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Münchner Zoo zu Kopenhagen-Fall: "Wir würden niemals eine Giraffe schlachten"

Der Fall der getöteten Giraffe im Kopenhagener Zoo hat weltweit für Kritik und Empörung gesorgt (ShortNews berichtete).

Nun meldete sich auch der Müncher Zoodirektor zu Wort und sagt, er hätte anders gehandelt, die Tötung sei unnötig gewesen.

"Wir würden niemals eine Giraffe schlachten und sie dann auch noch öffentlich verfüttern", so Andreas Knieriem und fügt hinzu, er sei "baff und ein bisschen sprachlos".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Fall, Zoo, Kopenhagen, Giraffe
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2014 13:29 Uhr von maxyking
 
+2 | -5
 
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Jetzt muss sich jeder Schwachsinnige dazu äußern mal gespannt wann die erste Lanz Diskussion zum Thema läuft.
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12.02.2014 13:45 Uhr von ms1889
 
+6 | -3
 
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hmm, die dänen machen einen großen image fehler mit solchen meldungen.
wer sowas unnötiges tut, schlägt und vergewaltigt auch kleine kinder. die tötung war vollkommen unnötig, man hätte die giraffe auch an einen anderen zoo verschenken können.

die entschuldigung in der natur würde es auch passieren, lasse ich nicht gelten, da ja wohl die giraffe nicht hätte geboren werden müssen. da ja ein zoo, keine natürliche umgebung ist, wo man keine geburtenkontrolle durchführen könnte.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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12.02.2014 14:39 Uhr von quade34
 
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Jeder Zoo mit Streichezoo hat einen Tierüberschuß, besonders Ziegen. Wo bleiben die nach Verlust der Kindlichkeit ? In den Mägen der Raubtiere. Viele Futtertiere werden extra gezüchtet. Außerdem, hat jemand schon einmal beim Töten einer Kuh zugeschaut ? Ist auch nicht anders.
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12.02.2014 15:18 Uhr von sooma
 
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Und woher bezieht der Zoo München sein Frischfleisch? Aus Massentierhaltung?

Bigotter Heuchler.

Ach, gugge: "Die Großkatzen im Münchner Tierpark Hellabrunn müssen sich nicht mit Steaks begnügen. Der Münchner Zoo ist einer der wenigen in Deutschland, in denen Tiere im Ganzen verfüttert werden, ..." http://www.focus.de/...

"Der Münchner Zoo habe einfach zu viele Tiere im Streichelzoo. Würde man sie nicht töten, müsse man sie abgeben."


[ nachträglich editiert von sooma ]
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12.02.2014 20:53 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Was verfüttern die dann?
Kleine Babys?
Oder Schokopudding?
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12.02.2014 22:05 Uhr von fromdusktilldawn
 
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so ist das leben, inzucht im tierreich ist zu beheben, das haben die richtig gemacht, und die löwen sind auch satt geworden, der kreislauf hat sich geschlossen
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12.02.2014 23:14 Uhr von 1199Panigale
 
+0 | -0
 
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Da darf man auch "baff und ein bisschen sprachlos sein" !!!!!!!!
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12.02.2014 23:22 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -3
 
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Wie viel zig-tausend Kühe werden täglich geschlachtet?
Wie viele Schweine, Hühner und sonst noch was?
Die Schlachtereien machen das hinter verschlossener Tür, weil die scheinheilige Menschheit dies nicht sehen will. Und dann macht man sich wegen einer Giraffe in die Hose.
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13.02.2014 00:44 Uhr von Mecando
 
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Aus der Quelle:
"Das Vorgehen seines Kopenhagener Kollegen Bengt Holst will Knieriem nicht kommentieren, er wisse nicht im Detail, ..."

Die Details sind doch bekannt:
Der Kopenhagener Zoo hatte keinen Platz für dieses Tier, daher ist eine Kastration auch ein dummes Argument. Das Tier musste weg.
Marius, so hieß der Giraffenbulle, fand nur leider keinen Interessenten der ihn aufnehmen wollte. Ursächlich war wohl, dass die EAZA ihn als nicht für die Zucht geeignet eingestuft hat. Pech für Marius.
Jetzt kommt immer das Gegenargument, dass es doch aber einige Interessenten hab. Tierschutzarganisationen, kleine Tierparks und Zoos, sogar Privatleute. Doch die Sache hat einen Haken: Der Kopenhagener Zoo ist Mitglied der EAZA und unterliegt somit ihren Statuten und Regeln. Eine dieser Regeln besagt eben, dass es nicht erlaubt ist Giraffen an Jemanden abzugeben, der nicht ebenfalls in der EAZA ist. (Stichwort: Inzucht, Herkunft von Tieren)
Wieder mal: Pech für Marius.
Was soll nun der Direktor machen? Marius einschläfern und das Fleisch wegschmeißen? Niedlich, aber dumm.
Er hat das Fleisch sinnvoll genutzt und seine Löwen gefüttert. So machen es andere Zoos im übrigen auch, sei es mit Ziegen und Raubtieren oder aber Kleinsäuger und Schlangen...
Was ist daran verwerflich?

Bleibt also als einziger Kritikpunkt die öffentliche Tötung und Schlachtung. Da versteh ich durchaus die geteilte Meinung, denke aber doch, dass die meisten da sehr heuchlerisch reagieren.
Die Aktion war ja nicht mal so nebenbei. Es war eine angekündigte Schlachtung, der Inhalt der ´Show´ war bekannt. Wer also dort hin geht, der weiß worauf er sich oder seine Kinder einlässt.
Zudem wurde das Tier nicht gequält, es bekam einen Schuss mit einem Bolzenschussgerät und anschließend wurden die Schlagadern geöffnet. So ergeht es Aber-tausenden Tieren täglich, für unsere, und die Ernährung anderer Zootiere...
Das ganze wurde für die Besucher übrigens sehr lehrreich erklärt. Ich denke so etwas ist nicht grausam und pietätlos, jeder sollte wissen wo unser tägliches Fleisch her kommt, und wie es ´gewonnen´ wird.

Wir züchten nebenbei auch Hasen und unsere Kids wissen wo der Sonntagsbraten herkam... wie er hieß... welche Farbe sein/ihr Fell hatte... wie niedlich ihre Jungtiere aussehen... haben ihn/sie über Monate hinweg im Stall gesehen, gefüttert, gestreichelt...
Und sie wissen wie das Tier ´nackt´ aussieht, ohne Fell, Kopf und Innereien.
Ok, bei der Tötung und Schlachtung dürfen sie erst ab einem gewissen Alter zuschauen, aber das sollten Eltern eben für ihre Kinder selber entscheiden. Und das haben die Eltern der Besucher in Dänemark eben auch getan.

Ich denke es ist pädagogisch wertvoll und führt den Menschen und besonders den Kindern vor Augen woher das Fleisch kommt. Es kommt eben nicht einfach aus dem Supermarkt. Für jede Scheibe Mortadella ist eben ein niedliches Schwein/Rind/Huhn/whatever gestorben.

Ich halten jeden der kein strikter Vegetarier ist und sich über die Aktion des Zoos in Kopenhagen aufregt schlicht für einen Heuchler.

Edit/Nachtrag:
Sind die Löwen im Münchner Zoo eigentlich Vegetarier? :-)

[ nachträglich editiert von Mecando ]

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