aus Amerika nach Europa eingewandert und haben sich bis nach Indien ausgebreitet. Sie werden auch als Indo-Germanen oder Hyperboräer bezeichnet. Die Germanen hingegen gehören der y-DNA Haplogruppe I an, den ältesten Europäer nach den Neandertaler. Zur Y-Haplogruppe IJ gehören neben den Germanen noch Skandinavier, Jugoslaven und Semiten.

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