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Autisten können auf Hilfe hoffen

Bumetanid ist als Wirkstoff schon seit Jahren in der Medizin bekannt und wird als Entwässerungsmittel bei Herz- und Nierenleiden verschrieben. In Tierversuchen unterband der Wirkstoff Verhaltensweisen, die dem menschlichen Autismus ähneln.

Schon 2012 hatten Yehezkel Ben-Ari und Kollegen vom Institut de Neurobiologie de la Méditerranée von einer Studie berichtet, bei der mit Erfolg, Kinder mit Bumetanid behandelt wurden. Die Störungen konnten so weit abgemildert werden, so dass die Kinder besser am sozialen Leben teilnehmen konnten.

Dies lässt hoffen, das in absehbarer Zeit ein Medikament gegen Autismus auf den Markt kommt.


WebReporter: borussenflut
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Hilfe, Autismus, Tierversuch
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2014 09:13 Uhr von Ms.Ria
 
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Ich bin bei solchen medikamentösen Behandlungen immer ein bißchen skeptisch, gerade bei Autismus oder ADHS. Solche Kinder sind nicht geistig behindert, sondern "anders". Ich denke dass man mit psychotherapeutischen Maßnahmen und vor allem gezielter Förderung (viele solcher Kinder/Erwachsene sind Genies!!) mehr zum Wohlbefinden der Betroffenen erreichen kann als dass man sie schon von der Kindhheit an mit Medis volldröhnt, die einerseits vllt einen Nutzen, andererseits aber auch immer Nebenwirkungen haben und an der "Krankheit" letztendlich nichts heilen, sondern sie nur unterdrücken oder umleiten.
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10.02.2014 10:29 Uhr von Biblio
 
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Interessant. Hier wurde so getan, als ob die Kinder ein Problem mit ihrem eigenen Verhalten hätten und nicht die anderen Leute die natürlichen Grenzen respektieren würden (anfassen, Willen aufzwingen etc.).

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