13.02.14 10:08 Uhr
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Nach Knesset-Eklat - Martin Schulz verteidigt seine Rede in Israel

Der deutsche EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat sich gegen die Kritik nach seiner Rede in der israelischen Knesset verteidigt. Schulz äußerte, dass er nicht nur sagen könne, was gefällt, er müsse die Position des EU-Parlaments darstellen.

"Ich war in der Knesset verpflichtet, die Position des Europäischen Parlaments darzulegen. Ich kann natürlich nicht nur die Dinge sagen, die allen gefallen. Ich muss auch die konfliktträchtigen Dinge vortragen", so Schulz.

Während der auf deutsch gehaltenen Rede waren Rufe wie "Schande" von rechtsgerichteten Parteimitgliedern laut geworden. Schulz hatte in seiner Rede geäußert, dass die Blockade des Gaza-Streifens durch Israel eher weniger als mehr Sicherheit brächte.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Eklat, Rede, Martin Schulz, Knesset
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2014 10:08 Uhr von Borgir
 
+16 | -4
 
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Recht hat er. Jede Kritik an Israel wird durch das Land im Keim erstickt. Israel glaubt immer richtig zu handeln und wenn Kritik laut wird, kommt die Antisemitismus-Keule.
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13.02.2014 10:10 Uhr von Rechtschreiber
 
+14 | -5
 
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@Bogir: Und natürlich auch die Nazikeule. Israel ist ein Schurkenstaat und ohne den Rückhalt von Deutschland und Amerika wäre er schon längst weggebombt worden. Israel zieht aus den Flüssen derart viel Wasser für die Agrarwirtschaft, dass den nachfolgenden Ländern nicht einmal mehr 3 Liter Wasser pro Kopf und Nase zur Verfügung stehen. Das sind Verbrecher, mehr nicht. Und nein: Ich bin Deutscher und meine Schuld ist mir vollkommen scheiß egal. Der Krieg ist 70 Jahre her, es wird Zeit, seine Meinung zu sagen!
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13.02.2014 10:38 Uhr von One of three
 
+13 | -2
 
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STOPP !!

Nur die extremen Rechten in der Knesset sind ausgetickt - die gemäßigten und Linken der Knesset waren von dieser Reaktion peinlich berührt.

Von wegen "Jede Kritik an Israel wird durch das Land im Keim erstickt".

Aus der Quelle:

""Es haben am Ende meiner Rede auch Abgeordnete aus mehreren Fraktionen stehend Beifall geklatscht, auch Regierungsmitglieder", sagte er (Schulz).

Tatsächlich standen Abgeordnete mehrerer Parteien auf, der Beifall war freundlich, schon den Auszug der Siedler hatten Parlamentarier mit lautstarker Kritik am Jüdischen Haus kommentiert. Der Handelsminister aber mischte in seinen Zorn über europäische Kritik an Israel noch Erinnerungen an die tiefen Verletzungen durch die Shoa: "Ich bleibe nicht in der Knesset und höre mir solche Behauptungen eines Europäers und schon gar nicht eines Deutschen an", polterte Bennett."

Immer schön korrekt bleiben.
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13.02.2014 10:51 Uhr von Klugbeutel
 
+5 | -3
 
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Jede Wahrheit muss frei ausgesprochen werden dürfen.
All die Scheiße wie Politkorrektheit oder die deutsche Erbschuld-Scheiße ist nichts anderes als getarnte Zensur.
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13.02.2014 10:58 Uhr von daguckstdu
 
+6 | -13
 
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"Recht hat er. Jede Kritik an Israel wird durch das Land im Keim erstickt. Israel glaubt immer richtig zu handeln und wenn Kritik laut wird, kommt die Antisemitismus-Keule."

Nö die Keule holen immer Grunde nur immer die Antisemiten hervor um die Kritik dann auch schon im Keim zu ersticken. Denn wenn man Kritik übt muss man eben auch Kritik einstecken können und damit tun sich viele die sich der Gattung Antisemiten zugehörig fühlen halt schwer.

Man muss ja das Jammerbild des immer unterdrückten Deutschen aufrecht erhalten, gell! ;-)
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13.02.2014 10:59 Uhr von daguckstdu
 
+3 | -8
 
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"Israel ist ein Schurkenstaat und ohne den Rückhalt von Deutschland und Amerika wäre er schon längst weggebombt worden. "

Tatsächlich? :))
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13.02.2014 12:48 Uhr von Patreo
 
+1 | -2
 
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,,Dieser kriminelle Staat sollte generell boykotiert werden,"
,,Sehr gut Ghost Rider" damit auch die knapp 1,6 Millionen israelische Araber noch mehr zu leiden haben.
Die Menschen,

die für die Zeitung Kul al-Arab arbeiten,

ebenso wie die Kawar Familie, die in Jordanien und Israel Arak produziert(http://www.arak-kawar.com/...),

genauso wie Omar al-Saba und seinen Backprodukten bzw. den arabischen Backprodukten in Israel (http://www.ynetnews.com/...)

wie wärs mit arabischen Kosmetikprodukten wie bei
Jamal Hamoud und Aya Natural (http://israel21c.org/...)

Wie wärs mit Kattouf Schmuck (http://www.kattouf-jewellery.com/)

Sie alle und ihre Arbeiter würden innerhalb eines pauschalen Boykotts (anstatt eines der Siedlungen) finanzielle und soziale Einbußen haben.
Ist es aber innerhalb deiner Ideologie nicht das was du wirklich willst?:-)

,,kriminellen zionistenparlament Reden"
Du weißt dass zu der Knesset auch Araber gehören, die in der Opposition sind?

Ja dann wären für die Mitglieder der arabischen Partei Balad um Jamal Zahalka auch kriminell zionistisch?

Vielleicht sind sie aber auch alle nach deiner Auffassung ,,gelenkte Opposition", wie du es ja bei Snowden annimmst.
LoL Ghosty:-)

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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13.02.2014 14:27 Uhr von daguckstdu