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Genanalyse von Clovis-Jungen belegt Verwandtschaft aller amerikanischer Ureinwohner

Im Jahr 1968 wurden die bis heute einzigen Überreste eines Menschen der Clovis-Kultur gefunden. Es war das Grab eines einjährigen Jungen in Montana. Das Alter des Jungen wurde auf 12.600 Jahre datiert. Vor Kurzem wurden diese Knochen einer Gen-Analyse unterzogen.

Zum einen sollte der Verwandtschaftsgrad der Clovis-Menschen mit den heute lebenden Ureinwohnern verglichen werden und zum anderen die Abstammung beziehungsweise Besiedlungstheorien von Amerika überprüft werden. Die sensationellen Ergebnisse belegen die enge Verwandtschaft aller Ureinwohner Amerikas.

80 Prozent aller amerikanischer Ureinwohner stammen von den Clovis-Menschen ab. Die restlichen 20 Prozent sind enger mit dem Clovis-Mensch verwandt als mit dem Rest der Welt. Außerdem zeigen die Ergebnisse, dass die Clovis-Kultur definitiv über die Beringstraße nach Amerika eingewandert ist.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Ureinwohner, Verwandtschaft, Genanalyse
Quelle: archaeologynewsnetwork.blogspot.de

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