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Nicolas Berggruen: Karstadt-Filialen hätten eigentlich dicht gemacht werden müssen

Dreieinhalb Jahre nach der Übernahme hat der Investor Nicolas Berggruen die Kaufhauswarenkette Karstadt analysiert. Seine Zwischenbilanz fällt schlecht aus.

"Ich war nicht klar genug und als Geschäftsmann zu weich. Ein normaler Investor hätte sich ganz anders benommen, viel härter, er hätte einen Teil der Läden geschlossen oder verkauft", so Berggruen. Er will aber weiterhin für Karstadt kämpfen, führte er aus.

Wie es mit Berggruen und Karstadt weitergeht, ist derzeit offen. Die Luxus-Kaufhäuser (zum Beispiel das KaDeWe in Berlin) und die Sport-Häuser gehören mittlerweile mehrheitlich dem Investor Rene Benko (Österreich).


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Investor, Karstadt, Nicolas Berggruen
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2014 13:36 Uhr von Ammonit
 
+3 | -0
 
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hm also für die heutige zeit, internet handel und co, finde ich so geschäfte wie karstadt auch zu groß und sicher nicht mehr rentabel.

in meiner jugend war das echt praktisch, elektrogeräte, klamotten, lebensmittel und und und...

aber heute, selbst aldi verkauft seit ewigkeiten elektrogeräte.
über deren qualität ich nun nicht urteilen will.

aber karstadt war immer riesig über einige etagen und das wird heute zu teuer sein, für die verkaufsmenge.
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11.02.2014 14:30 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -1
 
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Wie wäre es einmal mit kreativer Zerstörung, Herr Berggruen? Ich meine, warum haben Sie Karstadt überhaupt gekauft? Sie waren doch nur "weich", weil Sie etwas im Schilde führten. Und da Sie das jetzt haben, möchten Sie Karstadt wieder los werden. So edel, wie Ihre Imagepflege es gern darstellt, sind Sie gar nicht. Wo ist der sagenumwobene unternehmerische "Mut"? Tja, wenn man keine Ideen hat, kann das ja nichts werden. Wie haben Sie sich noch einmal im ZDF geäußert, als Sie nach Ihren Holdings in der Karibik gefragt wurden? "Das machen alle so." Ja und deshalb sind Sie auch nur einer unter vielen, die es genauso machen wie Sie.
So wie es jetzt läuft, ist es für Karstadt ein Abgang in Raten.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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11.02.2014 15:25 Uhr von quade34
 
+2 | -1
 
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Ich halte Kaufhäuser für überholt. Dieses Multiangebot erschlägt den, eine bestimmte Ware suchenden, Kunden. Die Center sind dagegen übersichtlicher, wenn sie nicht zu groß sind. Die Einzelhändler an den üblichen Einkaufsstraßen werden auch immer weniger. Sogar die Luxuskaufhäuser haben einzelne Bereiche und ganze Etagen schon ausgegliedert. Es ändert sich alles in Richtung der modernen Kundenfängerei. Der gemütliche Kaufhausbummel ist Vergangenheit.
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11.02.2014 15:56 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
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Kaufhäuser hätten vielleicht eine Chance, wenn sie nicht mitten in der Fußgängerzone wären - eine gefühlte Stunde vom nächsten Parkplatz entfernt.
Da das Motto "Auto raus aus der Innenstadt" heißt, habe ich keine Lust meinen Fernseher und Staubsauger mit öffentlichen Verkehrsmittel in überfüllten Wagen zu transportieren.
Ich behaupte daher, dass es auch am Parkplatzproblem liegt.

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