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Rheinland-Pfalz: Immer mehr Teenager leiden unter starken Depressionen

Die Techniker Krankenkasse hat aktuell Zahlen veröffentlicht, die besagen, dass immer mehr Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren unter Depressionen leiden und deshalb im psychiatrischen Kliniken behandelt werden mussten.

Waren es im Jahr 2009 noch 379 Jugendliche nach Angaben des Statistischen Bundesamt, so hatte sich die Anzahl im Jahr 2012 mit 654 Fällen fast verdoppelt. Dabei seien Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen eine ernste Krankheit und keineswegs nur eine Pubertätserscheinung.

Künftig sollen bei den Vorsorgeuntersuchungen künftig auch stärker auf seelische Erkrankungen geachtet werden. Typische Anzeichen seien laut TK Interessenverlust, Abkapselung und Gereiztheit sowie Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Bauch- und Kopfschmerzen.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Teenager, Depression, Rheinland-Pfalz
Quelle: www.rhein-zeitung.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2014 21:36 Uhr von Bud_Bundyy
 
+4 | -6
 
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In 2 Monaten gehen die ersten Weinfeste los, da sieht die Welt wieder bunter aus^^
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10.02.2014 22:51 Uhr von einerwirdswissen
 
+1 | -1
 
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Bei vielen Kindern sind frühzeitig die ersten Anzeichen zu erkennen.Dies wird aber von den meisten Eltern nicht gesehen oder mit irgend welchen Launen entschuldigt.
Im RLP sind die Wartelisten für die Jugendpsychiatrien sehr lang.Wartezeiten von mindestens einem halben Jahr.Dazu kommt,dass es regionale Einschränkungen gibt(Einzugsgebiet).
Am schlimmsten sind in RLP einige Klinken einer größeren Organisation,welche die Kinder und Jugendlichen zwar auf nimmt,aber in der Regel nach 6-8 wochen wieder entlässt.
Die Hauptgründe sind meistens:Länger bezahlt die Krankenkasse nicht.Also wie es bei den Erwachsenen auch schon seit Jahren üblich ist.

[ nachträglich editiert von einerwirdswissen ]
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10.02.2014 22:54 Uhr von Jaqulz
 
+7 | -2
 
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Woran das liegt?
Recht simpel. Früher hatten die Kinder einen weg den sie zu gehen hatten. Das Familiengeschäft aufnehmen bzw in die Fußstapfen des Vaters treten (Später auch der Mutter)
Heute?
Schule, lernen. Und das nicht Berufsbezogen, nein; Verallgemeinert und "Massentauglich" ;)
Gleichzeitig wird aber auch niemanden die Welt gezeigt, soll heißen ich wusste bis ich 19 bin auch nicht so sicher was ich machen sollte. Abi angefangen, abgebrochen wollte arbeiten; Ausbildung angefangen, abgebrochen vom neuen Beruf erfahren der mich mehr Ansprach.
Gleichzeitig wird aber sehr viel Druck (Psychischer) ausgeübt.[ Und nein, früher war das nicht heftiger. Körperlicher vielleicht, aber Menschen brauchen ein Ziel, eine Beschäftigung. Kinder können sich dieses schlecht selbst setzen.]
Nach der 10. Klasse muss jeder durchblicken, jeder muss sich entschieden haben welchen der Milliarden berufe er erlernen möchte, ob er Abi machen muss und (ggf. was er dafür Studieren muss. Wobei das sich auch "verschieben" kann diese Entscheidung)

Bla bla viel drumherum; Kurz gefasst. Perspektivlosigkeit lässt jemanden Depressiv werden. Und wenn 10 aus der Klasse den ganzen Tag chillen dürfen, wollen die anderen natürlich auch. Ist also nicht an einzelnen Eltern die schuld zu suchen, sondern an (schätze) 99%.
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10.02.2014 23:16 Uhr von einerwirdswissen
 
+2 | -1
 
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@ Jaqulz:
Bei dem Lermstoff heutzutage in den Schulen wundert es mich nicht,dass keiner weis in welche Richtung es geht.
Wenn ich mich mit Abiturienten über ihren Lernstoff unterhalte, dann muss ich feststellen....das habe ich auch gelernt,aber ohne Abi(ist aber schon sehr lange her).
Den Kindern ein Ziel vor Augen zu halten ist auch nicht immer einfach.Man kann zwar bei Zeiten den Grundstein für die Zukunft legen,aber im endeffekt zählt bei vielen das Geld.
Ich höre immer öfter,dass sich Ausbildungen nicht lohnen, da man auch als Hilfsarbeiter auf dem Bau nicht schlecht verdient.Oder:Wenn ich ausgelernt habe und arbeiten gehe,dann habe ich ja nach allen Abzügen weniger wie jetzt wenn ich nebenbei kellnern gehe.
Diese Tatsachen sind nicht gerade zukunftsweisend.
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10.02.2014 23:24 Uhr von fuxxa
 
+1 | -9
 
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Gabs früher nicht mehr und nicht weniger. Heute stellt nen Arzt viel schneller ne Modekrankheit fest als früher. Es ist auch kein Problem für nen Erwachsenen mal 6 Wochen auf Burnout blau zu machen.
Wer als Kind schon Depris und Burnout hat, hat die besten Voraussetzungen ne Beamtenlaufbahn einzuschlagen ;)
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10.02.2014 23:30 Uhr von Mauzen
 
+1 | -0
 
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Komisch sowas mit genauen Zahlen angeben zu wollen. Die Dunkelziffer liegt dabei um ein vielfaches höher, darum ist es realtiv unbedeutend, einen Anstieg von 300 stark zu nennen.
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11.02.2014 12:39 Uhr von sooma
 
+2 | -0
 
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Kindergärten und Schulen sind heutzutage bei "nicht konformem" Verhalten ja ziemlich flott mit Diagnosen wie "Verhaltensauffälligkeiten", "Lernbehinderungen", "ADS/ADHS", "Autismus" etc. pp. bei der Hand und schicken die verunsicherten Eltern unter Androhung von Hinzuziehung des Jugendamtes in Therapien und Behandlungen und raten zu Medikamentengabe.

Allein das dürfte die Zahlen unnötig pushen. Und wenn man Kinder einfach Kinder sein ließe (und zwar jedes im Großen und Ganzen, wie es eben ist - ohne eklige Gleichmacherei), würden sich die Zahlen sicher nochmal auffällig minimieren.

[ nachträglich editiert von sooma ]

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