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Neuer Patient in der Finanzkrise - Frankreich vor dem Abgrund

Frankreich scheint in Sachen Finanzkrise der nächste Patient zu werden, der vor einem wirtschaftlichen Abgrund steht. Das Land sieht sich einem wachsenden Haushaltsdefizit und einer Rekordarbeitslosigkeit gegenüber. Nun wurde als Ausweg vorgeschlagen, den Euro abzuwerten.

Die Abwertung der Währung schlug der französische Industrieminister Arnold Montebourg vor. Die Mitgliedsstaaten müssten entschieden handeln, weil sich der Euro im Vergleich zum Dollar oder dem Yen stark entwickelt habe. Dies würde allerdings einen Währungskrieg mit China und den USA auslösen.

Während Frankreich in Sachen Exporte von einer Abwertung profitieren würde, würden die EU-Bürger schleichend enteignet. Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn äußerte, dass Frankreich zur Bewältigung der Krise Reformen einführen müsse. Aus deutscher Sicht sei der Euro noch zu billig.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frankreich, Finanzkrise, Eurokrise
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2014 10:09 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+3 | -1
 
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Ja diese Spekulationen gibt es schon länger in Börsenbriefen. Man spricht sogar schon von Domino-Effekten. Da wird regelrecht darauf gewettet.
Aber selbst die ZEIT hat vor einem Jahr oder so Reformen von Frankreich angemahnt. Aber das Problem mit den Reformen - und das nicht nur in Frankreich - ist, daß dies ein Wettbewerb nach unten ist. Es gibt letztlich keine Ideen, wie eine Reform mal positive Auswirkungen hat. Wenn also Frankreich Hartz-francais einführt, ist dies kein wirklicher Gewinn. Frankreich passt sich nur an.
In Deutschland wurde bezüglich der unternehmerischen Selbständigkeit kein Mentalitätswechsel eingeleitet. Ein Unternehmer hat genug Risiko. Da will er nicht auch noch Knüppel in die Wege gelegt bekommen. Nur eine Gründungsfreundlichkeit für Unternehmen - wie beispielsweise die Nummer 1 auf diesem Gebiet: Singapore - würde Innovation verursachen, von der dann die gesamte Gesellschaft profitieren würde - wie übrigens die Süddeutsche Zeitung am letzten Wochenende ausführlich behandelte. 80 Millionen Einwohner profitieren von Innovationen der Vergangenheit. Und wer schafft Innovationen für die Zukunft?
Eine Abwertung des Euro würde nur ökonomische Anreize bieten, Innovation ist das nicht.
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14.02.2014 13:45 Uhr von cantstopfapping
 
+13 | -0
 
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Keine Sorge Frankreich, Deutschland zahlt!
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14.02.2014 14:47 Uhr von Sir-Pumperlot
 
+6 | -0
 
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Ich sehe da kein Problem, dann schieben wir doch eben noch schnell ein paar Milliarden nach Frankreich und verschulden uns weiter. Oder gibt es da etwa Bedenken?
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14.02.2014 15:52 Uhr von tvpit
 
+8 | -0
 
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.....würden die EU-Bürger schleichend enteignet.
Werden wir doch schon längst durch den niedrigen Sparzins, den die Inflation auffrisst.
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15.02.2014 11:00 Uhr von perMagna
 
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Das kann doch nicht sein, der Mann ist ein Sozialist. Mit sozial ist ja immer alles besser und es gibt keine Probleme mehr.

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