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Freihandelsabkommen: EU will 96 Prozent der Zölle auf US-Importe aufheben

Die Europäische Union will den USA vorschlagen, 96 Prozent der für US-Importe anfallenden Zölle aufzuheben. Die EU erwartet dafür im Gegenzug das gleiche Vorgehen der USA für Importe aus der EU.

Die EU will nur einige sensible Handelsbereiche, wie den der Schwein-, Rinder- oder Geflügelzucht, schützen. Außerdem sollen die Zölle für einige Bereiche wie etwa für landwirtschaftliche Produkte für eine Übergangszeit bestehen bleiben.

Die USA verhandeln neben der EU auch mit insgesamt elf Pazifikstaaten, darunter Australien und Japan, über ein Freihandelsabkommen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, EU, Zoll, Freihandelsabkommen
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2014 09:50 Uhr von usambara
 
+20 | -1
 
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EU-Kommission hält den Inhalt des geplanten Abkommens streng geheim, nicht einmal die nationalen Regierungen kennen den Inhalt.
Es ist aber abzusehen das Nahrungsmittelvorschriften, Produktsicherheit, Einklagerechte etc fallen werden.
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08.02.2014 10:02 Uhr von Xaardas
 
+14 | -0
 
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@Usambara: Das ist allerdings sogar der wichtigste Punkt. Es wird viel darüber Spekuliert, dass das Freihandelsabkommen unsere Qualitätsmechanismen gerade im Bereich Lebensmittel völlig Aushebelt. Und ich bin persönlich nicht scharf auf das Zeug aus den USA, zumal ja wohl auch die Kennzeichnungspflicht fallen soll, was das unterscheiden eben der Lebensmittel erschwert.
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08.02.2014 10:43 Uhr von turmfalke
 
+4 | -1
 
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Diese abartige Bande! Wir essen jetzt schon Gift und durch dieses Abkommen wird noch mehr ungesunde Nahrung in die EU gebracht. Es gibt aber eine Petition gegen dieses Gengelumpe, einfach nur unterschreiben und Hoffen das die das überhaupt Ernst nehmen.Chlorhuhn und Genmais fehlen noch in diesem Giftcocktail,dieses Kapitalistenpack ist und bleibt verlogen bis in die Haarspitzen. Wenn ich schon höre,zuerst zählen unsere Interessen und dann erst..., könnte ich in diese Bande reinhauen!
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08.02.2014 11:07 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -6
 
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@usambara
"EU-Kommission hält den Inhalt des geplanten Abkommens streng geheim, nicht einmal die nationalen Regierungen kennen den Inhalt."

Was für ein Schwachsinn!!!!

Letzte Entscheidungen trifft der Ministerrat. Wer ist das wohl?
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08.02.2014 13:37 Uhr von Draco Nobilis
 
+4 | -0
 
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Ja die gute USA, in der es verboten ist BIO Produkte oder Gentechnik Produkte als solche zu Kennzeichnen xD


Ich kann nur hoffen das jemand die Dokumente leakt und mal ordentlich Staub aufgewirbelt wird.
Nur was macht man gegen die allgegenwärtige deutsche Ignoranz?
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08.02.2014 14:17 Uhr von ms1889
 
+1 | -1
 
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es gibt nur einem dem sowas ein vorteil bringt: den USA.
da aber ein us amerikaner immer als unredlich und unseriös anzusehen ist, da er laut verträge in de/eu nicht haftbar gemacht werden kann (als person). allein dieser umstand zeigt das die usa als solches sehr unseriös sind. auch die us software/film/musikindustrie muß klar ausgeschlossen werden (bei denen würde ich die zölle und abgaben um 100% erhöhen und eine allgemeine haftung für ihre produkte einführen (wie in den usa)).

auch im lebensmittel bereich stellen usa standards klar den verbraucher als tier dar, da sie keinerlei schutzmechanismen haben (zB santos: in den usa ist alles genmanipuliert). den us schrott den die reinschaufeln möchte ich nichtmal meinem hund als futter geben.

kuzum soll dieser freihandelsvertrag genau das regeln was acta nicht konnte und ist somit sehr abzulehnen und geht klar gegen die europäer.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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08.02.2014 20:21 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -0
 
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Für das größte Problem betrachte ich die Einführung von Schiedsgerichten wegen entgangenerProfite. Das Risiko wird so auf den Bürger, Bürgerinitiativen, die Gemeinden, die Bundesländer und den Bund gelegt, wenn er das Agieren bestimmter Verhaltensweisen sanktionieren lassen will. Dies würde ja bedeuten, daß US-Konzernen Profite entgehen würden.

Zudem sind die Zölle schon so niedrig, daß es kaum einen realen Mehrwert durch das Freihandelsabkommen geben wird.

Die Verluste des Strukturwandels werden sozialisiert, die Gewinne des Strukturwandels werden privatisiert. So sieht die Rechnung aus.
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10.02.2014 01:09 Uhr von borussenflut
 
+1 | -0
 
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Warum tritt Deutschland nicht aus der EU aus
und macht stattdessen ein Freihandeslabkommen mit der EU ?

Dann hätten wir uns den Mitgliedsbeitrag und
die dumme Bevormundung aus Brüssel gespart.

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