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Hamburg: 13-jähriger Brandstifter soll nicht in geschlossene Psychiatrie

Die Hamburger Staatsanwaltschaft wird auf strafrechtliche Maßnahmen gegen den erst 13 Jahre alten Brandstifter ergreifen, der eine Flüchlingsunterkunft anzündete und bei dem Brand eine Mutter mit ihren Kindern tötete.

Der Junge wird nicht in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen und nachdem er auch nicht strafmündig ist, auf weitere Maßnahmen verzichtet.

Der 13-Jährige wurde im Krankenhaus für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Hamburger UKE behandelt, der Direktor sagte, der Junge sei kein zwanghafter Brandstifter und handelte impulsiv.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Psychiatrie, Brandstifter
Quelle: www.sueddeutsche.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2014 14:03 Uhr von Jolly.Roger
 
+11 | -2
 
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Dann kann man wohl nur hoffen, dass er diese "Imulse" nicht zu häufig bekommt....
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10.02.2014 14:04 Uhr von Jaecko
 
+8 | -0
 
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Die haben ja nur Bammel, dass er denen die eigene Bude anzündet...

Bei den ersten beiden Absätzen sollte man aber mal etwas am Satzbau drehen. Da passt was nicht so wirklich.
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10.02.2014 14:36 Uhr von langweiler48
 
+1 | -1
 
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Danke schön Herr Direktor. Wie dumm muss man sein, wenn man einen 13 jährigen, der eine Mutter mit ihren Kindern auf dem Gewissen hat, so schnell wieder ins normale Leben zurückfuhren. Ach ja, dass er in seiner Impulsivität das nächste Feuer legen kann und wieder Mensche zu Tode kommen.

Für solche Entscheidungen muss Direktor sein. Ich war nie einer, deshalb werde ich die Entscheidung wahrscheinlich nie verstehen.
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10.02.2014 14:37 Uhr von Spellingnazi
 
+7 | -18
 
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10.02.2014 14:43 Uhr von StarTrekWarsGate
 
+5 | -1
 
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Ja, sag ich ja...da bringt einer Menschen um und kommt ohne Strafe davon, weil er noch nicht strafmündig ist.

Ist ja heutzutage ein Freifahrtschein für alles. Sieht man ja auch immer bei den Roma-Gangstern
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10.02.2014 15:00 Uhr von KlausM81
 
+2 | -0
 
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@Slicknews & ZRRK: Entweder das, oder sein Vormund sollte sich der Verantwortung stellen. Kann doch nicht sein, dass ein 13jähriger nicht weiß, was bei einem Brand geschieht. Hier zu Lande wird eh alles viel zu lasch geahndet...zum. in Bezug auf Jugendkriminalität.
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10.02.2014 15:14 Uhr von tom_bola
 
+1 | -0
 
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... wird auf strafrechtliche Maßnahmen ... ergreifen ...

Ahja, alle Klarheiten beseitigt.
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10.02.2014 15:51 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+1 | -0
 
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Warum gibt man ihm nicht noch 2€, damit er sich fürs nächste Mal ´nen Liter Benzin und Streichhölzer kaufen kann!

R3dMan:
War das ironisch gemeint? Ich hoffe doch...
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10.02.2014 15:54 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -4
 
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Manchmal denke ich, daran ist diese Tom-und-Jerry-Kultur schuld. Diese Zeichentrickfilme und Spiele, bei denen alle gestorbenen Personen in den nächsten Bildern wieder auftreten.
Manch 13-jähriger denkt einfach noch nicht an die langjährigen Folgen und überblickt das gesamte Ausmaß seines Handelns noch nicht. In dessen Kopf wird zwar Feuer gelegt - hat aber offenbar keine Folgen.
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10.02.2014 16:00 Uhr von VT87
 
+2 | -1
 
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Der Junge hat sich in der freiwilligen Feuerwehr engagiert, wusste also durchaus, was passieren kann (auch wenn er in seinem jugendlichen Leichtsinn die Folgen sicher nicht vollständig abschätzen konnte).

Ich muss zugeben, dass ich in dem Alter auch mit Feuer gespielt habe (zwar kleiner und ohne dabei fremdes Eigentum zu beschädigen), daher gehe ich davon aus dass er nicht unbedingt die Absicht gehabt hat jemanden zu verletzen oder gar zu töten.

Bestraft werden sollte er trotzdem. Auch in dem Alter sollte man lernen, dass auf Taten Konsequenzen folgen.
Den Angehörigen wird es wohl kaum ein Trost sein unabhängig davon, was für Folgen auf den Jungen zukommen...
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10.02.2014 16:05 Uhr von langweiler48
 
+4 | -0
 
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Was mich erschreckt ist, dass diese Tat eines 13 jährigen, wo eine Mutter mit ihren Kindern um Leben kam. so herunter geredet wird. Ein Ehemann verliert seine Kinder und seine Ehefrau. Mit 13 Jahren weiß man, was für einen Schaden man anrichten kann, denn auch in der hintersten Hühnerhof schule, wird über Brandschutz und über die Folgen, die durch einen Brand passieren, mit den Schülern gesprochen und aufgeklärt.

Jedem der hier die Tat herunter schreibt, der sollte sich mal vor Augen halten, ihm würden die Liebsten durch solch eine Tat genommen.

Ich denke keiner würde dann dazu stehen, was er vor wenigen Stunden geschrieben hat.
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10.02.2014 16:08 Uhr von ar1234
 
+3 | -0
 
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Kein Wunder, dass es Intensivtäter überhaupt gibt. Sie kriegen es ja von Kindesbeinen an beigebracht, dass Straftaten jeglicher Art fast immer keine ernst zu nehmenden Konsequenzen haben.
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10.02.2014 17:02 Uhr von Jolly.Roger