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Studie: Moralverständnis verlangsamt sich beim Konsum von gewalttätigen Spielen

Der übermäßige Konsum von Videospielen mit gewalttätigen Inhalten kann laut einer neuen kanadischen Studie dazu führen, dass sich die Entwicklung von Moralvorstellungen bei Kindern deutlich verlangsamt. Dies berichtet die Internetseite "bbc.co.uk".

"Zu viel Zeit in virtuellen Welten voller Gewalt zu verbringen hält davon ab, in verschiedene positive soziale Erfahrungen des Lebens involviert zu werden und einen positiven Sinn dafür zu entwickeln, was richtig und was falsch ist", heißt es in der Studie.

In der Studie wurden Spiele verwendet, in denen der Spieler andere menschliche Charaktere töten oder verstümmeln konnte. An der Untersuchung nahmen 100 Schüler im Alter von 13 bis 14 Jahren teil.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Gewalt, Videospiel, Konsum, Moral
Quelle: www.gamestar.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2014 09:25 Uhr von Darkman149
 
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Bei der Art von Spielen und dem Alter der Teilnehmer ist doch diese Studie kompletter Blödsinn! Ich kenne kein Land in dem Ego Shooter schon ab 13 Jahren freigegeben sind. Klar weiß ich, dass Jugendliche in dem Alter da locker dran kommen. Aber genau das ist doch das eigentliche Problem. Da sollte es mal ne Studie zu geben! Oder gibt es welche und ich kenne sie bloß nicht? Denn ich wüsste gerne mal genauer wie schon Jugendliche mit 13 oder 14 Jahren an solche Spiele gelangen können und was man dagegen tun kann.
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11.02.2014 09:28 Uhr von syndikatM
 
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in welchem spiel kann man denn menschliche charaktere töten und verstümmeln? auf dem bildschirm sind lediglich bilder. es ist wie wenn man ein foto 15x15 zerreisst. ist das auch töten und verstümmeln?
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11.02.2014 09:45 Uhr von Rychveldir
 
+2 | -0
 
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"Zu viel Zeit in virtuellen Welten zu verbringen hält davon ab, in verschiedene positive soziale Erfahrungen des Lebens involviert zu werden und einen positiven Sinn dafür zu entwickeln, was richtig und was falsch ist", heißt es in der Studie.

fixed
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11.02.2014 10:04 Uhr von GottesBote
 
+4 | -6
 
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@Darkman149

Es ist eben Fakt das solche Killer/Splatter Spiele schon Kinder ab 10 Jahren spielen. Und nicht nur in dieser Studie, sondern auch in den sehr vielen wissenschaftlichen davor wurde bewiesen dass das Spielen von Computerspielen, in denen es das Ziel ist so viele Menschen wie möglich umzubringen bzw. auf dem Weg das Spiel zu beenden viele Menschen umbringen zu müssen, im Gehirn eines jungen Erwachsenen etwas auslöst.

Natürlich steht nicht jeder der solch ein Spiel gespielt hat sofort auf und begeht einen Amoklauf. Aber eins bewirkt es bei jedem Spieler schon mal: Die Hemmschwelle sich vorstellen zu müssen, in einer gewissen Situation Menschen mit einer Waffe zu töten, sinkt. Beim Spielen solcher Spiele ist diese Person meistens, wenn man nicht zufällig auf einer LAN-Party ist, einsam und isoliert. Kommen dann noch soziale Probleme hinzu wie z.B. in der Schule gemobbt werden, von gleichaltrigen Mädchen nicht beachtet zu werden etc. dann kann es, wie wir leider schon oft erlebt haben, schlimme Folgen haben.

Was hatten denn all diese Schulamokläufer gemein?

- Sie waren in der Schule Aussenseiter
- Privat keine oder nur sehr wenige Freunde
- Introvertiert
- geringes Selbstwertgefühl
- Schrei nach Aufmerksamkeit

und zu guter letzt: Massiger Konsum von Gewaltspielen und Gewaltfilmen.

In diesen beiden Medien haben sich diese jungen Männer verstanden gefühlt. Ein Anti-Held im Spiel, der sich gegen die ganze Welt stellt und mit seiner Waffe in der Hand die Macht hat.


Und eines hatten diese armen Jungs erst recht gemein:

Sie wollten einfach nur Liebe und verstanden werden. Sie wollten nicht die letzten im Kreis sein die im Sportunterricht in eine Mannschaft gewählt werden. Sie wollten genauso dass sich das hübscheste Mädchen in der Klasse in sie verliebt wie andere.


Während meiner Schulzeit, die jetzt nicht allzu lang her ist, habe ich Jahrelang versucht diese Aussenseiter in jedem Jahrgang zu unterstützen. Man kann sich vorstellen welchen Ruf ich in der Klasse hatte, wenn ich mich als einziger auf die Seite des Aussenseiters und Mobbing-Opfers gestellt stellte.

Im Jahr 2005 kam dann unsere Abschlussfahrt, DAS Ereignis für jeden Schüler. Endlich ohne Eltern ins Ausland. Mein Klassenlehrer fragte mich ob er einen Jungen aus der Klasse bei mir im Bungalow einquartieren kann. Der Junge war ein sehr gutes Beispiel für einen werdenden Amokläufer, all sein Verhalten hat dafür gesprochen.

Nun verging die erste Nacht, und wir wollten eine kleine Party im Bungalow feiern. Ich versuchte ihn zu überreden aus dem Zimmer zu kommen und mitzufeiern, doch er schloss sich weiter ein. Dann, paar Stunden später, ging ich aus der Terrasse wieder in die Hütte um Alkohol zu holen und da stand er in einer Ecke mit einem Fleischermesser in der Hand und wetzte es mit einem Stein. Ich wusste dass er nur Aufmerksamkeit will und mir nichts tun würde. Ich setzte mich hin, nahm zwei Bier aus dem Kasten, köpfte beide und schob eine Flasche in seine Richtung. Das war der Punkt im dem er sich verstanden gefühlt hat. Ich habe nicht laut geschrien, um Hilfe gerufen oder Sachen nach ihm geschmissen, ich habe ihn einfach nur verstanden.

Seit diesem Tag war und ist er heute immer noch, ein ganz anderer Mensch
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11.02.2014 10:24 Uhr von GroundHound
 
+3 | -0
 
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Niemand bestreitet, dass es für ein Kind nicht gut sein kann, wenn es ständig Egoshooter zockt.

Das Problem sind aber nicht die Spiele, sondern die Eltern, denen es offensichtlich egal ist, was ihre Kinder so treiben, so lange sie keinen Lärm machen.
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11.02.2014 11:19 Uhr von stoske
 
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@GottesBote: Von mir ein Plus für den einzig sachlichen und sinnvollen Beitrag dazu. Ziemlich bezeichnend für jene, die das mit Minus bewerten.
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11.02.2014 11:29 Uhr von AllesSchonWeg-.-
 
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@gotesbote

Ey, wenn man keine ahnung hat, dann einfach mal die fresse halten. Dein heroische geschichte mit der klassenfahrt, die nicht mal all zu lange her ist, wie du selbst sagst, fundiert in keinster weise den geistigen scheiß, den du über "killergames" verzapfst. Wahrscheinlich gerade mal abitur gemacht und schon glauben, die ganze welt verstehen zu können.

[ nachträglich editiert von AllesSchonWeg-.- ]
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11.02.2014 12:26 Uhr von Steel_Lynx
 
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Im Gegensatz zu den hirnlosen Mediennachplapperern:

Fakt ist:
1. Seit es in Deutschland gewaltätige Computerspiele gibt, hat Deutschland keinen Krieg mehr angefangen.
Kann man nachlesen!!!

2. Es gibt nirgendwo eine BESTÄTIGTEN Zusammenhang zwischen Gewalttaten, Amoklauf oder Psychopaten und "Killerspielen". Es ist immer nur eine Variabele in der Rechnung und NIE der Auslöser oder der alleinige Grund.
Wenn man Egoshooter für Amokläufe verantwortlich macht, muss man auch die Luft verantwortlich machen, den schlieslich haben alle Amokläufer geatmet!
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11.02.2014 13:16 Uhr von ms1889
 
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ehm, solche studien, gehen immer von total isolierten menschen aus. was mit der realität nichts zutun hat.
ergo ist so eine studie nichtmal das papier wert worauf sie geschrieben wird, bzw schon das papier zu teuer für solche behauptungen.
ich bin auch ein gegner solcher spiele, aber solche lügen als tatsachen zu verbreiten zeigt klar, das diese "forscher" keine sind. sondern nur findige game gegner, die total voreingenommen sind.
mich machen solche lügen "studien" immer ärgerlich (die es ja auch zur thematik rauchen gibt), da sie klar zeigen das man die schuld immer nur beim anderen suchen will, aber nicht bei sich selber. wer radikal und militant gegen etwas ist, ist nix besser alos der den er bekämpft.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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11.02.2014 13:19 Uhr von maxyking
 
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@ GottesBote

Wie viele Schulmassaker hast du den schon erlebt ? Dinge die du im Fernsehen gesehen hast hast du nicht erlebt! Wenn du das nicht auseinander halten kannst bist du auf jeden Fall gefährdet und solltest auf keinen fall gewallt Filme anschauen oder Videospiele spielen.
Und den wichtigsten Punkt was alle gemeinsam hatten hast du auch vergessen nämlich den einfachen Zugang zu Waffen. Schau dir an was in den USA los ist, es gibt massig Gewalt mit Schusswaffen und zwar nicht weil in den USA viel mehr Computerspiele gespielt werden sondern weil man einfach an eine Waffe kommt. Die Verfügbarkeit einer Schusswaffe hat also einen 100 X höheren Einfluss ob jemand in die Schule rennt und alle abknallt als das Spielen von Computersielen und Filme schauen. Und was du uns mit deiner homoerotischen Klassenfahrtgeschichte erzählen willst ist mir auch nicht klar, soll das heißen du, du großer Held, hast ein Massaker in deiner Klasse verhindert? Das kannst du dir vielleicht selber erzählen aber behalte den Scheiß in Zukunft für dich.
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11.02.2014 14:00 Uhr von Rychveldir
 
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Gab es bei diesem Experiment eine Kontrollgruppe, welche im selben Ausmaß Computerspiele ohne Gewalt gespielt haben?
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11.02.2014 14:45 Uhr von little_skunk
 
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@GottesBote
"Kommen dann noch soziale Probleme hinzu wie z.B. in der Schule gemobbt werden, von gleichaltrigen Mädchen nicht beachtet zu werden etc. dann kann es, wie wir leider schon oft erlebt haben, schlimme Folgen haben."

Deine Schlussfolgerung ist dann, dass das mobben völlig in Ordnung ist und nur die Killerspiele verboten werden müssen? So kann man eine Statistik natürlich auch fälschen.

Zum Thema: Gleiches Spiel hat man auch wenn man die Testpersonen bzw Kinder den kompletten Tag mit Action oder besser gleich Horror Filmen versorgt.
Selbst wenn man sie den kompletten Tag im Keller einsperrt haben sie keine Chance über Soziale Kontakte zu anderen Menschen zum Beispiel die Folgen von Lügen zu lernen.

Stellt sich natürlich die Frage ob nicht die Eltern das Problem sind. Wenn die Eltern ihren 13 jährigen Kindern FSK 18 Spiele und Filme erlauben, herschen dann überhaupt irgendwelche Regeln? Dürfen die Kinder auf den Tischen tanzen? Was passiert wenn sie im Kaufhaus klauen? Wenn das alles für die Kinder keine Folgen hat, können sie aus ihrem Fehlverhalten auch nichts lernen.
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11.02.2014 15:38 Uhr von AllesSchonWeg-.-
 
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@ Faboan & maxyking
meine leute!!! nicht falsch verstehen^^
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11.02.2014 21:09 Uhr von Steel_Lynx
 
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@ little_skunk
Das Problem ist, dass das "Klauen" (oder Sonst was), meist noch nicht mal für Volljährige (schreibe absichtlich nicht Erwachsene) richtig Strafen nach sich zieht.
Da werden teilweise 24 Jährige nach Jugendstrafrecht verurteilt: Schwere Kindheit und so weiter....

Leider ist es so, das heutzutage Diejenigen die Kinder bekommen, nicht immer den sozialen Hintergrund haben um wirklich als Eltern geeignet zu sein. Und damit meine ich jetzt nicht alle HarzIV-Empfänger oder irgendeine Ethnische-Gemeinschaft.

/ironie
Irgendwie ist unsere Gesellschaft auf dem besten Weg wie in dem Filmprolog von "Idiocaracy" http://vimeo.com/...
/ironieoff
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11.02.2014 23:01 Uhr von mort76
 
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Darkman,
momentan bekommt man so gut wie alles bei One-Click-Filehostern wie uploaded.to, davor kams aus dem eDonkey-Netzwerk oder BitTorrent.
Oder von einem Freund mit einem Brenner.
Es war noch nie schwierig, an sowas ranzukommen, und der aktuell beste Weg spricht sich schnell rum.

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