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Bolivien: Neues jüdisches Museum erinnert an Flüchtlinge aus Deutschland

Aktuell wurde in der bolivianischen Stadt Charobamba das erste jüdische Museum des südamerikanischen Landes eröffnet. Anfang der 1940er Jahre flohen zahlreiche Juden aus Deutschland und Österreich nach Südamerika.

Nahe bei Charobamba wurde den Flüchtlingen Land zum Ackerbau übertragen und diese gründeten ein Kibbuz. An diese Siedler soll nun das neue Museum erinnern. Das Museum wurde im Obergeschoss einer Schule eingerichtet. Die Deutsche Botschaft half bei der Finanzierung mit 15.000 Euro.

Mittlerweile leben nur noch 400 Menschen jüdischen Glaubens in Bolivien, der Großteil lebt in der Hauptstadt La Paz, wo es eine Synagoge gibt. Ein weiteres Gotteshaus für gut 70 Personen existiert in der Provinzhauptstadt Cochabamba.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Flüchtling, Eröffnung, Bolivien, Jüdisches Museum
Quelle: latina-press.com
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17.02.2014 14:15 Uhr von Patreo
 
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,,Seit Jahren unterstützt Deutschland in der Region entwicklungspolitische Projekte zur Stabilisierung der Umwelt. "
Mir erschließt sich nicht genau, wie dieses Projekt der Stabilisierung des heutigen Boliviens dienen könnte.
Aus meiner persönlichen Sicht hätte man dieses Geld in ein sinnvolleres Projekt dieser Region investieren können, welches dem Erhalt der jetzigen Region widmet.

[ nachträglich editiert von Patreo ]

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