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Neues Gesetz in Afghanistan ebnet Weg für Gewalt gegen Frauen

Das afghanische Parlament hat vor, eine Gesetzesänderung zu verabschieden, durch welche die Rechte von Frauen in Afghanistan noch mehr geschwächt würden. Durch das Gesetz würde konkret der Schutz für Frauen vor Kinderheirat, Ehremorden oder häuslicher Gewalt eingeschränkt.

Denn Ermittler dürften nach dem neuen Gesetz keine Familienmitglieder mehr als Zeugen vernehmen, die bei häuslicher Gewalt meist die einzigen Zeugen sind. Gewalttätige Männer könnten demnach nicht belastet werden und Frauen würden von ihren Angehörigen weiter missbraucht oder gar verkauft.

Der Präsident muss besagtes Gesetz noch unterschreiben. Human Rights Watch hat ihn aufgefordert, seine Unterschrift zu verweigern. Dieser Druck auf ihn war bereits im Jahr 2009 erfolgreich, als ein Gesetz eingeführt werden sollte, nach dem Vergewaltigung in der Ehe erlaubt sei. Jedoch sympathisiert Hamid Karsai heute mehr mit radikalislamistischen Kräften als noch vor ein paar Jahren.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frau, Afghanistan, Gewalt, Gesetz, Misshandlung, Ehrenmord, Zwangsehe
Quelle: www.taz.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2014 18:01 Uhr von hochbegabt
 
+26 | -5
 
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Afghanistan? Wurden die nicht von den USA "Demokratisiert"?
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06.02.2014 19:10 Uhr von Ms.Ria
 
+4 | -5
 
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Gute Männer behandeln ihre Frau nicht so - ob in Afghanistan, in Timbuktu, in meiner Nachbarschaft oder auf dem Mond. Ob Gesetze oder Religionen.... der Schuldige bzw. der schlechte Mensch ist immer der Mann, der gegen seine Frau die Hand erhebt. Das können auch keine Götter oder keine Gesetze beschwichtigen, das ist einfach ein Fakt.
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06.02.2014 19:40 Uhr von Sirigis
 
+7 | -1
 
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Herr Karsai ist ein Wetterhahn, er dreht sich je nach Windrichtung, und möchte einfach nur seinen Allerwertesten retten. Wobei ich schon erstaunt bin, dass es möglich sein soll, noch mehr Gewalt gegenüber Frauen in Afghanistan aufzubringen, ich dachte, die wären schon perfekt.
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06.02.2014 21:30 Uhr von Ken Iso
 
+6 | -2
 
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Kranke Höhlenmenschen...
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06.02.2014 21:57 Uhr von Karlchenfan
 
+4 | -1
 
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Mit Verabschiedung dieses Gesetzes ist die Grundlage für einen weiteren humanitären oder unterstützenden Einsatz in diesem Land entzogen.Also genau an dem Tag alles raus und die Sandflöhe sich selbst überlassen.Mal sehen,ob es dem Präsidenten dann noch gefällt,zuhause,oder ob er gleich versucht,in eine der letzten Maschinen mit reinzukommen.
Offensichtlich versteht man in Afghanistan nicht,das man unter internationaler Hilfe auch ein Entgegenkommen erwartet.
Kommt das nicht,geht man halt und dann darf er sich selber mit den Taliban rumschlagen.Dafür sind unsere Leute gestorben?Danke auch.Man will dort nicht,also dann halt nicht und gut ist es.Tschüüssi und fröhliches Hasenjagen.
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06.02.2014 23:51 Uhr von Kanga
 
+1 | -1
 
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haben die Männer da eigentlich schon mal dran gedacht...was passiert..wenn sie alle Frauen umgebracht haben??
mit Popopoppen gibbet keine Kinder mehr..und das Volk stirbt aus...

hmm...ach....ich sach mal nix..weitermachen
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07.02.2014 10:25 Uhr von Kurt J
 
+2 | -2
 
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Wie widerlich ...

Sofort raus da!

Oder mit aller Härte die Islamisten konsequent ausrotten!

Das muss man sich vorstellen, ein Gesetz um genau dass straffrei tun zu dürfen dass mit internationaler Hilfe bekämpft werden sollte!

Und wir bezahlen dafür auch noch...

Nur schade dass wir, also die Öffentlichkeit nicht über die wirklichen Kosten informiert werden...
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28.03.2014 12:16 Uhr von Azureon
 
+0 | -0
 
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Bildungsferne Primaten eben.

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