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Studie: Kinderlose haben genauso viel Stress wie Eltern

Laut einer aktuellen Untersuchung der Krankenkasse DAK haben es Kinderlose im Beruf genauso schwer wie berufstätige Eltern.

Beide haben den gleichen Stress, bei Eltern ist jedoch die Work-Life-Balance nicht besonders ausgeglichen.

Besonders bei jungen Väter führe das zu gesundheitlichen Erstproblemen: "Sollen diese besonders beanspruchten jüngeren Arbeitnehmer bis zum 67. Lebensjahr produktiv bleiben, müssen Arbeitgeber nachhaltiger in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren", so der Vorstandschef der DAK-Gesundheit.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Eltern, Stress
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2014 17:51 Uhr von Maedy
 
+5 | -0
 
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Ganz wichtig...Quelle lesen....nach dem sind Eltern gesünder und auch stressresistenter und sind somit auch weniger im Beruf krank.
Ach und der Abschnitt gefällt mir auch gut:

*Mehr als ein Drittel der Frauen und knapp jeder fünfte Mann wünschen sich zwar Kinder und Karriere, haben aber große Zweifel, beides unter einen Hut zu bekommen. "Die Folge ist allerdings, dass viele die Familienplanung aufschieben, bis sie an ihre natürliche Grenze stoßen", sagt Rebscher. Nicht selten bleibe dann ein Kinderwunsch unerfüllt.*
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13.02.2014 18:23 Uhr von Maika191
 
+1 | -2
 
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Was soll ich sagen, wir haben uns bewusst gegen das Mainstream-Model entschieden.

Meine Freundin ist 28 und in ihren 2. Lehrjahr.
Ich bin 30 und noch bis Oktober in Elternzeit. Dann kommt unser jüngster von der Kindergrippe in den Kindergarten und unser großer wird dieses Jahr eingeschult.

Und wir haben kein Grund uns irgendwie zu beschweren. Geld klappt wunderbar. Meine Freundin hat ihren Kopf frei für ihre Ausbildung ohne das wir uns Gedanken machen müssen wie die Kinder irgendwo unterkommen damit sie zur Arbeit kann.
Mir wird nie langweilig, mit 2 Kindern auch wenn sie vormittags im Kindergarten bzw. in der Grippe sind, hat man trotzdem immer irgendwas zu tun.

Und wenn ich anfang nächstes Jahr wieder arbeiten gehe und meine Freundin mitte diesen Jahres in ihr 3. Lehrjahr geht, haben wir das gröbste mit den Kiddies schon hinter uns. Haben wir halt eben unsere Energie und unseren Tatendrang den man mit mitte 20 hat in die Kindererziehung gesteckt. Starten wir beide eben mit anfang 30 im Berufsleben durch. Klar Kinder werden da auch ein Thema sein, die werden immer ein Thema sein solange wie man lebt, aber sie sind dann 7, fast 8 und 5 fast 6.
Andere machen sich erst mit anfang 30 Gedanken übers Kinder kriegen und bekommen dann erst mit mitte 30 ihr ersten Kind. Und wenn die dann ende 30, anfang 40 sind dann ist das Kind in einen alter wo die richtig stressig sind. Das machen, dies machen, dahin gehen, dorthin gehen. Am liebsten den ganzen Tag draussen sein. Und mir als Vater fiel das alles mit ende 20 deutlich leichter als wie es so manchen Vater mit ende 30 fallen wird.

Und ich kann nur jeden empfehlen mal echt min. 1 Jahr zuhause bleiben. Haushalt machen und Kinderbetreuung übernehmen. Ich ziehe meinen Hut vor jeden der sich bewusst dafür entschieden hat und das über Jahre hinweg durchzieht.

Man wird auch Stressresistenter, dass wird mir viel in meinen Beruf als Koch helfen wenn ich wieder einsteige.

Und was ich in all der Zeit gelernt habe.
"Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur unpassende Kleidung."
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13.02.2014 18:40 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -0
 
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..."haben es Kinderlose im Beruf genauso schwer wie berufstätige Eltern."

..."bei Eltern ist jedoch die Work-Life-Balance nicht besonders ausgeglichen."

..."bei jungen Väter führe das zu gesundheitlichen Erstproblemen:"

..."müssen Arbeitgeber nachhaltiger in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren", so der Vorstandschef der DAK-Gesundheit."

Wie nennt sich eigentlich die Krankheit, die Menschen veranlasst, so einen Mist zu schreiben!?
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13.02.2014 18:43 Uhr von ghostdog76
 
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ich habe keine Kinder, und hab überhaupt kein Stress. Wenn ich mir so die meisten meiner Bekannten anschaue... Nein Danke ...
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14.02.2014 00:09 Uhr von Luelli
 
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Ich habe auch Kinder und es nie bereut.
Wenn ich noch mal neu anfangen könnte, würde ich jedoch auf Kinder verzichten.
Die heutige Zeit und die Aussicht auf die Zukunft kann man einem Kind schon fast nicht mehr zumuten.
Ich möchte mit meinen Kindern jedenfalls nicht mehr tauschen.

@ZRRK
Das Erbgut der Menscheit durch Fortpflanzen zu erhalten, halte ich persönlich für das dämlichste, was man machen kann.
Wenn ich sehe, wie brutal Menschen mit Ihrer Umwelt, ihren Mitmenschen oder mit Tieren umgehen (siehe z.B. Delphinmorde in Japan), dann bleibt nur zu hoffen, dass sich die Menschheit möglichst schnell ausrottet.
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14.02.2014 00:09 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Meine Freundin und ich blieben kinderlos, weil man nie wusste ob man am nächsten Tag noch seinen Job hat.
Heute ist es so, dass wir auf jedes Kindergeräusch gereizt reagieren. Wenn wir Urlaub machen mieten wir uns sogar oft in Hunde-Hotels ein, weil die Gäste dort auch kinderlos sind. Sie haben ihre Kinder durch Hunde ersetzt.
Allerdings bin ich durch meinen tontechnischen Beruf ständig einer Dauerberieselung ausgesetzt - so dass man sich oft nur noch totale Ruhe wünscht. Aber auch meine Freundin geht bei Kindergeräuschen die glatten Wände hoch.
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14.02.2014 08:27 Uhr von Bobbelix60
 
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@Maika191: du bist in Elternzeit und schickst deinen Kleinen in die KinderKrippe (was ist denn eine KinderGrippe? Erkältung?). Was machst du denn den ganzen Tag? Faul vorm Fernseher sitzen und warten bis du als Elternteil wieder gefordert wirst, wenn die Kinder irgendwann am Nachmittag wieder nach hause kommen. Kinderkrippe ist nach meinem Verständnis dafür da, um Alleinerziehende oder schlecht verdienende Eltern ihren Job zu erhalten. Wenn es mir finanziell gut geht, dann möchte man doch jede freie Minute mit seinem Sprößling genießen und schick ihn nicht weg.

Ja, ich habe auch die Vätermonate in Anspruch genommen, aber mein Jüngster war da zu Hause so wie es sich gehört für Elternzeit = Übernahme der Betreuung des Kindes.

Zum Artikel: stimme BastB zu.
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14.02.2014 09:41 Uhr von Maika191
 
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Von den kleinen seiner Geburt (September 2011) bis letztes Jahr mitte November war er zu Hause.
Dann ist ein Krippenplatz frei geworden und die Leiterin hat uns gefragt ob wir ihn nicht zur Krippe schicken wollen.

Unsere Kinder gehen Halbtags zum Kindergarten bzw. Kinderkrippe. Um 8Uhr gehts los, um 12Uhr abholen.

Nachdem ich sie hingebracht habe bin ich so gegen 8:30Uhr wieder zuhause, dann hab ich bis 11:30Uhr Zeit
- aufräumen
- abwaschen
- wäsche machen
- besorgungen machen
- Mittagessen vorbereiten weil die haben ja Hunger wenn sie nachhause kommen.

Und meistens reichen die 3std früh kaum aus das alles zu stämmen.

Kinder Nachmittag erst zuhause? Schön wäre es.
Wenn der große dann in die Schule geht bis 14Uhr dann kommt der kleine in den Kindergarten und wird auch Ganztags angemeldet. Weil dann lohnt es sich wieder arbeiten zugehen, auch wenn es erstmal nur Teilzeit wäre.
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14.02.2014 19:12 Uhr von Humpelstilzchen
 
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@ Luelli

So hart es auch sein mag, aber es ist so!
Das Leben ist weder ein Wunschkonzert, noch ein Ponyhof! Wer letztlich in diesen Luxus gerät, der darf sich darüber freuen!
Andere haben nicht das Glück und sitzen in der Scheisse!
Es geht ums Überleben, so oder so!

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