09.02.14 16:36 Uhr
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Schweiz: Initiative "gegen Masseneinwanderung" nach Hochrechnungen knapp angenommen

Laut einer ersten Hochrechnung ist die Initiative "gegen Masseneinwanderung" in der Schweiz knapp erfolgreich gewesen.

Laut Zahlen des Meinungsforschungsinstituts GfS stimmten 50,4 Prozent gegen die Zuwanderung. Es fehlen noch die Stimmen aus den Kantonen Bern und Zürich.

Falls es bei dem Ergebnis bliebe, muss die Schweiz mit der EU neu über das Thema Freizügigkeit verhandeln.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Initiative, knapp
Quelle: www.focus.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2014 16:41 Uhr von Sirigis
 
+34 | -2
 
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Wenn es bei diesem Ergebnis bleiben sollte, werden unsere EU-Politiker in Brüssel wochenlang wie aufgescheuchte Hühner durchs Parlament zischen, und sich ständig die normalerweise perfekt frisierten Haare raufen. Auf die Reaktionen bin ich schon gespannt.
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09.02.2014 16:46 Uhr von Sirigis
 
+17 | -1
 
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Habe ich noch vergessen, sollte es tatsächlich bei diesem Ergebnis bleiben, können sich die Schweizer schon mal warm anziehen, da sicher unser Herr Bundespräsident den Kirchenbann gegen sie verhängen wird.
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09.02.2014 16:51 Uhr von Rechtschreiber
 
+5 | -7
 
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Ich halte den Beschluss für falsch, aber ich ziehe dennoch meinen Hut vor den Schweizern, dass sie den Arsch in der Hose haben, um für ihre Interessen - und werden so noch so vom Ausland kritisiert - durchsetzen.

Unterm Strich aber wird sich die Schweiz damit ganz schön die Finger verbrennen. Denn von der europäischen Freizügigkeit wollen sie ja auch profitieren. Die EU übt jetzt schon massiv Druck auf die schweizer Regierung aus, damit EU Recht dort in Landesrecht übernommen wird. Und die Regierung knickt inzwischen auch viel zu oft vor dem Hintergrund der Handelsabgrenzung ein. Die EU wird diesen Schritt nicht gutheißen und durch Sanktionen dafür sorgen, dass die Schweiz auf lange Sicht doch irgendwann annektiert wird.
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09.02.2014 16:52 Uhr von Smashpottklaus
 
+16 | -3
 
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Ich warte schon auf den BundesGauckler, der auf irgendeinen Schweizer Marktplatz den Immigranten die frohe Kunde übermittelt, dass sie sehr begehrt bei uns wären und wir noch viel Platz in Deutschland haben.
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09.02.2014 16:53 Uhr von internetdestroyer
 
+16 | -7
 
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Warum ist so etwas nicht in Deutschland möglich?
Warum wird hier gleich mit der Nazikeuleb geschwungen, wenn darüber nachgedacht wird?
Sind Schweizer jetzt durch ihr Vorgehen Nazis?
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09.02.2014 17:13 Uhr von ein_fremder
 
+13 | -1
 
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@internetdestroyer
"Warum ist so etwas nicht in Deutschland möglich?
Warum wird hier gleich mit der Nazikeuleb geschwungen, wenn darüber nachgedacht wird?"

Wegen unserer Erbschuld.

"Sind Schweizer jetzt durch ihr Vorgehen Nazis?"

Gegenfrage:
Sind die Kanadier Nazis, weil die nur Fachkräfte ins Land lassen die benötigt werden und selbst die noch bestimmte Auflagen erfüllen müssen?

http://www.faz.net/...

http://www.welt.de/...
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09.02.2014 17:19 Uhr von Dillenger
 
+11 | -4
 
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Ich gratuliere der Schweiz zu dieser Wahl ! Dort hat man keine Angst vor seinem Volk...Hier schon!
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09.02.2014 17:29 Uhr von fauletomate
 
+4 | -8
 
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Ich hoffe mal stark das die Initiative durchgeht und die EU die Freizügigkeit der Schweizer einschränkt.

Somit wäre das Problem mit den Schweizern, die zum Einkaufen, zum rasen und Mc Donalds essen in den Deutschen Bodensee Raum kommen, gelöst.

Is wirklich zum kotzen, wenn jedes verdammte Wochenende die ganze Stadt voll mit Schweizern ist und man 2,5 Stunden für einen 20 Minuten Weg braucht.

Bleibt in eurem Land, wollt ja auch keinen bei euch haben!
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09.02.2014 17:44 Uhr von fauletomate
 
+5 | -3
 
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Was interessieren mich die Ladenbesitzer? Die würden in Konstanz auch ohne die Schweizer genug Umsatz machen.

Mich als Konstanzer, genauso wie den größten Teil der Einwohner, kotzen die Schweizer die zum Einkaufen kommen extrem an! ( Ich habe nichts gegen Schweizer, nur gegen die die nach Deutschland zum Einkaufen kommen)

Ich hoffe wirklich das die Freizügigkeit stark eingeschränkt wird oder zu mindestens neue Regel erlassen werden! Das nur zum wohle aller Konstanzer!
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09.02.2014 17:57 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -4
 
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@fauletomate


Das was du möchtest hat mit Feizügigkeit nichts zutun, das ist eher eine Visumspflicht.....
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09.02.2014 18:01 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -5
 
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Laut Hochrechnung bei noch fehlenden Auszählungen werden 50,4 % von den üblichen hier gefeiert wie der Gewinn der WM.
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09.02.2014 18:02 Uhr von Borgir
 
+10 | -2
 
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Ganz ehrlich? Finde ich gut.
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09.02.2014 18:05 Uhr von Dillenger
 
+5 | -0
 
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"Die Üblichen"...:-// Man darf sich doch wohl noch freuen dürfen über kluge Entscheide.
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09.02.2014 18:09 Uhr von CrazyWolf1981
 
+7 | -2
 
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Vielleicht ist es ja in der Schweiz grundsätzlich anders wie bei uns. Hier können ja alle herkommen, müssen sich nicht integrieren und bekommen sofort Geld. Können straffällig werden und nix passiert. Kann mir nicht vorstellen dass es in der Schweiz genauso einfach ist. Das vielleicht wirklich viele aus umliegenden Ländern dahinziehen um zu arbeiten. Vielleicht daher auch die angst um Arbeitsplätze etc. Würde das Ergebnis erklären. Es geht ja scheinbar nicht wie bei uns um Menschen die zum Großteil nur kommen um zu kassieren und straffällig zu werden. Würden wir eine Volksabstimmung gegen solche Problemzuwanderung machen, würden wir die 80 oder 90% Marke knacken.
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09.02.2014 18:18 Uhr von das kleine krokodil
 
+5 | -0
 
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Könnte noch spannend werden http://www.n-tv.de/... durchaus denkbar das dies zu einer kompletten Kündigung der Bilateralen Verträge führt. Könnte dazu führen das der Handel mit der Schweiz massiv erschwert wird, das man in der Zukunft wieder Grenzkontrollen und vieleicht sogar Visa Pflicht hat wenn man als EU bürger in die Schweiz will oder als Schweizer in die EU
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09.02.2014 18:25 Uhr von ein_fremder
 
+3 | -2
 
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... was aber wiederum hart am Rande der Erpressung, seitens der EU, rangiert.
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09.02.2014 18:49 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -2
 
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"so wenig dafür?
hab die schweizer immer mit mehr gehirn eingestuft.
ausser man lies einige stimmen verschwinden. "

In der Schweiz leben auch schon viele Ausländer und die werden natürlich nicht dafür sein.
In 10-20 Jahren nochmal eine Volksabstimmung und die Grenzen werden soweit geöffnet das es dann genauso zugeht wie in Deutschland.

Das ist doch der Witz des ganzen, erst läßt man einwandern was das Zeug hält und dann abstimmen. So kann man die Volksstimme auch verfälschen.
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09.02.2014 19:29 Uhr von Bildungsminister
 
+0 | -4
 
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Es wird spannend zu sehen, welche wirtschaftlichen Konsequenzen das für die Schweiz hat. Nicht zuletzt gibt es in der Schweiz sehr viele ausländische Firmen, auch deutsche, die mit dem Ende der freien Wahl von Arbeitnehmern ihr Glück woanders suchen könnten.

Was bei so etwas gerne mal vergessen wird ist, dass nicht zuletzt auch etliche Schweizer selbst im Ausland, primär der EU, leben. Was das für diese bedeutet muss man auch mal abwarten.

So sehr diese Entscheidung bejubelt wird, die Folgen sind für die Schweiz nicht wirklich absehbar. Das wird man in drei Jahren sehen, wenn das neue Abkommen mit der EU verhandelt ist. Fakt ist, dass auf die Schweiz wohl merklich höhere Steuern für den Export zukommen werden.

So sehr ich die Schweizer verstehen kann, und das kann ich wirklich, wird sich erst noch zeigen müssen, ob es das wert war. Manchmal ist der Preis den man zahlt am Ende höher als der erhoffte Gewinn.
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09.02.2014 19:37 Uhr von ein_fremder
 
+6 | -2
 
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Manchmal kann ein kleines Land, wie die Schweiz auch ein leuchtendes Beispiel sein.
Schlauer sind wir alle erst in drei Jahren.
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09.02.2014 19:42 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -14
 
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09.02.2014 20:25 Uhr von blaupunkt123
 
+7 | -4
 
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Also ich hätte mit mehr Prozent gerechnet.

Aber gewonnen ist gewonnen.

In der Schweiz wird halt das Wort "Demokratie" noch gelebt.

Unser Mister Gauck, findet uns ja zu dumm für Volksabstimmungen.

Nur haben sie Schiss vor dem gleichen Ergebnis.
Sonst könnten sie ihren Wirtschaftsfreunden ja keine billig Arbeiter mehr liefern.

Zahlen darf es alles der Bürger.
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09.02.2014 21:31 Uhr von borussenflut
 
+3 | -1
 
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Drohen der Schweiz jetzt Sanktionen von der EU ?

Wenn Gauck das erfährt, brennt der Baum !
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09.02.2014 21:35 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -4
 
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@muztro

Dann muss man aber auch so fair sein, und seine eigenen Landsleute aus fremden Ländern zurückholen. In der EU leben aktuell knapp 500.000 Schweizer, davon mehr als 85.000 in Deutschland. Wenn man die dann im Gegenzug zurück nimmt, dann ist das doch in Ordnung.

Dann führen wir Grenzkontrollen wieder ein und belegen den kompletten Export der Schweiz mit Einfuhrzöllen. Das schweizer Bankensystem, was darauf basiert den anderen Ländern ihre Steuern wegzunehmen, wird durch die EU ja sowieso aktuell ausgetrocknet. Die Amis haben es vorgemacht.

Bei all der Freundlichkeit die einem da entgegen schlägt sollte man im Winter dann ebenfalls einen Bogen um die Schweiz machen.

Die Frage ist - Was bleibt der Schweiz dann noch? Das Gute ist ja, dass man dann in so Fragen der deutschen Steuern auf schweizer Konten keine Rücksicht mehr auf die Schweiz nehmen muss. Es hat also alles seine Vorteile.

Wie gesagt, ich kann euch durchaus verstehen. Mal abwarten wie es sich am Ende auszahlt. Man muss dann eben auch bereit sein mit den Konsequenzen zu leben.

Ich kenne sehr viele Schweizer, die z.B. gerne in Deutschland Sachen bestellen, weil es in der Schweiz einfach vollkommen überteuert ist. Wenn da demnächst dicke Zölle drauf kommen, dann wird sich das wohl nicht mehr wirklich lohnen.
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10.02.2014 08:03 Uhr von das kleine krokodil
 
+1 | -0
 
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@borussenflut
Sanktionen naja nicht direkt, aber indirekt.Das hängt aber auch davon ab was jetzt passiert. Bis jetzt hat die Schweiz mit der EU ja verträge http://de.wikipedia.org/...
Die Schweiz will jetzt einen Vertrag neu verhandeln die EU scheint dazu nicht gewillt zu sein. Die Folge währe das die Schweiz die Verträge kündigt, was heißen würde das die Kompletten Bilateralen verträge hinfällig werden.
Was dann natürlich sehr viele Probleme gibt denn dann gibt es keine Grundlage mehr wie ein Schweizer in die EU oder ein EU Bürger in die Schweiz fahren kann. Also werden vermutlich wieder Grenzkontrollen + evtl. Visumspflicht eingeführt (da freut man sich wenn man vieleicht eine stunde an der Grenze warten muss)
Handel es werden wohl steuern fällig wenn die Schweiz Käse oder ähnliches in / durch die EU exportiert. Bzw es dürften steuern fällig werden für Produkte die die EU in die Schweiz exportiert.
Flugzeuge aus der EU werden probleme bekommen in / über die Schweiz zu fliegen, Flugzeuge aus der Schweiz werden probleme bekommen in / über die EU zu fliegen.
und noch einiges mehr.
Vorallem hat die Schweiz aufgrund ihrer lage ja durchaus ein Problem mit dem Handel mit anderen Staaten, da die Schweiz ja nur EU grenzen hat.
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10.02.2014 10:50 Uhr von Dillenger
 
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Man weiß aber nicht WIE man die Bilateralen Verträge kündigen soll...Dazu wären alle Stimmen sämtlicher Ministerpräsidenten notwendig. Ein David Cameron hat die Schweiz auf ihrer Seite.

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