11.02.14 18:37 Uhr
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Berlin: Eine Nacht unterwegs mit dem Kokain-Lieferservice

Ein Reporter der "Welt" konnte in Berlin den Kokain-Dealer Carlos für eine Nacht begleiten. Das erste Treffen fand in einer neutralen Wohnung in Berlin Mitte statt. Carlos bestand darauf, elektrische Geräte auszuschalten und Notizen von Hand zu fertigen.

Dann erzählte er, dass er pro Monat 400 Gramm Kokain verkaufe. Damit generiere er 20.000 Euro Umsatz und etwa 8.000 Euro Gewinn steuerfrei. Carlos liefert direkt an seine Kunden. Dann ging es los, die erste Lieferung findet am Potsdamer Platz statt. Es wurden zehn Gramm wie bestellt abgeliefert.

Danach ging es weiter. In Berlin-Mitte folgte die nächste Lieferung. Ein Künstler feierte eine Party. Die ganze Nacht werden Drogen abgeliefert und Geld kassiert. Carlos ist nur einer von geschätzten 150 Lieferservice-Anbietern. Am Ende der Nacht sind 37 Gramm verkauft und 1.850 Euro umgesetzt.


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WebReporter: NeueKraft
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Nacht, Kokain, Lieferservice
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2014 18:37 Uhr von NeueKraft
 
+12 | -3
 
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Ein wirklich interessanter Report. Es ist schwer das ganze in 3 Zeilen zu verpacken. Aber die Normalität, mit der Drogen wie Pizza geliefert werden, lässt schon hinterfragen, ob die Drogenpolitik momentan auf einem richtigen Kurs ist. Die Quelle ist auf jedenfall lesenswert!
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11.02.2014 19:19 Uhr von 4thelement
 
+10 | -2
 
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legal illegal scheissegal - wer haben möchte und zahlen kann bekommt - egal was ! und es wird leider noch jahre dauern bis unsere volksvertreter schnallen das es mehr um aufklärung und prävention gehen sollte als um die strafverfolgung .....
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11.02.2014 19:24 Uhr von Biblio
 
+2 | -3
 
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@Vorkommentatoren
Darum geht´s nicht ... in einer Großstadt will jede Couleur bedient werden, und deswegen rührt die Politik keinen Finger, um dem Drogenkonsum ein Ende zu setzen.
Ein Drogendealer wird allerhöchstens hopsgenommen, wenn er seinen eigenen Vorgesetzten beschissen hat ...
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11.02.2014 20:21 Uhr von ein_fremder
 
+9 | -3
 
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Hat mal jemand eine Telefonnummer?
Auf lieferheld.de finde ich nichts.
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11.02.2014 20:30 Uhr von dr-snuggles
 
+6 | -1
 
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50 euro pro gramm??? schon echt günstig.... hier kostet es 100- 130 euro.....
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11.02.2014 23:48 Uhr von Rechtschreiber
 
+2 | -1
 
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Was heißt hier steuerfrei? Erstens wurde das Geld schon versteuert, als es durch die Käufer verdient wurde, und dann wird es versteuert, wenn es ausgegeben wird. Der Staat verdient da ganz gut mit! Es sind keine 19% weniger!!!
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11.02.2014 23:51 Uhr von Aggronaut
 
+3 | -1
 
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ist bestimmt ziemlich sressig ständig auf der hut zu sein, kunden zu befriedigen und zu akquirieren den stoff zu strecken, geld einzutreiben und neuen stoff zu besorgen.

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