14.02.14 16:42 Uhr
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Telekomdividende bringt Staat 2,4 Milliarden Euro

Der Bund und die staatliche KfW-Bankengruppe halten gemeinsam über 30 Prozent der Telekom-Anteile.

Seit 2009 sind aus diesen Anteilen 2,4 Milliarden Euro aus Ausschüttungen an den Staat gegangen.

Die Bundesregierung hat diese Info auf Anfrage der Linken herausgegeben, die sich aufgrund der geplanten Stellenstreichungen bei Töchterfirmen der Telekom dafür interessierten.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gewinn, Aktie, Telekom, Staat, Die Linke
Quelle: www.heise.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2014 17:19 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -5
 
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Ähhh?! 30 % Anteile und 2,4 Milliarden praktisch geschenkt? 70 % dazu und man ist sage und schreibe bei 8,4 Milliarden....puuuhh.. ich brauch Luft... und das alles für Menschen, die gar nicht mal dort gearbeitet haben müssen. Arbeit soll sich ja lohnen, ich lach mich tot...

Aber gut zu wissen, denn diese Meldung sollte man mal vorlegen, wenn sich Politik und Unternehmen mal wieder heraus winden wollen, wenn es um den Breitbandausbau geht. Von wegen "wir müssten dann ja die Entgelte erhöhen"...
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14.02.2014 17:41 Uhr von Ich_denke_erst
 
+4 | -0
 
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@Schmollschwund
Keine Ahnung von Aktien, oder?
Bei einer Aktie bekommt jeder Anteilseigner einen Anteil am Gewinn in Form einer Dividende. Die Telekom hat die letzten Jahre 70 Cent je Anteilsschein ausgeschüttet. Das ganze sogar steuerfrei.
Ich habe damit eine Rendite von knapp über 9% erzielt.
Und auf jedem Finanzportal kannst du nachlesen wie die Aktienanteile verteilt sind.
Im Ruhrgebiet halten übrigens viele Gemeinden EON Aktien da die bisher auch immer satte Dividenden ausgeschüttet haben.
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14.02.2014 17:44 Uhr von Bud_Bundyy
 
+5 | -1
 
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@Schmollschwund
"Arbeit soll sich ja lohnen"

Wie kommst du darauf das die Telekom schlecht zahlt?
Meine Informationen sehen da anders aus.
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14.02.2014 19:59 Uhr von NilsGH
 
+3 | -1
 
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@all: Ich glaube, Schmullschwund ging es um was anderes.

Es ist schon eine sauerei, dass die Telekom von Stellenabbau spricht und den Breitbandausbau zurückschraubt, wenn sie eigentlich genug Gewinner erwirtschaftet, um die Angestellten zu behalten und den Ausbau des schnellen Internets voranzutreiben.

Ist schon irgendwie ein zweischneidiges Schwert. Denn gerade weil der Staat rd. 30 % an dieser Firma hält und ständig vom Breitbandausbau auf dem Land faselt, tut er nichts, um diese Firma mal dahingehend unter Druck zu setzen.

Wie kommt das nur? Ach ja, es ist ne sprudelnde Einnahmequelle. Dieses Geld kann man dann anderweitig verbraten und sich gleichzeitig darüber mockieren, dass die Telekommunikationsunternehmen ja nichts machen und wir leider in einer freien Marktwirtschaft leben, wo ein Unternehmen eben gewinnorientiert wirtschaften muss.

Telekommunikationsnetze (der Telekom) einfach wieder dem Staat unterstellen und gut ist. Dann kann der Ausbau weiter gehen UND der Staat erhält Geld für die Vermietung der Netze an ALLE Unternehmen. Aber halt, da war doch was mit Kapitalismus und "freier Marktwirtschaft" ...

Merkt hier noch eigentlich einer der CDU/SPD-Wähler, wie sich die Katze bei der Argumentation der Politiker ständig selbst in den Schwanz beißt?
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14.02.2014 22:12 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -1
 
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NilsGH seit wann ist die Tekeom ein Sozialverein?
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16.02.2014 14:10 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -1
 
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@ NilsGH_

Danke, wenigstens einer der sich ein paar Gedanken macht :)

@Ich_denke_erst
Ja, von Aktien hab ich nicht unbedingt Ahnung. Aber 2,4 Milliarden an Einnahmen die bleiben, oder?

@ Bundyy_
Ich hatte nicht geschrieben, dass die Telekom schlecht zahlt. Ich meinte nur: Wer nicht arbeitet und Geld für Aktien übrig hat, für den lohnt es sich, nicht aber für die, die es letztlich erwirtschaften durch ihre tatsächliche Arbeit.

@Lucas_
Die Telekom ist natürlich kein Sozialverein. Aber der Staat, also wir Alle sind daran beteiligt. Gewisse, der Allgemeinheit dienende Dinge sollten dabei schon rum kommen. Oder warum sollte ich wollen, dass so ein Unternehmen zwar verdient, sich aber immer wieder raus redet, wenn es um z.B. den Ausbau des BreitbandInternets für uns alle geht?

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