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Raststättentests: Nun kritisieren die Autohof-Betreiber den ADAC

Nun bekommt der ADAC auch von den Autohof-Betreibern sein Fett weg. Dabei geht es um die vom ADAC regelmäßig durchgeführten Raststättentests.

Vertreter der Autohof-Betreiber haben nun die Objektivität des Automobilklubs bei diesen Tests angezweifelt. Dabei geht es vor allem um die Bewertungen der Raststätten des Monopolisten Tank&Rast. Dieser werde meistens besser bewertet als andere Raststätten.

Lothar Koniarski, Vorsitzende der Bundesvereinigung Deutscher Autohöfe (VEDA), sagte: "Das stinkt etwas zum Himmel." Tank&Rast ist Premium-Partner des ADAC. Der Klub weist allerdings alle Vorwürfe zurück.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Test, ADAC, Betreiber
Quelle: www.br.de

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13.02.2014 11:21 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Dann kann ja wohl Dobrindt seine PKW-Maut als Internetminister - welch ein Zufall! - durchwinken, obwohl PKWs die Straßen kaum belasten.

Wie so oft führt Größe zu Mißbräuchen, aber immerhin hat der ADAC auch so etwas wie ein Gegengewicht gebildet und dieses Gegengewicht wird just zu dem Zeitpunkt gestört, als eine PKW-Maut, die netto ein paar hundert Millionen bringt, durchgedrückt werden soll. Und dann auch noch mit dem Argument der "Gerechtigkeit" (kilometerweise abrechnen geht nur durch Informatisierung von Verhaltensweisen). Wieviel ungerechter geht es denn zwischen PKWs und LKWs zu? Aber das interessiert niemand wohl!

Staatsgeheimnis LKW-Maut
http://www.3sat.de/...

"STIMMT´S? Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...) CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32
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13.02.2014 12:53 Uhr von Rechtschreiber
 
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Langsam reichts. Heute schicke ich dem Verein meine Kündigung.

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