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Essen: 2013 häufiger Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger verhängt

2013 hat das Jobcenter in Essen mehr als 9.900 Strafen gegen Hartz-IV-Empfänger verhängt. Das war gegenüber dem Jahr 2011 eine Steigerung von 50 Prozent. Je nach Art des Verstoßes und Alter des Empfängers kann Hartz IV drei Monate lang um 100 Prozent gekürzt werden.

Inzwischen leben in Essen 61.200 Menschen im Bezug. 2013 konnte man ihnen erheblich mehr Jobangebote machen und da zeigte sich, wer offenbar wirklich gewillt war, zu arbeiten, so eine Sprecherin des Jobcenters.

Jedem achten Erwerbsfähigen wurden die Leistungen gekürzt, weil er entweder keine Arbeit angenommen hat oder sich nicht intensiv um Arbeit bemüht hat. Die häufigsten Sanktionen fanden jedoch statt, weil Erwerbslose ihre Meldefristen und Termine nicht einhielten.


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WebReporter: Dillenger
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Essen, Anstieg, Sanktion, Hartz-IV-Empfänger, Jahr 2013
Quelle: www.derwesten.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2014 10:25 Uhr von asorax
 
+15 | -2
 
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"Die häufigsten Sanktionen fanden jedoch statt, weil Erwerbslose ihre Meldefristen und Termine nicht einhielten. "

ob es daran liegt das man beim amt 3 Tage in der Schlange warten muss bis mann drankommt? ;)
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07.02.2014 10:35 Uhr von ksros
 
+3 | -9
 
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Nein, asorax, gegenüber dem Hauptbahnhof ist es halt geselliger.
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07.02.2014 10:50 Uhr von Dillenger
 
+2 | -3
 
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Mein Originalsatz war ganz anders : ...erheblich mehr Jobangebote machen und da zeigte sich, wer nicht wirklich gewillt war zu arbeiten, so die Sprecherin des Jobcenters...
Denn jeder achte Hartz IV Empfänger hat Arbeit abgelehnt bzw. sich nicht intensiv bemüht. Das finde ich sehr viel.
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07.02.2014 11:01 Uhr von lou-heiner
 
+2 | -3
 
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wenn im brief montag steht kann es keine sanktion geben wenn er freitags davor wäre. das ist dann ein tzechnisches problem des jobcenter und da braucht man keinen rechtsweg zu gehen.
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07.02.2014 11:18 Uhr von Dillenger
 
+0 | -11
 
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07.02.2014 11:26 Uhr von Komikerr
 
+6 | -1
 
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Wenn du den Brief zu spät in der Post hast, musst du sehr wohl den Gerichtsweg gehen wenn du das Geld sehen willst.

Fakt ist, das Arbeitsamt lässt es auf Gerichtsverfahren ankommen, denn nicht jeder Hartzler hat die Möglichkeit sich nen Anwalt zu nehmen. Dementsprechend ist es weitaus günstiger, mal das ein oder andere Gerichtsverfahren auf sich zu nehmen, denn mit den verhängten Sanktionen, sind es Peanuts die das Amt zurückzahlen muss
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07.02.2014 11:55 Uhr von kniekehle
 
+2 | -2
 
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@asorax

***ob es daran liegt das man beim amt 3 Tage in der Schlange warten muss bis mann drankommt? ;)***

Stell dir vor, ich muss nicht nur 3, sondern sogar 20 Tage jeden Monat im Büro sitzen um mein Geld zu verdienen. Wie kann ein Arbeitgeber nur so dreist, herzlos und unverschämt sein?!
Und stell dir vor, auch ich kann mir vorstellen meine Lebenszeit mit Aktivitäten zu verbringen die weitaus mehr Spaß bereiten. Dazu würde ich auch zählen, morgens mal nicht aufzustehen und einfach weiter zu schlafen...

[ nachträglich editiert von kniekehle ]
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07.02.2014 17:15 Uhr von Dillenger
 
+0 | -1
 
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Wie es aussieht , zumindest jeder ACHTE *hüstel*
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07.02.2014 19:53 Uhr von ksros
 
+1 | -1
 
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7 Personen kennen das Gegenüber des Hauptbahnhof Essen nicht :)
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07.02.2014 20:01 Uhr von Dillenger
 
+0 | -0
 
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:-DD
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12.02.2014 16:28 Uhr von Karlchenfan
 
+1 | -0
 
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Das die ARGEnauten bundesweit sich gern mal weit aus dem Fenster lehnen und völlig überzogen Sanktionen mit dem Salzstreuer verteilen,ist Euch aber auch bekannt,oder?Ratet mal,warum fast alle beklagten Maßnahmen von Gerichten wieder gecancelt werden?Weil sie zu Unrecht ausgesprochen wurden.
Da man sich in Dschland aber nicht auf eine Generalbestimmung dafür herablassen möchte,wird immer noch gern weiter sanktioniert,nicht jeder ARGe Kunde ist so frech und unverschämt,sich beim Sozialgericht sein Recht zu holen.
Also werden da schon noch "Gewinne" generiert.

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