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Schweden: Rollstuhlbetrüger wird von Interpol gesucht

Nach einem Autounfall im Jahr 2001 behauptete ein heute 47-Jähriger Schwede, dass er so schwer geschädigt sei, dass er sich nicht einmal mehr selbstständig anziehen könnte. Seine zwei Brüder und seine Freundin gaben an, dass sie sich um seiner Pflege kümmern würden.

Insgesamt wurden an die vier von der Versicherung rund 13,5 Millionen Kronen (circa 1,5 Millionen Euro) gezahlt. Dann tauchten aber plötzlich Fotos des Mannes auf, wie er stehend vor den Pyramiden posierte und er wurde bei Gartenarbeiten in seinem Ferienhaus gefilmt.

Aus diesem Grund wurden alle vier zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Der Mann selber ist jedoch vor Haftantritt abgetaucht und wird nun von Interpol mit internationalem Haftbefehl gesucht und ist im Schengener Informationssystem als gesucht eingetragen.


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WebReporter: Ladehemmung
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Betrug, Schweden, Rollstuhl, Interpol
Quelle: www.thelocal.se

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