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Brandenburg: Finanzbeamte spionieren in Steuerdaten von Nachbarn und Verwandten

Nach einer Untersuchung des brandenburgischen Finanzministeriums hat mehr als jeder fünfte Finanzbeamte schon einmal auf Steuerakten von Verwandten oder Nachbarn zugegriffen. Insgesamt betrifft das 727 von 3.300 Beschäftigten in den 15 Finanzämtern in Brandenburg.

Nach Kenntnis der Finanzverwaltung habe es keine Weitergabe von Daten an Dritte gegeben. In den meisten Fällen handele es sich wohl nur um Neugier, so ein Sprecher des Finanzministeriums.

Der Zugriff auf Steuerdaten, ist auch Finanzbeamten ohne Grund nicht erlaubt. Die Überprüfung aller Finanzämter wurde nach einer Kontrolle der Stadt Strausberg ausgelöst. Hier gab es eine Rate von unberechtigten Zugriffen auf Daten von 50 Prozent.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Brandenburg, Steuerdaten, Finanzbeamte
Quelle: www.sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2014 16:41 Uhr von einerwirdswissen
 
+12 | -2
 
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Ja ja,der Neid.
Das wird aber nicht nur beim Finanzamt gemacht.
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14.02.2014 16:42 Uhr von Marco Werner
 
+11 | -1
 
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Das dürfte wohl in anderen Ämtern ähnlich ablaufen, auch wenns beim Finanzamt wohl am reizvollsten ist.
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14.02.2014 18:51 Uhr von blaupunkt123
 
+13 | -1
 
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Ehrlich gesagt wundert mich die News nicht.

Wenn man an der Quelle sitzt, juckt es halt mal.

Ist bestimmt in Sparkassen nicht anders, wenn die Mitarbeiter dort sich mal die Kontostände der Nachbarn ansehen.
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14.02.2014 22:04 Uhr von LucasXXL
 
+3 | -4
 
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blaupunkt123 hör blos auf, meine Nachbarn sind:

Chef der Sparkasse
Angestellter bei der Volksbank
Finanzbeamter
Führungskraft bei einer Versicherung
zwei Rechtsanwälte
Beamter im Ministerium
Einer verrät nicht wo er arbeitet, tut so geheimnisvoll :-) (Staatsschutz?)
Arzt
Der Rest sind Filialeiter und Selbständige.

Das ist kein Witz! Wenn die sich zusammentun bin ich rundum durchleuchtet.
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15.02.2014 12:59 Uhr von Harzhexe
 
+3 | -1
 
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Zu Zonenzeiten wusste man, von wem man ausspioniert wurde. Heute wird man von jeden kleinen ganz wichtigen Beamten durchleuchtet, egal ob Steuererklärung, Konto, oder was sonst noch alles für den Staat und sonstige Institutionen wichtig sein könnte. Was nutzen da unser schöner Datenschutz, wenn mich jeder nach belieben ausspionieren kann und mehr über mein Leben weiß, als ich selber.
Da wünsche ich mir die STASI zurück, da kannte wenigstens mein Feind.
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15.02.2014 18:36 Uhr von Netter Mensch
 
+6 | -0
 
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Warum du hier ein Minus bekamst ist mir nicht so ganz schlüssig.

Von Deiner Sicht aus gesehen----muss ich Dir recht geben.

Haha. DDR War schlimm.

Unser "Jetzt" ist "besser!!

Meint: "durchtriebener"

Behexe sie mal.......Zeige hier dein Können!!!

Lieben Gruß:
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15.02.2014 22:49 Uhr von olli58
 
+1 | -2
 
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Das liegt den Ostdeutschen in den Genen, da können die nichts für.
Hatte mal nen Mitarbeiter aus dem Osten, der hat bei den Kunden erstmal in den Schubladen und Schränken rumgestöbert.

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