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EU: José Manuel Barroso will das Arbeiten von Schweizern in Deutschland erschweren

Der Präsident der EU-Kommission José Manuel Barroso will dafür sorgen, dass Schweizer nicht mehr so einfach in Deutschland arbeiten dürfen. Allerdings bleibt die Frage, ob er das als nicht gewählter Funktionär überhaupt vorschreiben darf.

Barroso sagte weiter, dass die Schweiz für die Politik in Europa wichtig sei, aber ein größeres Interesse daran habe, Zugang zu den EU-Märkten zu haben, als umgekehrt. "Wir haben der Schweiz eine Stellung gegeben, die kein anderes Land der Welt genießt", so Barroso.

Die Schweiz müsse nun laut dem EU-Kommissions-Präsident dafür sorgen, dass das Votum der Schweizer umgesetzt würde, ohne gegen bestehende Verträge des Landes mit der EU zu verstoßen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, EU, José Manuel Barroso
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2014 10:01 Uhr von Borgir
 
+23 | -3
 
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Na, der Herr Barroso kann ja nun nicht so einfach in Deutschland Politik machen. Also mal schön den Ball flach halten. Sollte die EU Deutschland dahingehend stoßen, so etwas umzusetzen, müsste man der Regierung in Berlin endgültig jede selbstständige Handlungsfähigkeit absprechen.
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13.02.2014 10:07 Uhr von leche
 
+25 | -2
 
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Das wird die Schweizer wenig jucken. Seit wann wollen Schweizer in einem Niedriglohnland wie Deutschland arbeiten?
Denke mal die Schweizer bekommen in ihrem Land gutes Geld für gute Arbeit.
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13.02.2014 10:07 Uhr von Rechtschreiber
 
+23 | -4
 
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Hach das ist ja lustig. Wenn die Schweiz nicht will, dass Ausländer dort arbeiten, ist das Böse. Wenn aber der Obermafioso der Europäischen (Mafia-)Union will, dass Schweizer nicht in Deutschland arbeiten dürfen, dann ist das urplötzlich in Ordnung.

Was für eine Schmierenkomödie...
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13.02.2014 10:46 Uhr von Bildungsminister
 
+8 | -3
 
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"Das wird die Schweizer wenig jucken. Seit wann wollen Schweizer in einem Niedriglohnland wie Deutschland arbeiten?"

Aktuell sind es knappe 85.000 Schweizer, die entweder in Deutschland leben und arbeiten, oder solche die Grenzgänger sind. Nicht jede Arbeit in Deutschland ist unterbezahlt, als Fachkraft kann man durchaus gut verdienen. Klar, dass das für ungebildete Personenkreise nicht gilt. Außerdem verdienen Schweizer im Schnitt unterm Strich nicht wirklich mehr als Deutsche, wenn man allein die Lebenshaltungskosten dagegen rechnet, die in der Schweiz massiv höher sind.

Die Schweizer partizipieren also genauso von Deutschland, wie die Deutschen von der Schweiz.

Übrigens sind es EU-weit knappe 450.000 Schweizer die in der EU arbeiten und leben.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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13.02.2014 10:49 Uhr von DerS
 
+12 | -4
 
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Was für ein Kindergarten, also die gesamte EU mit ihren ach so tollen Plänen.
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13.02.2014 11:08 Uhr von StarTrekWarsGate
 
+16 | -2
 
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Dann sollten die Schweizer jetzt mal die ganzen Schweizer Bankkonten einfrieren. Kein Zugriff mehr auf die Bankkonten.

Ich halte zur Schweiz, die haben es richtig gemacht.
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13.02.2014 11:46 Uhr von Knutscher
 
+2 | -5
 
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Endlich ein guter Schritt in Richtung einer Lösung für das Problem mit den ganzen "Südländern" hier in Deutschland. ;)
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13.02.2014 12:15 Uhr von Joker01
 
+4 | -1
 
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"Der Präsident der EU-Kommission José Manuel Barroso will dafür sorgen, dass Schweizer nicht mehr so einfach in Deutschland arbeiten dürfen."

lol, als ob die Schweizer schon darauf sind, in einem Niedriglohnland wie die BRD zu arbeiten.
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13.02.2014 16:00 Uhr von NilsGH
 
+4 | -0
 
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Ich würde gerne mal wissen, welcher Id..t die Diskussion auf die Deutschen beschränkt hat. Sicher, wir stellen einen großen Teil der in der Schweiz arbeitenden Menschen. ABER: Diese Volksabstimmung richtet sich nicht (ausschließlich) gegen Deutsche.

Die Schweizer Bevölkerung denkt einfach einige Schritte weiter als Otto Normal bei uns: Bereits jetzt kommen viele Europäer in die Schweiz, um dort zu arbeiten. Da es sich NOCH hauptsächlich um wirkliche Fachkräfte handelt, und nicht um das, was unsere Politik als sloche verkaufen will, geht das für die Mehrheit der Schweizer auch in Ordnung. Aber sie sehen auch, was da so über die Grenzen geschlichen kommt, wenn man die Tore zu weit öffnet.

Von dieser recht sinnfreien Debatte mal ab: Einerseits könnte ich mir durchaus vorstellen, auch in der Schweiz zu arbeiten. Andererseits begrüße ich die Entscheidung der Schweizer und zwar in zweierlei Hinsicht:
Zum einen weil sie sich gegen den Kurs ihrer Regierung für das entschieden haben, was sie für richtig halten. Die Zuwanderung belastet die Staatskassen und Systeme der Länder und wenn diese unkontrolliert von statten geht, wird das System über seine Belastungsgrenze strapaziert. Die Schweizer haben sich für eine Kontrolle der Zuwanderung entschlossen, NICHT für einen Zuwanderungsstopp. Das ist ein Unterschied.
Zweitens herrscht in der Schweiz einfach noch eine Demokratie: Volksbegehren müssen angehlrt und demokratisch durch Abstimmung entschieden werden. Dort können Politiker nicht einfach schalten und walten, wie es ihnen gefällt. Und genau dagegen richtet sich nun im Grunde die Kritik der EU-Politiker. Auch wenn sie über die Entscheidung reden, sie meinen und belächeln die Machtlosigkeit der schweizer Politiker gegenüber ihrem Volk. Mir gefällt dieses demokratische System.
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13.02.2014 22:14 Uhr von borussenflut
 
+4 | -0
 
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So geht man nicht mit Ausländer um !

Barroso ist offenbar ein Nazi !

Wo bleibt der Kommentar von Frau Merkel
und die obligatorischen Lichterketten ?
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15.02.2014 08:48 Uhr von Olington
 
+1 | -0
 
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Ich lebe und arbeite nun seit mehreren Jahren in der Schweiz und fühle mich hier sehr heimisch und in mein Umfeld eingebunden. Ich merke nichts von der viel publizierten Abneigung gegen Einwanderer. Es geht hier in erster Linie nicht gegen qualifizierte Arbeitskräfte die Einreisen, auch nicht um Kriegsflüchtlinge aus unsicheren Ländern, ganz im Gegenteil, ich kenne kein Land das so viel Spendenarbeit und Aufbauhilfe prozentual auf die Bevölkerung leistet wie die Schweiz, es geht hier einzig und allein um Sozialschmarotzer, die wir ja in Deutschland mehr als genug haben. Da wir Deutschen den größten Anteil an den Ausländern hier haben, fühlen wir uns natürlich gleich auf den Schlips getreten. Beleuchten wir die Sache mal von der anderen Seite, wir haben in Deutschland einen Ausländeranteil von 7,7%, die Schweiz allerdings von 23,3 Prozent. Ich kann nachvollziehen dass sie dies Beschränken wollen. Wie kann sich ein Herr Barroso hinstellen und einem Volk, das souverän seine eigenen Entscheidungen trifft, mit Strafen und Konsequenzen drohen?. Ich fürchte wir haben keine große Wahl mehr, wir müssen langsam mal umdenken und uns daran machen diese EU abzuschaffen. Im Sinne der Freiheit für uns alle...
Wir sind so eingesperrt in unsere kleinen Leben das uns der Blick für das große Ganze fehlt. Da wir alle in einem fremdregierten und fremdbestimmten Land aufgewachsen sind, haben wir, einschließlich unserer Politiker, vergessen wie man sich selbst regiert, wie man eigene Entscheidungen trifft, wie man sich um Belange kümmert. Wir kommen lieber nach einem langen Arbeitstag nach Hause und lassen uns berieseln von gesteuerten Medien anstatt sich Gedanken zu machen was in der Welt und vorallem vor unserer Haustüre passiert. Ich verzweifle fast an der Ignoranz der breiten Masse, für die es einfacher ist, ihre Augen zu verschließen und sich zur Schlachtbank treiben lässt, als endlich aufzuwachen. Ja, da ist keiner mehr der euch Befehle erteilt, euch erzählt wie ihr was machen sollt oder müsst, nein, da müsst ihr tatsächlich euer eigenes Köpfchen anstrengen. In meinem Bekannten und Freundeskreis in Deutschland habe ich mal das Thema ESM zur Sprache gebracht und mal in die Runde gefragt wer denn eigentlich was darüber weiß. Die Erkenntnis das nicht ein einziger wirklich wusste um was es sich dabei handelt, bzw wie die Rechtslage zum ESM ist, hat mich wirklich getroffen und das schlimmste, es war ihnen auch gleichgültig. Das Deutschland mit der Unterzeichnung des ESM seine finanzielle Souveränität an einen unkontrollierten, vollkommen Rechtsimmunen und nicht gewählten Gouverneursrat, der nur sich selbst verpflichtet ist, abgegeben hat, war niemandem bewusst.
Und selbst wenn, der deutsche Michel ist zur völligen Unselbständigkeit und Linientreue erzogen worden, ein hoch auf unsere Demokratie...

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