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Wirtschaftsexperte: Steuerflucht ist nicht so schlimm wie Schwarzarbeit

Nach Angaben des Wirtschaftsexperten Friedrich Schneider von der Universität Linz ist die Steuerflucht ins Ausland nicht so schlimm wie Schwarzarbeit.

Der volkswirtschaftliche Schaden sei bei der Schwarzarbeit wesentlich höher. Schneider sagte: "Durch Schwarzarbeit entgehen dem deutschen Staat jährlich 15 Milliarden Euro an Steuereinnahmen."

Bei der Steuer nicht angegebene Kapitalbeträge, die auf ausländischen Konten liegen, würden hingegen, nach Schätzungen von Schneider, nur bei drei bis fünf Milliarden Euro Schaden im Jahr verursachen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schaden, Schwarzarbeit, Wirtschaftsexperte, Steuerflucht
Quelle: www.open-report.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2014 15:33 Uhr von leerpe
 
+30 | -3
 
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Und was soll das nun heißen. Lasst die Ausbeuter, die ihren Angestellten 5 Euro pro Stunde zahlen und ihr so ergaunertes Geld noch ins Ausland schaffen in Ruhe und jagt diejenigen, die von den 5 Euro pro Stunde nicht Leben können und nebenbei noch dazu verdienen müssen.
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08.02.2014 15:46 Uhr von Knutscher
 
+15 | -2
 
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@ leerpe

Jepp.
Und gleich die Todesstrafe gegen die Leute verhängen.
Illegal Scheißhäuser putzen und immense Gelder (2- 5 € pro/std.) kassieren = öffentliche Hinrichtung.
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08.02.2014 16:33 Uhr von einerwirdswissen
 
+23 | -2
 
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Das Schwarzgeld liegt im Ausland auf Konten rum......
Das Schwarzgeld was in Deutschland ausgezahlt wird,fließt meisstens gleich wieder in den Konsum.
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08.02.2014 16:53 Uhr von jupiter12
 
+17 | -1
 
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auch eine Sichtweise.....
Nur mit dem Unterschied das der "Steuerfuechtling" richtig viel Geld dem Wirtschaftskreislauf entzieht.
Was wird dann wohl der Schawrzabeiter von Nebenan machen?
Wird er in Konsumgueter inverstieren oder lebensmittel LEGAL kaufen, oder parkt er sein Schwarzgeld bei einer Schattenbank in der Karibik?
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08.02.2014 17:07 Uhr von blaupunkt123
 
+10 | -1
 
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Aja. Ist natürlich ein Grund, wieso man die Steuersünder alle laufen lassen kann....

Ist natürlich einfacher sich die 5 Milliarden auch noch vom kleinen Bürger zu holen.
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08.02.2014 18:44 Uhr von Hanna_1985
 
+10 | -1
 
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Die 15 Milliarden erwirtschaften sich aber 90% der Bevölkerung nebenbei - und bunkern es nicht in Millionenhöhe auf irgendwelchen ausländischen Konten sondern verbringen das Geld sofort wieder in den Wirtschaftskreislauf.
Denn: Wer einen 2. Job (=Schwarzarbeit) neben dem ersten Job macht, macht das sicherlich nicht, um die Konten in der Schweiz aufzupumpen. Derjenige macht das, um für Familie und sich Unterkunft und Essen bezahlen zu können.

Aber schön diese Aussage. Macht das kleine Fussvolk etwas Kohle nebenbei ist es ein schlimmes verbrechen.
Betrügen die oberen 10.000 Ihr Land, ist das "nicht so schlimm".
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08.02.2014 20:44 Uhr von Götterspötter
 
+7 | -1
 
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Solche Typen sollte man "Ihrem Geld" hinterherjagen und Ihnen den DE/EU Pass wegnehmen !!!!!

Unglaublich !
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08.02.2014 23:47 Uhr von Venytanion
 
+4 | -0
 
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Dann müssen die doch einfach nur die Leute anständig bezahlen. Wenn nach den Steuern noch genug Geld zum Leben da ist hat sich für die meisten das Thema Schwarzarbeit erledigt.
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15.08.2015 15:40 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -0
 
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Was´n das für eine dummmacher-News? Es geht ja nicht um private Steuerflucht. Die wäre wohl zu verkraften. Bedenklich wird´s nur, wenn das die größten Konzerne im großen Maßstab tun.

Was dabei ganz vergessen wird: Schwarzarbeit dient dem "kleinen Manne", der gibt´s auch gleich wieder aus. Ich glaube nicht, das ich schon mal von einem Schwarzarbeiter-Millionär gelesen habe. Der reiche Steuerflüchtling, der bunkert sein totes Geld nur und lässt andere für sich arbeiten. Insofern hat die Schwarzarbeit einen positiven Nebeneffekt, der bei seinen Erkenntnissen wohl keine Rolle gespielt hat.

Möchte nicht wissen, was der "Experte" für solche Aussagen bekommt. Da wird versucht, die Steuerflucht zu verharmlosen.....
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15.08.2015 15:52 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -0
 
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Hmmm.... funktioniert der Link nicht?

Selbst bei Eingabe von: open-report.de kommt bei mir nix.
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15.08.2015 16:01 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -0
 
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Naja, man könnte indirekt auch sagen: Soll froh sein, dass die Schwarz arbeiten. Wer schwarz arbeitet, der kann auch etwas mehr Geld ausgeben (Und ganz nebenbei entsteht was, eine Leistung wird erbracht). Und wohin fließt die Ausgabe? Wohl doch direkt auf das Konto derer, die an einer Firma beteiligt sind (Dividende etc.).

Ohne die Schwarzarbeiter würden dem Wirtschaftskreislauf 15 Milliarden fehlen und da die nicht von den Schwarzarbeitern zu einem Millionenvermögen angehäuft werden können, soll er doch froh sein, dass das Geld zusätzlich in die Hände des ein- oder anderen Steuerhinterziehers fließt.

Außerdem werden für die 15 Milliarden auch Steuern fällig. Diese Steuern sorgen dafür, dass Reiche entlastet werden.

Zu Kohls Zeiten lag der Spitzensteuersatz bei 53%. Seitdem ist der ziemlich heftig gesenkt worden. Das heißt aber nicht, dass wir deswegen wenig Kosten hätten. Die Kosten müssen auch weiterhin erbracht werden. Da´s die Reichen nicht mehr tun wollen/sollen, müssen das die unteren Schichten. Denen 15 Milliarden weg zu nehmen (im Anbetracht der Tatsache, das die ohnehin nur so viel verdienen, dass es zum leben reicht), würde bedeuten, dass Reiche wieder zur Kasse gebeten werden würden.

Und bei 15 Milliarden bzw. 19% MwSt. tja, da fließen dann schon mal ein paar Milliarden in den Staatssäkel.

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]

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