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Dänemark: Zoo will völlig gesunde Giraffe einschläfern lassen

Der 18 Monate alte Giraffenbulle Marius ist kerngesund. Dänische Tierliebhaber verstehen deshalb auch nicht, weswegen der Zoo von Kopenhagen das Tier am morgigen Sonntag einschläfern will. Angeblich will man so die Gefahr von Inzucht bannen.

Tierschutzaktivisten haben Kontakt zur Zooverwaltung aufgenommen, mit der Bitte Marius Leben zu schonen. Der Zoodirektor sagt aber, dass er nichts für den Giraffenbullen tun kann, da er sonst gegen die EU-Regeln bezüglich Inzucht verstoßen würde.

Man hat zwar versucht, Marius woanders unterzubringen, aber dies ist leider nicht gelungen. Der Zoodirektor hat kein Verständnis für die entstandene Aufregung, da er im Sinne des Gesetzes handeln müsse.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Zoo, Dänemark, Kopenhagen, Giraffe, Inzucht, Einschläfern
Quelle: www.bbc.co.uk

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2014 20:23 Uhr von ZzaiH
 
+17 | -4
 
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wenn es nur um die gefahr der inzucht ginge - warum dann nicht mit einem anderen zoo ´tauschen´?
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08.02.2014 20:59 Uhr von mudface
 
+30 | -5
 
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Wieviele EU Politiker wohl durch Inzucht entstanden sind?
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08.02.2014 21:19 Uhr von Borgir
 
+9 | -5
 
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Dänemark ist im Bereich Tiere echt schmerzfrei und unterentwickelt bis mittelalterlich. Einschläfern weil´s eben passt kennt man ja bei Hunden dort auch. Wir sind früher gerne mit unseren beiden nach Römö gefahren, weil man dort echt schön mit den Hunden laufen kann. Aber mit den neuen Gesetzen werden unsere Tiere keine Pfote mehr in dieses Land setzen.
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08.02.2014 21:20 Uhr von Borgir
 
+3 | -1
 
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@zZaiH
@.clematis

weil das teurer ist. Einen anderen Grund kann ich mir nicht vorstellen.
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08.02.2014 21:33 Uhr von Dillenger
 
+3 | -3
 
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Wo ein Wille...Das arme Tier :-( Da hätten die vorher mal nachdenken müssen, was mit eventuellen Jungtieren passiert und vorher einen Platz sichern! EU...Ich kann es bald nicht mehr hören!
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08.02.2014 21:43 Uhr von Autarch
 
+5 | -0
 
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die Dänen schlachten auch sinnentleert Meereslebewesen auf den Färöern ab...
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08.02.2014 23:20 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+4 | -1
 
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Von einem Land das Wale und Delfine abschlachtet aufgrund von alten "Traditionen" erwarte ich leider keine wirklich neue Einstellung zum Leben von Tieren.
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08.02.2014 23:22 Uhr von SkyWalker08
 
+4 | -0
 
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@eeyorE2719:
"Und welche davon ist nicht erst vom Menschen ausgerottet worden?"
Und weil der Mensch an der Ausrottung von Tierarten Schuld ist, darf er nichts dafür tun Arten zu retten? Oder wie habe ich den Satz zu verstehen?
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09.02.2014 00:44 Uhr von Phyra
 
+3 | -0
 
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@Zzhai
es ist ziemlich offensichtlich, dass mit "Problematik der Inzucht" sicher nicht nur der Giraffenbestand eines einzigen Zoos gemeint sein kann...

Ganz im Gegenteil die meisten Zuchtprogramme Europas laufen zusammen, immerhin benoetigt man mehrere hundert bis tausend einzelexemplare um effektiv inzucht zu verhindern, bzw die schaeden die dadurch entstehen koennen zu vermeiden.
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09.02.2014 13:44 Uhr von puri
 
+0 | -4
 
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Ich versteh die Aufregung nicht. Sind Giraffen vom Aussterben bedroht?

Warum ist das also in den Nachrichten und die 10000 Tiere die jetzt gerade geschlachtet werden damit man was auf den BigMac oder dem Döner hat nicht?
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10.02.2014 14:46 Uhr von DTrox
 
+0 | -1
 
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Ich verstehe die Aufregung nicht. Eine Giraffe ist ein Tier, genauso wie eine Kuh ein Tier ist. Normalerweise werden Kühe geschlachtet um die Löwen, die sich nun mal von Fleisch ernähren, zu füttern. Diesmal war es eine Giraffe. Jeder der hier meint seinen Senf dazugegeben zu müssen und nicht vegan lebt, der sollte noch mal eine Stunde in sich gehen und scharf nachdenken. Wahrscheinlich hätten sie die Giraffe wirklich direkt in das Gehege werfen sollen. Same same. Und die Eltern die sich jetzt über traumatisierte Kinder sorgen: dann geht man da nicht hin. Gibt es in Deutschland eigentlich noch Menschen, die nicht von 12 bis Mittag denken?

[ nachträglich editiert von DTrox ]

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