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Mecklenburg-Vorpommern: Unzählige Kirchenaustritte bei den Protestanten im Januar

Die evangelische Kirche in Deutschland hat im Januar viele Mitglieder verloren. Auch im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gab es mehr Kirchenaustritte als normal.

"In mehreren mecklenburgischen Gemeinden waren es doppelt so viele", so Christian Meyer, Sprecher des Mecklenburgischen Kirchenkreises. So traten im Pommerschen Kreis bereits 70 Mitglieder aus (Stichtag 20. Januar), im Normalfall sind es 50 im ersten Monat des Jahres.

Es wird vermutet, dass die Austritte durch Verwirrung über die "Kirchensteuer auf Kapitalerträge" entstanden sind. Banken hatten ihren Kunden mitgeteilt, dass diese Steuer demnächst automatisch abgezogen werde.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Anstieg, Mecklenburg-Vorpommern, Evangelische Kirche, Kirchenaustritt
Quelle: www.kirche-mv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2014 18:50 Uhr von ghostdog76
 
+7 | -1
 
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juhuu, kirchenaustritte, es können garnicht genug sein, bis der letzte aus dieser sekter raus ist
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08.02.2014 18:52 Uhr von sotes
 
+1 | -0
 
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@silvi86 unfug

aktuell:
wenn du Kapitalerträge (Zinsen, Aktiengewinne etc...) über deinem Freibetrag von 801 EUR erhälst zahlst du 25% Abgeltungssteuer direkt. Bist du Kirchensteuerpflichtig, dann bist du dazu verpflichtet in deiner Einkommenssteuererklärung diese Erträge anzugeben und im Nachgang werden Sie mit 8% bzw. 9% (auf die 25%) nachbesteuert.

zukünftig:
die Banken pflegen deine Konfession ein und die Kirchensteuer wird direkt abgeführt (was spätestens sowieso im Rahmen der Einkommensteuererklärung erfolgt wäre). Dein Vorteil: Du brauchst deine Kapitalerträge nicht mehr in deiner Einkommenssteuererklärung mit angeben da alles direkt abgegolten ist (außer dein persönlicher Steuersatz liegt unter 25%...)

Und wenn man es doof findest dass die Bank weiß welcher Konfession ihr angehört, dann kann man dem jederzeit und auch vor ab beim Finanzamt widersprechen...

[ nachträglich editiert von sotes ]
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09.02.2014 08:38 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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Kirche vom Staat trennen. Sollen die doch über Spenden laufen, Kirche sollte kein Wirtschaftsunternehmen sein.
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09.02.2014 09:44 Uhr von TeKILLA100101
 
+0 | -0
 
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und dann in 4-5 jahren wundern, wenn eine Kirche dort zu einer Moschee umgebaut wird!

Die Menschen kapieren einfach nicht, dass sie durch ihre Kirchensteuer die Kirchen auch erhalten, denn so kann man die Sanierungen erhalten!

Wobei die Kirche als Institution nicht weniger Schuld hat, soll sie halt dafür sorgen, dass die Menschen Mitglied bleiben wollen!

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