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Kinderpornoermittlungen: Festplatten von Sebastian Edathy waren zerstört

Die Ermittler im Fall des SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy wegen Kinderpornobesitz fanden in dessen Büros und Wohnung fast nur zerstörtes Material vor.

Lediglich ein Computer war intakt, die anderen Festplatten wurden offenbar mit einem stumpfen Gegenstand beschädigt, so die Ermittler.

Sebastian Edathy selbst gab an, er habe kein Beweismittel vernichtet.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Ermittlung, Kinderporno, Festplatte, Zerstörung, Sebastian Edathy
Quelle: www.focus.de

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81 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2014 13:32 Uhr von Destkal
 
+95 | -22
 
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damit ist die sache wohl relativ eindeutig...
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13.02.2014 13:35 Uhr von Bud_Bundyy
 
+15 | -19
 
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Naja unverdächtig sieht anders aus und ein Freispruch aus Mangel an Beweisen ist auch nicht viel wert.
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13.02.2014 13:39 Uhr von Mephisto92
 
+87 | -13
 
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die richtige firma kann die Platten trotzdem noch auslesen
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13.02.2014 13:41 Uhr von Destkal
 
+20 | -7
 
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naja gut, aber nur weil die dinger mit einem stumpfen gegenstand zertrümmert wurden heißt das nicht dass die daten unlesbar sind. mit genug aufwand lässt sich bestimmt belastendes material finden, sofern noch welches vorhanden ist.

edit: mist zu langsam

[ nachträglich editiert von Destkal ]
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13.02.2014 13:42 Uhr von CommanderRitchie
 
+43 | -2
 
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Puhha... na ja... will den Typen jetzt nicht vor-verurteilen...

aber... lach... der scheint ja noch so Blöd zu sein, das eventuell belastende Material - wenn auch vermeintlich zerstört - auch noch zu Lagern... statt es schnell still und heimlich zu Entsorgen !!
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13.02.2014 13:44 Uhr von Jaecko
 
+15 | -2
 
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Tja, andere haben für so nen Fall ein paar Ziegel, nen Blumentopf mit Loch in der Mitte und ne Tüte Thermit im Haus.
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13.02.2014 13:50 Uhr von PeterLustig2009
 
+34 | -13
 
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Ich folge der Propaganda und behaupte schuldig!!!


aber halt ne ich könnte ja auch nochmal kurz nachdenken...


Jemand der offensichtlich weiß dass gegen ihn ermittelt wird, da er ja sonst seine festplatten nicht zerstört hätte (so die annahme), lässt die zerstörten festplatten bei sich im büro und zu hause rumliegen anstatt den großen datenschredder zu benutzen und das "belastende Material" zu entsorgen??


Hmm klingt für mich nicht so ganz glaubwürdig.


Ist natürlich alles möglich aber als Politiker hat man ja den ein oder anderen Feind der einem das schlechteste wünscht...

Wäre nicht der erste der über die Klinge geschickt wird weil er jemanden im Weg steht
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13.02.2014 13:51 Uhr von PeterLustig2009
 
+7 | -24
 
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13.02.2014 13:53 Uhr von Mephisto92
 
+8 | -10
 
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Also ich kann nur sagen das der Umstand das da ne zerstörte Platte war in dem Fall nichts aussagt.

In der Qelle wird angegeben das auf der Platte Daten vom NSU Untersuchungsausschuss drauf gewesen sein sollen. Wenn auf der Platte tatsächlich diese Daten drauf waren darf er sie den Ermittlern nicht überlassen auch dann nicht wenn sie einen Durchsuchungsbeschluss hatten diese unterliegen strengster Geheimhaltung.

Das macht die Sache einerseits plausibel hinterlässt aber einen merkwürdigen Beigeschmack.

[ nachträglich editiert von Mephisto92 ]
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13.02.2014 13:56 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+11 | -2
 
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Nun, bei diesen Vorwürfen wird man sicherlich die Festplatten den entsprechenden Stellen übergeben. Stellen, die trotzdem noch etwas damit anfangen können. Aber es wird auf jeden Fall noch spannend! Es ergeben sich doch noch einige Fragen: wer ist denn (normalerweise) so blöd und lässt die kaputten Platten vor Ort liegen, sowas schafft man doch beiseite. War es jemand anderes, der in seinem Auftrag gehandelt und seine Sache nicht besonders gut gemacht hat? Oder wollte ihm vielleicht irgend jemand eine Falle stellen, ist jemand anderes der eigentliche Drahtzieher? Wenn ja, wer? Theoretisch könnte man ja auch was Böses auf die Platten aufgespielt haben, bevor man sie "unbrauchbar" gemacht und vor Ort zurückgelassen hat... Sympathie hin, Antipathie her, der wahre Schuldige soll gefunden und bestraft werden, ob Edathy oder der eventuelle Unbekannte.
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13.02.2014 14:05 Uhr von CommanderRitchie
 
+10 | -11
 
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Jetzt aber mal im ernst...

Damals beim Möllemann war ich mir auch nicht sicher, ob da alles so mit rechten Dingen zuging, bei Diana ebenfalls nicht...

Hier könnte der Fall auch folgendermaßen dargestellt werden:

Der Typ hat Feinde... die haben seine Compi geknackt... und belastendes Material auf die Festplatten aufgespielt...

Mundtodmachung und Diskreditierung durch Cyber-Crime !!

(Man denke an die große Abmahnwelle, wo User wegen Herunterladens von Film-Dateien einer Pornoseite durch eine Anwaltskanzelei abgemahnt wurden... und die User hinterhältig auf diese Seite geleitet wurden... und es selber gar nicht wussten...)
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13.02.2014 14:09 Uhr von 142536
 
+6 | -4
 
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haha ... das glaubt ihr doch selber nicht das er wenn er belastendes material hat/hätte diese einfach so zuhause rumliegen lässt? vorallem noch mal eben mit nem hammer drauf hauen und glauben das wars jetzt mit den platten?

seid ihr alle so naiv?
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13.02.2014 14:10 Uhr von polyphem
 
+3 | -7
 
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Wer sollte außer Sebastian Edathy die Festplatten zerstören? Es hat doch sonst keiner ein Motiv dafür. Sehr merkwürdig. Ich hätte von ihm so eine Neigung nicht erwartet. Er sollte, sofern er wirklich schuldig ist, ein Geständnis ablegen, in den Knast und in die Therapie gehen.
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13.02.2014 14:10 Uhr von buzzensteiner2008
 
+6 | -8
 
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Im August 2008 bezeichnete Edathy in einem Interview mit der Zeitung Die Welt die Vorstellungen der CDU zur Ausgestaltung des Staatsbürgerschaftsrechts als von „Biologismus und völkischer Ideologie“ geprägt.[8] In der Debatte um das sogenannte Optionsmodell hatten sich mehrere Unionspolitiker für die Wiedereinführung des Abstammungsprinzips (lateinisch ius sanguinis) ausgesprochen. Erst im Jahr 2000 war das Staatsbürgerschaftsrecht mit der Einführung des Geburtsortsprinzips (lateinisch ius soli) geändert worden. Edathy verwies bei seiner Anspielung auf das Erstarken völkischen Denkens in konservativen Kreisen nach der Gründung des Deutschen Reiches in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Als Folge seiner Äußerung wurde von Seiten der christdemokratischen Bundestagsabgeordneten Kristina Schröder der Rücktritt Edathys als Vorsitzender des Innenausschusses gefordert; gleichzeitig ging ein Protestschreiben der Union an SPD-Fraktionschef Peter Struck. Edathy erklärte seine Vorwürfe gegen die Union Anfang September in der Leipziger Volkszeitung.[9] Völkisches Denken habe seine Wurzeln in der deutschen konservativen Politik des 19. Jahrhunderts, habe jedoch zuvor nicht als Leitmotiv für Fragen des Staatsangehörigkeitsrechtes Verwendung gefunden.



Ein Schelm, wer jetzt vermutet, diese "Funde" wären Zufall, und er soll nicht einfach mit dem einfachsten Mittel "Kinderschänderkeule" mal kurz zum ganz pöhsen Unmensch deklariert werden.
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13.02.2014 14:13 Uhr von FadingMoon
 
+3 | -1
 
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Ein starker Magnet wäre vielleicht sinnvoller gewesen, aber es ist wohl nicht jeder ein Fachmann. Warum man belastendes Material auf verschiedenen Datenträgern haben sollte, ist mir sowieso schleierhaft. Ein großer USB-Stick, der aus dem Fenster fliegt, sobald die Polizei klingelt, wäre wohl sicherer. Wer diverse Festplatten und DVD´s besitzt, von denen jede einzelne ihn in den Knast bringen kann, der hat es einfach nicht anders verdient.
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13.02.2014 14:15 Uhr von Pils28
 
+14 | -5
 
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Ich zerstöre auch nicht mehr benötigte Platten und bringe sie bei Gelegenheit, auch mal erst paar Monate später zum Recyclinghof.
Aber wieso wird ein Büro durchsucht, nachdem ein ausländischer Dienst Hinweise auf legales Material gibt und zufällig ist direkt Presse vor Ort.
Tut mir leid, aber das klingt alles so absurd am Rande der Legalität und überdermaßen nach Missbrauch des Rechtsapparates.
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13.02.2014 14:15 Uhr von syndikatM
 
+9 | -14
 
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schuldig! so wie jeder der zuhause seine festplatte verschlüsselt oder passwörter benutzt.
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13.02.2014 14:30 Uhr von Patreo
 
+3 | -2
 
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Schuldmerkmal anhand des Gebrauchs von Passwörtern?
Es gibt reichlich Menschen, die ihre Netbooks oder in WGs ihre Rechner mit einem Passwort belegen, damit niemand anderes dran kann, Erwachsene die Kinder im Haushalt haben und von Zuhause aus arbeiten tuen dies auch häufiger.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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13.02.2014 14:38 Uhr von advicer
 
+6 | -7
 
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Pils28,

genau so kommt es bei mir auch vor. ich schraub die Platten auf und zerkratze/steche die Scheiben. Ebenso zerkratze ich CDs und DVDs wenn ich sie wegwerfe. Das alles nicht weil ich was besonderes zu verbergen hätte, einfach nur um mich in meiner Privatsphäre wohler zu fühlen.

Bald ist man wohl auch verdächtig wenn man das Auto und die Haustüre zusperrt oder die Kacke runterspült bevor der Zoll kontrolliert hat ob Kokainbeutel drin sind.
Und der mit dem langärmligen Hemd will bestimmt seine Einstichstellen verstecken.........
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13.02.2014 14:41 Uhr von Patreo
 
+3 | -1
 
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mir gings eher um die Aussage von SyndikatM ,,so wie jeder der zuhause seine festplatte verschlüsselt oder passwörter benutzt."
Dass der Typ aus der Nachricht schuldig ist, da gestanden bezweifle ich nicht aber nicht jeder der ein Passwort zuhause nutzt, soll schuldig sein^^
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13.02.2014 14:43 Uhr von MoHardcore
 
+4 | -6
 
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es werden täglich in spezialisierten firmen festplatten ausgelesen die stundenlang im feuer lagen, aber nur weil da jetzt mit nem stumpfen Gegenstand draufgekloppt wurde ist alles kaputt oder was? können die mir doch nicht erzählen. bestimmt nur weil das nen politiker ist -.- blöden affenköpe. unsereiner wird alleine deswegen weil die festplatten mutwillig zerstört wurden in u-haft genommen bis die daten ausgewertet wurden, aber neeeeeeiiin es ist ja höher privilegiert, wat besseres. boaaaaa wie mich das ankotzt -.-

[ nachträglich editiert von MoHardcore ]
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13.02.2014 14:43 Uhr von Komikerr
 
+1 | -5
 
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Wat ein Honk...
Die richtigen Leute können von einer zerdepperten Festplatte trotzdem noch die Daten holen und wenns nur ein Teil der Daten sind
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13.02.2014 14:50 Uhr von Pils28
 
+8 | -8
 
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@ZRRK: Erstens scheint das Material nicht illegal, ist es auch in Kanda nicht. Es handelte sich um eine völlig legale Firma, und nur ein Kunde dieser Firma hatte Kinderpornos in Besitz. Demnach ist es grenzwertig, dass Edathys Edathys persönliche Daten bei der Justiz landeten. Gibt auch kriminelle Amazon Kunden und dennoch reicht das nicht als Anfangsverdacht gegen mich, dass ich auch Amazonkunde bin. Die Annahme der Staatsanwaltschaft ist besorgniserregend, denn, ob gegen einen ermittelt wird, darf nicht willkürlich entschieden werden. Als nächstes würde dann auch vielleicht der Konsum von My Little Pony Folgen ausreichen um Existenzen zu zerstören (und das tut der Verdacht auf Besitz von KiPos bei faktisch Jedem). Vielleicht reicht dann auch, dass jemanden die Homosexualität vom Sportlehrer nicht passt oder jemand, der für seinen kleinen Cousin die Kinderwäschebateilung eines Kaufhauses durchstöbert. Oder was ist mit Pädophilen? Müssen die sich ab jetzt auch solch Gängelung gefallen lassen? Von wegen, wer auf Kinder steht, der wird auch zum Vergewaltiger? Wird dann auch ein Single Mann direkt zur DNA Probe geschleift, weil der Trieb da sein müsste? Hoffe du merkst, wo ich drauf hinauswill.
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13.02.2014 14:51 Uhr von Apophis_83
 
+3 | -0
 
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"Und wer keine Ahnung von EDV hat glaubt eben Zeitungsberichten, wonach nur die mechanische Zerstörung der HD bei der Ausrangierung eines alten Computers sicher ist."

Kommt auf die Festplatte an in Vielen moderen Platten sind die Datenträger aus Glas ein kräftiger schlag mit dem Hammer und im inneren bleibt nix außer 1000 Scherben übrig.
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13.02.2014 14:53 Uhr von Eleanor_Rigby
 
+5 | -4
 
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Äääähm... der Focus hat eine Vermutung aus der BILD abgeschrieben, die diese aus angeblichen "Ermittlerkreisen erfahren" haben will. Hier auf SN wird dies jedoch als Fakt ausgegeben?

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