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Bosnien: Proteste und soziale Not - Kroatiens Präsident sieht Schuld auch bei EU

Seit einiger Zeit kommt es in Bosnien immer wieder zu Massenprotesten und gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Grund dafür ist die soziale und wirtschaftliche Notlage in dem Land. Die Demonstranten sehen die Schuld dafür bei der Regierung.

Daher fordern sie den Rücktritt der Regierung und eine Kürzung der Politikergehälter. Unter anderem protestieren sie gegen die zahlreichen Privatisierungen. Derzeit ist der kroatische Ministerpräsident Zoran Milanovic in Bosnien und äußerte sich zu den Protesten.

Zoran Milanovic sieht die Schuld für die wirtschaftliche Lage in Bosnien zumindest teilweise bei der Europäischen Union, da diese Bosnien keine Zukunft innerhalb der EU in Aussicht stellt. Weiter erklärte er, dass die Lage sich bessern würde, sollte die EU ein schlüssigere Bosnien-Politik betreiben.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Präsident, Protest, Schuld, Not, Bosnien
Quelle: de.euronews.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2014 22:11 Uhr von steckdose
 
+7 | -5
 
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"Zoran Milanovic sieht die Schuld für die wirtschaftliche Lage in Bosnien zumindest teilweise bei der Europäischen Union..."

Laberbacke, wären die Politiker dort nicht so korrupt, wäre die wirtschaftliche Lage Bosniens wesentlich besser.
Es ist ja einfach der EU die Schuld dafür zu geben.
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12.02.2014 23:17 Uhr von einerwirdswissen
 
+7 | -4
 
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Arme Hinterwäldler.
Jetzt jammern weil sie nicht in der EU sind,
und wenn sie drinne sind jammern sie auch.

[ nachträglich editiert von einerwirdswissen ]
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12.02.2014 23:21 Uhr von blonx
 
+5 | -1
 
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@ bleibcool
Bosnien ist nicht in der EU, Kroatien ist am 1. Juli 2013 selbst erst der EU beigetreten.
Dass die EU bislang Bosnien noch keine konkreten Beitrittsaussichten erteilt hat, darin sieht Zoran Milanovic die Mitschuld der EU.
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13.02.2014 04:21 Uhr von Sirigis
 
+1 | -2
 
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Wenn es Bosnien heute schon wirtschaftlich so schlecht geht, und der Islam massiv von Saudi Arabien gefördert wird, bin ich doch eher skeptisch, ob Bosnien wirklich in die EU passt. Unabhängig davon sind schon Milliarden an EU-Fördergeldern ohne sichtbare Verbesserungen in Bosnien versickert.

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