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Windpark Riffgat ans Stromnetz angeschlossen

Der Windpark Riffgat (bei Borkum), der zweite kommerzielle Offshore-Windpark in Deutschland, ist jetzt endlich ans Stromnetz angeschlossen.

Die 30 Windräder des Parks, die zusammen rund 108 Megawatt leisten können, sind in der Lage, dann demnächst statistisch gesehen etwa 121.000 Haushalte jährlich mit Energie zu versorgen.

Der Start hatte sich auf Grund diverser Probleme um sechs Monate verschoben. Dies führte zu Mehrkosten von rund 100 Millionen Euro, die letztendlich auf die Verbraucher abgewälzt werden.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Energie, Anschluss, Stromnetz, Offshore-Windpark
Quelle: www.strom-magazin.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2014 13:51 Uhr von Darkness2013
 
+3 | -1
 
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Schön das der Verbraucher wieder bluten muss für die fehler der Stromhersteller.
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13.02.2014 14:18 Uhr von Pils28
 
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Sowas nennt man strategische Inkompetenz.
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13.02.2014 16:41 Uhr von Ich_denke_erst
 
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@Pils28
Was hälst Du denn von der Version:
Erst wollten alle aus der Atomkraft mit funktionierenden Strukturen raus. Jetzt haben wir erneuerbare Energie und was passiert jetzt? Überall regt sich Widerstand gegen die geplanten Strommtrassen die den Strom von Nord nach Süd transportieren soll.
Das kommt raus wenn man das Volk entscheiden lässt.
Und das war bekannt - also kein Fehler der Stromhersteller oder strategische Inkompetenz - sondern der Wunsch der Bevölkerung wurde umgesetzt. Nur hat die wiederum viel zu kurz gedacht.
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13.02.2014 18:38 Uhr von Rekommandeur
 
+1 | -2
 
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Wenn die Stromunternehmen in den letzten 30 Jahren das Geld richtig investiert hätten, gäbe es genug Stromtrassen vom Norden in den Süden.
Aber das Geld ging nur in die Taschen der Manager...die Atomkraftwerke hätte man auch früher abschalten können, wenn die Trassen wirklich auch gebaut wären.
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13.02.2014 18:48 Uhr von Pils28
 
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@Ich_denke_erst: Dass es Probleme mit der Infrastruktur gibt, ist nicht gottgegeben sondern in Verantwortung der Netzbetreiber. Bei solchen Summen passiert es nicht zufällig, dass es zu solch Verzögerungen kommt. Sabotage kann man das nicht nennen, es ist wie gesagt strategische Inkompetenz. Man verbockt Großprojekte um Einfluss auf die Politik zu nehmen.
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13.02.2014 19:27 Uhr von Ich_denke_erst
 
+1 | -0
 
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@Pils28
Erzähl mir mal woher Du Deine Kenntnisse hast!

Ich kenne die Firmawelche die Windparks anschliessen soll - die schreiben dicke Minus weil sie die technischen Probleme nicht in den Griff kriegen.

Es kann jetzt mal jeder für sich überlegen ob er weiß mit welcher Frequenz unser Strom durch die Leitungen fliesst.
Wer es weiß darf weiter mitmachen.
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14.02.2014 00:16 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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Ich glaube auch, dass Stromtrassen legen nicht unendlich einfach ist. Soch es gibt gute Bücher, wo drinsteht, wie es geht. Diese Firmen haben auch clevere Leute, die diese Bücher gelesen haben. Es geht um Stromleitungen, nicht Grenzerfahrung grundlegender Physik. Wenn man will, dass da etwas klappt, dann klappt das auch. Und die Frequenz sind 50Hz? Oder verlegen die dort Gleichstromleitungen, dann wäre das ganze ohne eine Frequenz.
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14.02.2014 17:34 Uhr von Ich_denke_erst
 
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@Pils28
Zuerst mal - 50 Hz stimmt - zwischen 48 - und 53 ist die Toleranzschwankung.
Jetzt zur Technik - der Strom wird als Wechselstrom erzeugt, dann in Gleichstrom umgewandelt (vermindert den Transportverlust) und am Ziel wieder in Wechselstrom umgewandelt - mal grob gesagt.
Beim umwandeln und zurückwandeln werden u.a. Filter benutzt um die Frequenz sauber zuhalten.
Und genau das umwandeln von Wechsel- in Gleichstrom am Windpark auf hoher See hat nicht funktioniert.
Da mussten erst neue Techniken entwickelt werden.
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14.02.2014 17:44 Uhr von Pils28
 
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Vor meiner Laufbahn als Mediziner, gings Richtung Ingenieur, grob die Technik hinter so einer Stromtrasse kenne ich noch aus der Elektrotechnik. Und ich glaube immernoch, dass wenn man grobe Verzögerungen hat, dann sind die entweder geplant oder zumindest das Risiko wurde mit einkalkuliert.

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